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Ob Sie mit einem Freund oder Familienmitgliedern tauchen oder Ihre Ausbildung um eine interessante Erfahrung erweitern möchten, das Dive Buddy Programm befähigt Sie, mit einem behinderten Menschen tauchen zu gehen, sensibel auf die besonderen Bedürfnisse der behinderten Taucher zu reagieren und angemessen zu handeln.
Sie haben auch die Möglichkeit, uns bei der Ausbildung behinderter Taucher zu unterstützen.
Diese Spezialzertifizierung ist für 1-Stern-Taucher oder Taucher mit höherem Ausbildungsstand gedacht, die daran interessiert sind, mehr über körperliche Behinderungen zu erfahren und diese besser zu verstehen.
Praktische Übungen im Pool und im Freiwasser vermitteln Ihnen einen Eindruck, was es heißt, mit einer Bewegungseinschränkung oder einer Sehbehinderung zu tauchen, wie sie Menschen beeinflussen und wie man Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen sicher und effektiv sowohl beim Tauchen als auch beim Reisen unterstützen kann.
Selbst routinierte Taucher erlangen hier oft erstaunliche Erkenntnisse und erleben eine neue Dimension des Tauchens.
Erforderliche Kenntnisse für die Dive Buddy Zertifizierung:
In den Theorielektionen werden die verschiedenen Behinderungsformen vermittelt und das Grundwissen über Anatomie, Physiologie, Ursachen, psychologische Hintergründe von Behinderungen und ihre Auswirkungen auf das Tauchen.
Ein grundsätzliches Verständnis der Philosophie, des Verfahrens und der Voraussetzungen der Multilevel-Zertifizierung sind unerlässlich, um das System als Dive Buddy vernünftig und sicher anwenden zu können.
Der gesunde Taucher lernt erstmal annähernd die Gefühle eines behinderten Tauchers am eigenen Leibe kennen. Es gibt Besonderheiten bei Behinderungen, um ein sicheres und verantwortungsbewusstes Tauchen mit behinderten Partnern zu gewährleisten, Dinge, wie zum Beispiel behindertengerechte Örtlichkeiten bei Ausflugszielen, Schwimmbäder, Strände, Boote, Restaurants etc.
Fähigkeiten:
Bei den praktischen Übungen ist das Einfühlungsvermögen sehr wichtig. Zum einen, ist es wichtig zu wissen, was es bedeutet, behindert und auf die Hilfeleistung anderer angewiesen zu sein. Zum anderen, wie man Taucher mit unterschiedlichsten Behinderungen am besten unterstützt.
Situationen:
Es wird die Paraplegie (Querschnitt) simuliert, indem man die Beine zusammenbindet und ohne Flossen taucht. Es wird der Funktionsverlust der Bauch- , Rücken-, und Beinmuskulatur simuliert.
Die Tetraplegie wird durch den kompletten Funktionsausfall aller Muskelgruppen unterhalb des Nackens simuliert, wodurch eine vollkommene Abhängigkeit bei fast allen Tauchaktivitäten vom Buddy gegeben ist. Hierbei werden die Beine und die Arme vor der Brust zusammen gebunden.
Blindheit wird durch eine abgeklebte Maske simuliert, wodurch man auf Verständigung durch Körperkontakt und fühlbare Kommunikation angewiesen ist.
Diese Rollen wird jeder Teilnehmer einmal als behinderter Taucher und einmal als Tauchgangsbegleiter trainieren.
Es werden verschiedene Übungen durchgeführt:
- Wechselatmung,
- kontrollierte Notaufstiege,
- Maske abnehmen,
- Angeln nach dem Atemregler usw.
Termine:
Dive Buddy Kurse werden bei Bedarf durchgeführt.
Bei Interesse bitte bei Regina Deuschle melden: 0721 / 89 23 51
| Dive Buddy Schnupper-Kurs, September 2002: | |
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