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Die HSA, Handicapped Scuba Association, wurde 1981 von Jim Gatacre in Kalifornien (USA) gegründet.
In Zusammenarbeit mit zwei Tauchausbildungsorganisationen entwickelte er international anerkannte Ausbildungs- und Zertifikationsprogramme für Taucher unterschiedlichster Behinderungsgrade wie z.B. Para- und Tetraplegiker bis hin zu blinden und hörgeschädigte Menschen und Menschen mit Hirnverletzungen.
Ein internationales Netz von über 1800 speziell trainierten Instruktoren in mehr als 45 Ländern bildet heute nach den Richtlinien der Handicapped Scuba Association aus. Sie ist damit die führende Ausbildungsorganisation für den Behinderten-Tauchsport weltweit.
Um den speziellen Bedürfnissen behinderter Taucher gerecht zu werden, entwickelte die HSA ein Multilevel-Zertifikationssystem. Dies ist ein Programm mit Leistungsstandards, anhand derer der Grad der Unabhängigkeit des behinderten Tauchers von seinem Tauchpartner sowie seine Fähigkeiten, Notsituationen zu bewältigen und anderen Tauchern zu helfen, beurteilt wird.
Die ersten Leistungsstandards wurden in einem Workshop mit körperbehinderten Taucher 1982 in der USA festgelegt. Sie orientierten sich an der Ausbildung von körperbehinderten Personen, da diese offensichtlich nicht nach den von den Tauchschulen festgelegten Standards ausgebildet werden konnten. Das Hauptanliegen des Workshops war, festzulegen, inwieweit die Standards verändert werden mussten und wie die Sicherheit und Wirksamkeit der geänderten Methoden sichergestellt werden konnte. Das Ergebnis war, dass es nicht genügen würde, die Standards der Tauchschulen abzuändern, sondern es mussten neue Standards entwickelt werden, um den speziellen Anforderungen behinderter Taucher gerecht zu werden.
Der zweite Workshop, im Jahre 1983, machte deutlich, dass sich die Ausbildung und Zertifizierung behinderter Taucher um ein zentrales Thema dreht: Die Abhängigkeit vom Tauchpartner.
Die HSA arbeitet als nicht profitorientierte Organisation. Im Mittelpunkt der Arbeit steht grundsätzlich der Mensch.
HSA Homepage