02.08.2021
Zum Ende des Schuljahres 2020/2021 wurden am 29.07.2021 langjährige Beschäftigte an der Konrad-Biesalski-Schule (KBS) in Wört geehrt. Am letzten Schultag dankten Thomas Buchholz, Schulleiter und Hannes Scholz, stellvertretender Schulleiter den Jubilaren für ihr Engagement und ihren Einsatz. „Während der jahrzehntelangen Betriebszugehörigkeit hat jeder einzelne Mitarbeiter unsere Einrichtung mit zahlreichen eigenen Ideen und gelungenen Projekten nachhaltig geprägt“, verkündete der Schulleiter unter den Anwesenden. Therapeutisches Reiten, Unterstützte Kommunikation und inklusive Unterrichtsgestaltung seien Themen, die es ohne das langjährige Wirken des Einzelnen nicht wie heute selbstverständlich geben würde. In diesem Jahr konnten Ilse Baumann-Mayer (25 Jahre), Monika Hild (25 Jahre), Judith Weber (25 Jahre), Kerstin Arnold (25 Jahre), Haike Nagengast (30 Jahre) und Sibylle Beyer-Frank (35 Jahre) den besonderen Dank persönlich von der Schulleitung entgegennehmen. Außerdem wurden Helga Springer, Barbara Fries und Inge Rögele in den Ruhestand verabschiedet.
Neben den Ehrungen bekamen auch die zahlreichen Freiwilligen zum Dank ein kleines Geschenk überreicht. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Freiwilligendienst tragen in jedem Schuljahr einen wichtigen Teil zum Gelingen des Alltags in unseren Einrichtungen bei,“ so der Schulleiter.
Bildunterschrift: Die Geschäftsführung und Schulleitung ehrte ihre langjährigen Beschäftigten (hintere Reihe v.l.n.r) Haike Nagengast, Kerstin Arnold, Judith Weber, Monika Hild, Ilse Baumann-Mayer und Sibylle Beyer-Frank (vordere Reihe zweite von rechts). In den Ruhestand verabschiedet wurden (vordere Reihe v.l.n.r) Inge Rögele, Helga Springer und Barbara Fries.
17.06.2021
Hier absolviert der 21-Jährige sein Freiwilliges Soziales Jahr. Er begleitet Kinder mit körperlichen und motorischen Beeinträchtigungen in ihrem Schulalltag. „Ich unterstütze Kinder im Rollstuhl, leiste Hilfe im Unterricht und beim Essen“, erzählt er. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten – momentan vermehrt Hygienemaßnahmen – ergänzen sein Aufgabengebiet.
Den sozialen Bereich kennt Fabian Wernau aus einem Praktikum. Bekannte haben ihn bestärkt, nach seinem Fachabitur ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. „Kinder mit Behinderung machen die Arbeit sehr abwechslungsreich, jeder Tag gestaltet sich anders und bringt neue Überraschungen“, findet Fabian Wernau. „Man bekommt so viel positive Rückmeldung und lernt, mit jeder Situation positiv umzugehen.“ Sein FSJ sieht er als Findungsphase und die Richtung ist für ihn klar: „Ich beginne im Herbst eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung“, erzählt er. „Dieses Jahr ist mehr als ein Jahr – es ist eine Erfahrung fürs Leben. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, bei der Reha-Südwest ein FSJ zu machen.“
12.03.2021
Mit der gemeinsamen Erklärung zeigen die Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH und fast 50 – aus Baden-Württemberg stammende – Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteure und Bewegungen. Mit Sorge beobachten die Verbände, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.
In der Erklärung steht weiter: „Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass sich Hass und Gewalt nicht weiter ausbreiten können, niemand das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen in Frage stellen darf und Menschen nicht ausgegrenzt, benachteiligt und diskriminiert werden.“
Der gesamte Erklärungstext – auch in Leichter Sprache - und die Liste der Mitzeichnungen sind abrufbar unter www.wir-fmv.org
25.11.2019
Vierzig Jahre Vielfalt gemeinsam leben an der Andreas-Fröhlich-Schule: Als Ort der Vielfalt ist die Schule in Krautheim in das Schulzentrum der Stadt eingebettet – so begegnen sich Schüler aller Schularten im regulären Schulbetrieb, auf dem Pausenhof und beim gemeinsamen Mittagessen.
Im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums finden mehrere Veranstaltungen statt. Wie das Miteinander unterschiedlicher Schüler Wirklichkeit wird, zeigt das Kinder-Musical „Drei Wünsche frei“ am 27. März 2020. Das Kooperationsprojekt der Andreas-Fröhlich-Schule (AFS) und der Freien Schule Anne-Sophie Künzelsau wird bereits zum vierten Mal aufgeführt.
Am 15. Mai lädt die AFS zu einem Fachtag ein. Es gibt Vorträge und Workshops rund um die Themen Unterstützte Kommunikation, Psychomotorik und Basale Stimulation.
Am 16. Mai ist die AFS für alle Interessierten geöffnet. An diesem Tag der Offenen Tür sind Besucher eingeladen, die Schule kennenzulernen und zu entdecken, was gemeinsames Lernen und Leben bedeutet.
02.07.2019
Im Rahmen eines FSJ-Projekts der diesjährigen Freiwilligen wanderte die gesamte Andreas-Fröhlich-Schule am 1. Juli 2019 für einen guten Zweck. Los ging es am alten Schulgebäude in Klepsau. Gegen Mittag erreichten alle Schüler nach fünf gewanderten Kilometern die Andreas-Fröhlich-Schule in Krautheim.
Zuvor hatten die Schüler Sponsoren gewonnen, die für jeden gewanderten Kilometer einen festen Geldbetrag spendeten. Das gesamte Geld geht, wie bei dem Sponsorenlauf vor zwei Jahren, an Ümüt Nadjeschda – eine Einrichtung in Kirgistan, die Kindern und Jugendlichen mit einer Körperbehinderung Leben, Lernen und berufliche Perspektiven ermöglicht.
12.06.2019
In Schwäbisch Hall können derzeit 200 Bilder und Skulpturen aus dem Musée d'Art moderne de la Ville de Paris bewundert werden. Diese Chance wollte sich die Klasse AF5 der Andreas-Fröhlich-Schule nicht entgehen lassen. Schülerinnen und Schüler berichten von ihrem Tag in der Kunsthalle Würth:
"Wir, die Klasse AF5, besuchten am 14.05.2019 die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall. Dort haben wir die Ausstellung Musée d´Art moderne de la Ville de Paris angeschaut.
Nach einer sehr interessanten Führung von Frau Naumann-Cleve haben wir im Kunstatelier eigene Bilder gestaltet. Es hat uns begeistert, wie aus den Kreisen unterschiedliche Objekte entstehen können. Unser Mittagessen gab es im Sudhaus. Das hat uns lecker geschmeckt.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Feuerle von der Stiftung Würth für eine tolle Organisation, sodass wir einen guten und gelungenen Tag hatten."
Die Klasse AF5
04.06.2019
Am 15. Mai 2019 organisierten der 1. FC Igersheim, die Schiedsrichtergruppe Bad Mergentheim und Klaus Mende, Redakteur der Fränkischen Nachrichten, erneut ein Benefizevent in der Erlenbachhalle in Igersheim. Zu Gast war die Bundesliga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus. Sie sprach über ihren Werdegang, über ihre Erfahrungen in der Bundesliga aber auch über aktuelle Themen des Fußballs wie den Videoassistenten. Ebenfalls zu Gast waren die beiden ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Lutz Wagner und Knut Kircher. Beendet wurde das Event mit einer Podiumsdiskussion, in der sich die drei Schiedsrichter den fachmännischen Fragen aus dem Publikum stellten.
Der bunte und spannende Benefizabend erbrachte die stolze Summe von 10 000 Euro, die an sechs regionale und überregionale soziale Einrichtungen gespendet wurde, so auch an die Andreas-Fröhlich-Schule. So freuen wir uns über eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und Sponsoren für diesen tollen Abend!
Bildnachweis
Urheber: Corvin Schmid.
Abgebildete Personen von links: Knut Kircher, Lutz Wagner, Bibiana Steinhaus, Julian Scheidel (Schiedsrichtergruppe Mergentheim), Peter Ruess (Vorsitzender 1. FC Igersheim), Organisator Klaus T. Mende (Fränkische Nachrichten), die Bürgermeister Klaus Kornberger (Weikersheim) und Frank Menikheim (Igersheim), die Vertreterinnen der regional bedachten Einrichtungen Daniela Payer (Andreas-Fröhlich-Schule), Regine Stolzenberger-Hilpert (Schule im Taubertal) und Dr. Sabine Kapliz zu Sulewicz (Sprungbrett e. V.) sowie Sportkreischef Volker Silberzahn.