16.06.2021
Die Biografie des zweifachen Familienvaters vereint soziales Engagement und fachliche Kompetenz – beste Voraussetzungen für die vielfältigen Aufgaben einer Geschäftsführung. Er übernimmt das Amt von Heike Ackermann, die weiterhin die Geschäfte des Konzernverbundes in Karlsruhe führt.
Der 55-jährige Neustädter Diplom-Sozialarbeiter und Sozialbetriebswirt war sechseinhalb Jahre Leiter des Schopfheimer Markus-Pflüger-Heims, und davor, seit 1989, bei der Jugend-Hilfeeinrichtung Mariahof tätig, davon 13 Jahre als Verwaltungsleiter und stellvertretender Gesamtleiter.
Viele Aufgaben und Tätigkeitsfelder
Schreiner hat die Verantwortung zu einer besonderen Zeit übernommen. Gemeinsam gilt es nun zuversichtlich das Tagesgeschehen zu organisieren, Kontinuität zu gewährleisten, die individuellen aber auch sozialräumlichen Bedürfnisse und Bedarfe der zu begleitenden Menschen im Blick zu haben und eine stabile soziale Infrastruktur zu schaffen. Ein wichtiges Aufgabenfeld des neuen Geschäftsführers wird auch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sein.
Zunächst möchte Michael Schreiner die vielfältigen Einrichtungen und die Mitarbeitenden kennenlernen und sich ein Bild über die Auswirkungen der Pandemie machen. „Ich freue mich sehr auf die Reha-Südwest Südbaden. Mich beeindruckt vor allem das vielfältige und bunte Leistungsportfolio, das von hoch engagierten Mitarbeitenden mit viel Herz umgesetzt wird“, sagt Schreiner und ist sich sicher: „Gemeinsam werden wir die Reha-Südwest Südbaden weiterentwickeln und ein verlässlicher Partner sein.“
Zu seinem Verantwortungsbereich zählen die Lebensheimat in Löffingen, hier übernimmt er gleichzeitig auch die Betriebsleitung, die Ambulanten Dienste an den Standorten Titisee-Neustadt, Löffingen, Emmendingen, Breisach und Freiburg, das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat und Schulkindergarten – die Bregtalschule in Furtwangen und der Schulkindergarten in Offenburg mit Außengruppen an verschiedenen Standorten. Auch die Interdisziplinäre Frühförderstelle in Offenburg sowie die inklusiven Kitas in Lahr, Ettenheim und Kehl gehören in seinen Verantwortungsbereich.
07.05.2021
Vom 10. bis zum 21. Mai findet der AktionsMai Paritätische Freiwilligendienste statt. In diesem Zeitraum zeigen die Freiwilligen ihr vielfältiges Engagement. Fotos, Visualisierungen und Erfahrungsberichte von Freiwilligen verbinden sich zu einer bunten Bildergalerie und verdeutlichen ihre Eindrücke und Erfahrungen, die sie in einem Paritätischen Freiwilligendienst sammeln.
#BuntUndFreiwillig
Hier geht es zur Plattform: AktionsMai Paritätische Freiwilligendienste (wir-sind-paritaet.de)
Das Profil der Reha-Südwest: https://www.wir-sind-paritaet.de/reha-suedwest
30.03.2021
Ihr Einsatzort ist der Schulkindergarten Offenburg. Das Team unterstützt und begleitet Kinder, die in einer allgemeinen Kita aufgrund ihrer Körper- oder Mehrfachbehinderung nicht individuell gefördert werden können. „Viele Menschen haben Hemmungen und Ängste im Umgang mit Menschen mit Behinderung“, sagt Magdalena Baljevic. „Das muss nicht sein. In unserer Arbeit lernen wir, offen mit den individuellen Bedürfnissen der Kinder umzugehen. Das trägt auch zur Aufklärung bei.“
Die drei FSJlerinnen im Schulkindergarten Offenburg unterstützen bei der Pflege und begleiten die Kinder beim Spielen und Lernen. „Es ist schön, die Fortschritte der Kinder mitzuerleben“, findet Isabella Sauer. „Entwicklungen, die für viele Kinder selbstverständlich sind, sind für Kinder mit Beeinträchtigungen oft ein großer Fortschritt“, erzählt die 18-Jährige. „Und sie haben trotz ihrer Einschränkungen so viel Spaß an dem, was sie tun – da gibt es keine Unterschiede“, ergänzt ihre Kollegin Malena Zapf. „Bei dieser Arbeit lernt man, die kleinen Dinge zu schätzen.“
Eine Zukunft im sozialen Bereich ist für Isabella Sauer und Malena Zapf sicher. Die Interessen von Magdalena Baljevic liegen eher im wirtschaftlichen Bereich. Sozial engagieren möchte sie sich weiterhin ehrenamtlich.
Im Schulkindergarten Offenburg gibt es zum 1. September 2021 freie Plätze für Freiwillige. Ansprechpartner ist Martin Bruker, Telefon 0781 2840490 und per E-Mail an skiga.offenburg@reha-suedwest.de
25.03.2021
Für viele ist der Freiwilligendienst richtungsweisend. Die Reha-Südwest bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise in Kitas in Offenburg, Lahr, Ettenheim, Achern und Kehl. Am 7. und 8. Mai, zwischen 9 und 17 Uhr, sind wir mit einem virtuellen Stand auf der Berufsinfomesse (BIM) in Offenburg. Wir informieren ausführlich über ein FSJ in der Kita.
Der Schulkindergaten Offenburg ist einer von vielen Einsatzorten für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Hier unterstützen und begleiten die Freiwilligen Kinder mit Körper- oder Mehrfachbehinderung. „Es ist schön, die Fortschritte der Kinder mitzuerleben“, findet Isabella Sauer, eine von drei FSJlerinnen im Schulkindergarten. Sie beschreibt ihr FSJ als tolle und wichtige Erfahrung und sieht ihre Zukunft im sozialen Bereich.
Ausführliche Informationen gibt es auf der virtuellen Messe. Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Messebesucher!
Mehr über die Freiwilligendienste:
www.rehasuedwest.de/freiwillige oder www.instagram.com/reha.suedwest.freiwillig
Freie Stellen bei der Reha-Südwest: Stellenangebote
Informationen zu Ausstellern und das Vortragsprogramm: www.berufsinfomesse.de, www.facebook.com/BerufsinfomesseOffenburg, www.instagram.com/bimoffenburg
02.02.2021
Eine Kletterwand, Aufhängungen, Schaukeln sowie zusätzliche Matten – diese therapeutische Ausstattung fehlt in den neuen Räumlichkeiten des Schulkindergartens Offenburg. Nötig ist sie für die gezielte Förderung der motorischen Fähigkeiten der Kinder mit Körper- und Mehrfachbehinderung.
Für die Finanzierung dieser Ausstattung haben fünf junge Männer aus dem Oppenau-Kreis eine Spendenaktion initiiert und begeben sich dafür in ein besonderes Abenteuer. Ohne GPS und mit zwei in die Jahre gekommene Audi A6, nehmen sie am Baltic Sea Circel teil – einer Charity Rally rund um die Ostsee. Die gesammelten Spenden der „Blackforest Road Runners“ gehen komplett an den Schulkindergarten Offenburg.
26.11.2020
Es gibt ihn wieder: den Kunstkalender der Stadtmusik Löffingen in Zusammenarbeit mit dem Haus Lebensheimat. In diesem Jahr mit Jubiläumspaket, das eine Eintrittskarte für das Neujahrskonzert sowie eine Jubiläumsedition beinhaltet. Dank „SML at Home“-Service kann man beides auf Wunsch nach Hause liefern lassen.
Der Kunstkalender ist eine Sammlung kreativer Arbeiten von Menschen mit Behinderung und Mitgliedern der Stadtmusik. Der Jahresbegleiter zeigt in dieser Ausgabe bunte und aussagekräftige Bilder zum Thema "Gullivers Reisen". Der Erlös aus dem Verkauf geht an die Bewohner der Lebensheimat in Reiselfingen. Die Kooperation hat das Ziel, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am öffentlichen und kulturellen Leben zu gewährleisten.
Bestellen kann man den Kalender über die Webseite www.stadtmusik-loeffingen.de oder per E-Mail kalender@stadtmusik-loeffingen.de. Der Kunstkalender ist auch bei der Bäckerei Fischer, bei allen aktiven Musikern oder in den Läden des Haus Lebensheimat erhältlich.
18.06.2020
„Jetzt bin ich mir zu 100 Prozent sicher, dass ich in einem sozialen Beruf arbeiten möchte“, sagt Hannah Sutterer. Ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Kita Waldwichtel in Ettenheim-Münchweier hat ihr Gewissheit gebracht.
Im Schulkindergarten Offenburg mit Standorten in Lahr, Ettenheim und Achern begleiten die Freiwilligen der Reha-Südwest Kinder mit Körper- und Mehrfachbehinderung. Für viele ist dieser Einsatz richtungsweisend. „Nach dem Abi wollte ich nicht direkt mit einem Studium anfangen“, erzählt Hannah Sutterer. „Das Freiwillige Soziale Jahr hat mir Klarheit gebracht und nun weiß ich, in welche Richtung es gehen soll.“
Mit ihrem Engagement sind die Freiwilligen eine Bereicherung für beide Seiten. Sie entlasten die Teams in den Einrichtungen und inspirieren durch ihren Input. Sie begleiten die Kinder beim Spielen und Lernen und behalten im Blick, was sie für ihre Weiterentwicklung benötigen – gemeinsam mit einem Team aus Erziehern, Pädagogen und Therapeuten. „Ich habe eine enge Bindung zu den Kindern aufgebaut und gelernt, die Bedürfnisse der Kinder zu verstehen“, erzählt Hannah Sutterer. „Es ist toll zu sehen, wie Kinder mit und ohne Behinderung wie selbstverständlich miteinander umgehen und sich gegenseitig unterstützen.“