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| August 2007 | |
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| 31-08-2007 | Byrte Mayland ist neue Leiterin des Familienzentrums Rastatt Schwerpunkt liegt auf Elternarbeit Rastatt (mak) - Leitungswechsel im Familienzentrum Rastatt: Byrte Mayland hat die Nachfolge von Josef Held angetreten, der vor 25 Jahren die Musikschule für Behinderte aufgebaut hat. Diese wurde nach Umstrukturierungen vor zwei Jahren in "Zentrum für Familienbildung, Frühförderung und Kultur " umbenannt (wir berichteten). Held hat eine Aufgabe als Projektmanager bei der Trägergesellschaft Reha-Südwest in Karlsruhe angenommen. Byrte Mayland, seit 2003 Leiterin der Frühförderstelle, übernimmt nun Verantwortung für die gesamte Einrichtung, in der 250 Familien aus dem Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden betreut werden. „Das Arbeiten hier in Rastatt ist etwas Besonderes. Das Leiten und Führen wird mir durch das motivierte Team einfach gemacht“, fasst die 32-Jährige ihre ersten Erfahrungen als Leiterin des Familienzentrums zusammen. Die Einrichtung ist Anlaufstelle für Familien mit entwicklungsauffälligen und mehrfach behinderten Kinder. Neben der ambulanten Betreuung und Frühförderung in häuslicher Umgebung angeboten. „Die heilpädagogische Förderung erfährt seit zwei Jahren eine wachsende Nachfrage, unser Team hat sich entsprechend vergrößert“, berichtet Mayland. Sechs Heilpädagogen arbeiten im Familienzentrum, daneben zwei Musikpädagogen, zwei Krankengymnasten, ein Ergotherapeut, ein Logopäde sowie ein Psychologe. Drei Hauptursachen macht die 32-Jährige für diesen Trend aus. Zum einen sei das Familienzentrum in immer mehr Kindergärten. Der steigenden Nachfrage aus Baden-Baden und dem südlichen Landkreis möchte das Familienzentrum in einer Außenstelle in der Kurstadt nachkommen, derzeit suchen wir nach einem Raum, der zwischen 25 und 40 Quadratmeter groß sein sollte“, berichtet die Diplom-Pädagogin. Sie ist zuversichtlich, dass die Außenstelle im nächsten Jahr ihre Arbeit aufnehmen kann. Byrte Maylands Schwerpunkt liegt auf de Beratung und Betreuung von Eltern, wobei es auch um die Stärkung der pädagogischen Kompetenz geht. „Die Elternarbeit ist noch viel wichtiger als die Arbeit mit dem Kind, das nur eine Stunde in der Woche bei uns ist, ansonsten aber daheim betreut wird“ erklärt sie. Hierfür hat sich die Pädagogin im Bereich der systemischen Beratung weitergebildet, aktuell läuft eine Fortbildung in der videounterstützten Beratungsmethode „Marte Meo“. Bei dem aus Holland stammenden Ansatz filmen dabei Therapeuten Eltern, wie sie daheim mit ihrem entwicklungsauffälligen oder behinderten Kind umgehen. Anschließend wird das Video gemeinsam analysiert. „Die Eltern werden mit diesen Bildern schneller und besser erreicht als nur durch Beratungsgespräche“, erläutert die Pädagogin, die mit dieser Methode bereits arbeitet: „Auch Kindergärten könnten mit der Marte-Meo-Methode beraten werden“, ergänzt dsie. Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Leiterin ist eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder im Westring 22, der ebenfalls zur Reha-Südwest gehört. Das Familienzentrum in der Franz-Philipp-Straße ist in einem sicherförmigen Gebäude untergebracht, das einst ein Bestandteil der Wehranlage war. Daher rührt auch die Namensergänzung „lunette22“. Die Stadt Rastatt ist Eigentümerin, überlässt der Einrichtung das Gebäude mietfrei und übernimmt auch die Unterhaltung im Innen- und Außenbereich. BU: Byrte Mayland lenkt die Geschicke des Familienzentrums Rastatt. Ihr Vorgänger Josef Held ist nah Karlsruhe gewechselt. Badisches Tagblatt, 29.08.07 |
| Juli 2007 | |
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| 19-07-2007 | BENEFIZAKTION Sieger im Malwettbewerb für das Plakat "Die Ostalb läuft " ist die Konrad-Biesalski-Schule Schon 84 Schulen machen mit. 84 Schulen - mit insgesamt 13 447 Mädchen und Jungs - haben sich schon angemeldet. Sie wollen dabei sein, wenn die Ostalb unter dem Motto "run for fun " für einen guten Zweck läuft. Gestern wurde das Plakat der Aktion vorgestellt. WÖRT. Proppenvoll ist es in der Aula der Konrad-Biesalski-Schule. Viele Mitschüler sind gekommen, um sich gemeinsam mit den Sechstklässlern zu freuen. Daniela, Thomas, Andreas, Dagmar, Simon, Annika, Daniel, Nilgül, Paula, Jennifer, Jan und Roland haben nämlich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Renate Rüger den Plakatwettbewerb zur Aktion gewonnen. "Euer Bild hängt ab sofort in allen Schulen, in den Rathäusern und im Landratsamt ", lobt Kreis-Chef Klaus Pavel die stolzen Kinder und erzählt, wie Sportpädagoge Christian Weber die Aktion ins Leben gerufen hat, wie am 28. Juli 2006 insgesamt 9936 Kinder trotz großer Hitze so viele Runden gelaufen sind, dass am Ende 23 000 Euro für den Kinderhospizdienst, der todkranke und sterbende Kinder und deren Familien betreut, zusammengekommen sind. Rektor Volker Grab freut sich über die Superleistung seiner Sechstklässler, die vom Sponsor Wildbadquelle mit Sprudelkisten für die ganze Schule, von der Schulverwaltung und dem Elternbeirat mit einer Finanzspritze für den Ausflug ins Legoland honoriert werden. Immerhin hatten am Malwettbewerb 38 Schulen aus dem ganzen Ostalbkreis teilgenommen. Am 20. Juli heißt es in diesem Jahr: "run for fun " oder "Die Ostalb läuft. " Jede gelaufene Schülerrunde wird von Sponsoren wie der Kreissparkasse oder der AOK Ostalb und vielen anderen honoriert. Das Geld kommt den Kinderhospizdienst zugute. Anmelden können sich Schulen beim Schulamt (07171) 32176 oder E Mail: christian.weber@ostalbkreis.de. Schwäbische Post, 23.06.2007 |
| 18-07-2007 | Eigenständig leben trotz Behinderung Menschen mit Behinderung sind nicht nur vor dem Gesetz gleichgestellt, sondern sollten dies auch in der Gesellschaft sein. Leider ist dies nicht immer der Fall. Doch in Löffingen spricht man eine andere Sprache. Hier gehören diese Menschen zum Leben dazu. Jüngstes Beispiel ist die neue Außenwohnanlage der Lebensheimat mitten im Städtle, die nun eröffnet wurde. Ein neues Wohnprojekt eröffneten das Haus Lebensheimat und der Träger Reha Südwest in Löffingen. Die symbolische Schüsselübergabe erfreute vor allem auch die zwölf Behinderten, die in der neuen Außenwohnanlage wohnen. Löffingen (pb) Bei dieser Eröffnungsfeier wurde dem Haus der Namen des Mitbegründers und Aufsichtsrats Albert Warth gegeben. Mit dabei waren nicht nur die Verantwortlichen, Bewohner und Angestellten des Hauses Lebensheimat, auch die Bevölkerung feierte ordentlich mit. "Wir feiern mit unseren Nachbarn ", hieß die Devise Der Traum vom eigenständigen Leben wurde jetzt für zwölf Bewohner des Hauses Lebensheimat wahr. Pflichten übernehmen, Freiheiten zu genießen und doch Hilfe zu bekommen - dies bietet die Außenwohnanlage. Der Heimleiter des Hauses Lebensheimat, Norbert Halbherr, unterstrich, dass diese neue Wohnmöglichkeit, die zwischen dem Heim mit einer Vollbetreuung und dem Betreuten Wohnen liegt, den Behinderten ein weiteres Stück Selbstständigkeit ermögliche. "Ziel des Hauses Lebensheimat ist, die Behinderten individuell zu fördern und ihnen eine persönliche Selbstständigkeit zu geben ", sagte Halbherr. "Das neue Haus ist ein zukunftsweisender Weg, die Menschen mit Behinderung nicht am Stadtrand anzusiedeln, sondern mitten in der Gemeinschaft - so wie in Löffingen geschehen ", erklärte der Heimleiter. Kreisrat und SPD-Landtagsabgeordneter Gustav-Adolf Haas sieht das Baarstädtchen als positives Beispiel und appelliert an die Löffinger, diesem Konzept der Integration treu zu bleiben. "In Baden-Württemberg leben 692000 Menschen mit einer Behinderung, dies ist nicht einfach eine Zahl, sondern hinter dieser Zahl stehen Menschen - Personen wie du und ich ", sagte der Abgeordnete. "Mut tut gut " ist das Motto des Trägers, der Lebensheimat Reha-Südwest. "In Löffingen brauchen wir diesen Mut nicht, wie viele Beispiele zeigen. Wir müssen nur die Scheu ablegen, einfach mit den Behinderten Kontakt aufzunehmen ", betonte Bürgermeister Norbert Brugger. Die Stadt stehe hinter dem Haus Lebensheimat und selbstverständlich hinter diesen Mitmenschen. "Die Behinderten machen es einem so einfach und geben soviel zurück ", so Norbert Brugger, der seine Zigarillos beim Kaffee mit dem Bewohner Siggi teilte. Ein richtiges Zuhause haben, so Ursula Jäger, Vorsitzende des Angehörigenbeirats, und dabei noch den richtigen Weg finden zwischen Dienstleistung und Anwalt der Behinderten, sei für die Lebensheimat nicht einfach. Hier bedarf es Menschen, die sich für die Behinderten weit mehr als üblich einsetzen und hierzu zählt sicherlich Albert Warth, wie Uwe Herbener-Ross, der Geschäftsführer von Reha Südwest, verdeutlichte. Alfred Warth ist Mitbegründer der Lebensheimat, war viele Jahre Gesellschafter und hat sich heute in den Aufsichtrat zurückgezogen. "Er darf sicherlich auch als Alfred Schweizer der Behinderten bezeichnet werden. Für sein großes Engagement, seine Zielstrebigkeit und seine Beharrlichkeit, Menschen mit Behinderungen eine verbesserte Lebensqualität zu bieten, wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, informierte Herbener-Roos. Seine Würdigung durch die Lebensheimat mit dem Träger Reha Südwest folgte nun mit der Namensgebung Albert-Warth-Haus. Die Herausforderung, aus dem bestehenden Gebäude ein behindertengerechtes und gleichzeitig gemütliches Haus zu schaffen, gelang Architekt Jürgen Köpfler, der den symbolischen Schlüssel überreichte. Untermalt mit den Gitarren-Klängen von Gisi Cramer freuten sich die Behinderten, diesen "süßen Schlüssel " zu genießen. |
| Mai 2007 | |
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| 24-05-2007 | Barrierefrei, selbstbestimmt und mit netten Nachbarn Reha Südwest sieht in der Schaffung alternativer Wohnformen gerade für Behinderte eine zentrale Aufgabe Von unserem Mitarbeiter Klaus Müller Bruchsal. „Vor allem anderen muss Toleranz vorherrschen. " Als Geschäftsführer des „Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte GmbH Karlsruhe " (Reha Südwest) weiß Uwe Herbener-Roos wovon er spricht. Schließlich hat es sich die Reha Südwest mit ihren zahlreichen Einrichtungen, vom Schulkindergarten Merlin bis hin zum betreuten Wohnen für Behinderte, zur Aufgabe gemacht, sich um Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen zu kümmern, zu beraten, zu fördern, Perspektiven zu geben. Dazu gehört auch, Wohnangebote für Betroffene zu schaffen. Gestern, im „sozialpädagogischen Wohnheim für Erwachsene mit Mehrfachbehinderung Bruchsal " beim Jahresempfang der Reha Südwest, sangesfreudig von den „Merlin-Kindern " begleitet, ging es eben um das Thema Wohnen, um Projekte unter dem Motto - „gemeinschaftlich wohnen, gemeinschaftlich leben ". Nicht nur der Aufsichtsratsvorsitzende der Reha Südwest, der Rastatter Oberbürgermeister Klaus-Eckhard Walker, sieht darin eine der wichtigen Zukunftsaufgaben für das „Rehabilitationszentrum " in Trägerschaft von Stadt -und Landkreisen und von Elternverbänden. Einblicke, wie „gemeinschaftliches Wohnen und Leben " aussehen kann, lieferte in seinem Referat Architekt Andreas Grünenwald, Geschäftsführer der „BauWohnberatung Karlsruhe ". So ganz neu ist das Thema übrigens nicht. Bisherige Projekte, wie das Pilotprojekt „Smiley West " oder Wohnen im vormaligen städtischen Bauhof, beide in Karlsruhe angesiedelt, sorgten nach Grünenwalds Einschätzung für ein „großes öffentliches Interesse ". Es habe sich gezeigt, dass eine Menge Bedarf an diesen Wohnformen, „jeder hat seine Privatsphäre und trotzdem ist jeder für jeden da ", vorhanden sei; Tendenz steigend. Barrierefreies Wohnen, gemeinsame Räume, „Wunschnachbarn ", zentrale Lage und Selbstbestimmung beschreiben die wichtigsten Aspekte der gemeinschaftlichen Wohnformen. Behinderte, ältere Menschen, junge Paare, Single oder jungen Familien leben maßgeschneidert und doch in einer Gemeinschaft zusammen. uf den Weg wird Grünenwald zufolge derzeit genau so ein Projekt in Karlsruhe-Neureut gebracht. Die Reha Südwest ist mit von der Partie. „Natürlich liegt uns, vor allem mit Blick auf behinderte Menschen, viel an solchen Wohnformen ", betonte Herbener-Roos. Im Landkreis Karlsruhe wiederum sieht es mit vergleichbaren Angeboten „gemeinschaftliches Wohnen " eher mau aus. Bisher fanden sich kaum Bauträger, die sich daran wagen. mmerhin setzt sich die Idee von Wohngemeinschaften für behinderte Menschen langsam durch. Zwei davon gebe es in Karlsruhe, berichtete Herbener-Roos, eine weitere existiert in Karlsdorf-Neuthard. Allerdings, je nach Grad der Behinderung, könnten sie keine Einrichtungen wie das „Wohnheim für Erwachsene mit Mehrfachbehinderung " ersetzen, urteilte Heimleiter Philipp Deininger. Informationen zum betreuten Wohnen, zu Kindergärten, Zuschüssen und vielem mehr gibt es bei der Fachberatung der Reha Südwest unter (07 21) 933 8201. BNN, 28.02.2007 |
| November 2006 | |
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| 20-11-2006 | Bregtalschule reißt Publikum mit Zwei grandiose Musical-Aufführungen in Gütenbach "Trau dich, auch wenn es daneben geht ", sang der Chor der Bregtalschule aus voller Brust. Die Bregtalschule hatte sich viel getraut mit dem Großprojekt Musical, und nichts ging daneben. Die solle durch den Reifen springen. Doch das arme Tier hatte schreckliche Angst und fiel in Ohnmacht. Der Zirkusdirektor (Jasmin King) verjagte den "Feigling ". Zusammen mit dem Mädchen Linda (Manuela Müller) macht er sich auf die Suche nach dem Mut. Die zwei erleben ihn in vielen Begegnungen: Kinder springen über einen Graben, dem Mädchen, das Angst hat, reicht einer die Hand, gemeinsam geht es besser. Oder der kleine Marius, der sich nicht allein auf den Speicher traut, Oma begleitet ihn, und alles ist gut. Einfallsreich und humorvoll wurde das Thema variiert: jemand hat Angst, ein anderer hilft, macht Mut, die Angst wird überwunden. Natürlich endet die Geschichte um den Löwen Mäuschen glücklich wieder im Zirkus, Mäuschen springt durch den brennenden Reifen, erntet so die Bewunderung des Zirkusdirektors und aller Kinder. In Texten und Liedern, Pantomime und Chorgesang wurden die Szenen dargestellt. Alle Kinder der Bregtalschule machten mit, behindert oder nicht, für jeden gab es eine Rolle, jeder war wichtig und mit sichtlicher Begeisterung dabei. Der Chor der Bregtalschule, geleitet von Regina Aust, überzeugte mit schwungvollen Gesängen. Regina Aust zeichnete für die musikalische Gesamtleitung verantwortlich. Alle Akteure auf und vor der Bühne ständig im Blick, dirigierte sie sie energisch mit Handzeichen. Überhaupt die Musik: sie riss von Anfang an mit, der Funke sprang rasch über, das Publikum klatschte im Rhythmus mit, und als der Löwe Mäuschen mit "springen, springen " angefeuert wurde, da bebte die Gütenbacher Festhalle. Drei Profi-Musiker von der Jazz- und Rockschule Freiburg hatten maßgeblichen Anteil am Gelingen des Musicals. Mit viel Liebe zum Detail waren Bühnenbild und Kostüme ausgestaltet. Alex Heine und Richard Trapp zeichneten verantwortlich und hatten viele Helfer. Unter dem Zirkuszelt wurden bunte Holzwürfel immer wieder neu zusammengebaut, zu Tisch und Stühlen, einem tiefen Graben oder der Speichertreppe. In den einzelnen Szenen gab es viel zu Lachen, in mancher Szene erkannte man sich selbst wieder. Ein Kabinettstück heiterer Ironie war der Kaffeeklatsch von drei Frauen. Dagmar Gronert als "Fräulein Bach " erweiterte den vorbereiteten Text um improvisierte Betrachtungen über das Bregtäler Kulturleben und einen gewissen "Herrn Winifred ". Dass die zwölf Szenen sich zu einer spannenden Geschichte zusammenfügten, dazu hatte mit Markus Stöcklin ein Schauspiel-Profi beigetragen, zusammen mit Gabriele Heizmann zeichnete er für die Dramaturgie des Musicals verantwortlich. Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum in der Gütenbacher Festhalle für zwei Stunden brillanter Unterhaltung. Der Träger der Bregtalschule, die Reha-Südwest, kann stolz sein auf die Leistung ihrer Furtwanger Einrichtung. Südkurier, 20.11.2006 |
| Oktober 2006 | |
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| 23-10-2006 | Ein Park für die Sinne entsteht Projekt „Mit Spaten & Schaufel " im Rastatter Schulkindergarten Rastatt (tao). Beim Aktionstag „Mit Spaten und Schaufel " gestalteten am Samstag die Mitglieder des Vereins Star Care Baden e.V., Kinder des Rastatter Schulkindergartens und deren Eltern sowie die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rehabilitationszentrum Südwest gGmbH in fruchtbarer Teamarbeit mehrere Stationen eines Sinnesparks mit Liguster-Iglu, rollstuhlgerechtem Duftgarten, Hochbeeten für Rollstuhlfahrer, Balancierbalken und einem Barfußweg zur Förderung sensomotorischer Erfahrungen. In mehreren Bauabschnitten wird auf dem Außengelände des Schulkindergartens für körper- und mehrfach behinderte Kinder, eine Einrichtung der Reha-Südwest, zudem eine Wasser- und Matschanlage gebaut und es werden Obstbäume und Sträucher angepflanzt. Die der Aktion zu Grunde liegende Idee sei es gewesen, das Zusammengehörigkeitsgefühl - auch beispielsweise zwischen Industrie und sozialen Einrichtungen zu stärken, so der Initiator und Vorsitzende des Star Care e.V., Klaus Peter Schreck. „Durch unsere Unterstützung wollten wir eine Einrichtung hervorheben, die etwas ganz Besonderes leistet ", so Schreck, dessen Verein - eine Hilfsorganisation von Mitarbeitern der DaimlerChrysler AG -es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und junge Menschen in Not durch Spenden zu unterstützen. „Ohne den Schulkindergarten wären viele Familien in ganz schwierigen Situationen. " Besonders freute sich Schreck über die spontane Zusage von Uwe Krüger und Christian Titze der Rastatter Firmen Krüger & Grimmeisen Garten- und Landschaftsbau und die Raiffeisen Baucenter Rastatt GmbH & Co. KG, das Projekt zu unterstützen. Die beiden Unternehmen stellten am Samstag unter anderem Baumaschinen und Werkzeuge bereit. Der Gartenbaubetrieb Eberts aus Baden-Baden spendierte die Obstbäumchen. Im Projekt „Mit Spaten & Schaufel " sollen laut dem Leiter des Schulkindergartens, Günter Fier, die Sinne der Kinder geschult, deren Kreativität gefördert und gemeinsame Erfahrungen gelebt werden. „Für behinderte Kinder ist ein solcher Sinnesgarten der Zugang zur Welt ", so Fier. Und durch die Gemeinschaftsarbeit vieler Hilfswilliger sei das Projekt zu einem großartigen Beweis gesellschaftlicher Verantwortung geworden. Fier: „Damit wollen wir in der Region ein Signal setzen. " BNN, 23.10.2006 |
| August 2006 | |
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| 30-08-2006 | "Open-Air " und noch mehr Haus Lebensheimat organisierte Rock-Konzert in Reiselfingen – Gute Resonanz Reiselfingen (pb) "Ein großartiges Projekt Open-Air mit viel Flair hat einen tollen Abschluss gefunden ", meinte der Leiter des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen, Norbert Halbherr. Wie er selbst, wurden auch die vielen Gäste am Samstagabend mehr als überrascht - es gab tolle Musik und anregende Gespräche. Auch für das leibliche Wohl war mit verschiedenen "Snacks " bestens gesorgt. So wurde der Sinn und Zweck des Rock-Konzertes, die Verbindung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten noch weiter zu intensivieren, mehr als erfüllt. Bereits im Februar hatten Betreuer Bettina Bednarz und Boris Schmid für die geistig behinderten Bewohner des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen das Projekt ausgeschrieben. Gespannt wartet man auf die Resonanz und diese war wirklich toll. Die Bewohner, die selbst oft musikalisch sind und auch die Musik lieben, trafen sich mit den beiden Betreuern regelmäßig, um ein solches Open- Air-Konzert auf die Beine zu stellen. Schon am frühen Nachmittag wurde die kleine Bühne von der Dietfurthalle geholt und im Hof des Heimes aufgebaut. Ein großer Schneemann - was bei der kalten Witterung, sehr gut passte grüßte mit einem Willkommensschild. Über der Bühne eine große Sonne mit gelben Stoffstrahlen, welche die Lebensfreude, die hier im Heim herrscht, symbolisieren sollte Als um 18 Uhr Sven Adolphsen aus der Wohngruppe 5 stolz die erste Gruppe ansagte, waren die Plätze unter dem großen Dach fast alle gefüllt. Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen Boris und Bettina, dass so viele Reiselfinger, Löffinger und auch Bewohner vom "Fischerhof " in Hammereisenbach und vom Wohnheim in Neustadt, trotz des schlechten Wetters zu dieser Veranstaltung gekommen waren. "Für mich war es selbstverständlich, diese tolle Veranstaltung zu unterstützen ", erklärte Karin Rüppell Leiterin des Altenpflegeheims Löffingen, die zusammen mit Stadtrat Dieter Köpfler und ihrer Kollegin sich mit dem Bewohner Siggi über die Aufstellung des FCL diskutierten. Keine Frage war es auch für Bürgermeisterstellvertreter Bernd Behnke nach Reiselfingen zu kommen. "Solche Events muss man unterstützen wichtig sei nicht nur Kontakte zu knüpfen, sondern gemeinsam etwas zu tun und hier zu zählen auch gemeinsame Feste ", so Behnke. In der Zwischenzeit gehöre die Lebensheimat einfach dazu, er klärte er und Ortsvorsteher Manfred Lauble ergänzte "Reiselfingen und die Lebensheimat gehören einfach zusammen ". Die Integration ist hier gelungen, obwohl es gar nicht so einfach war, als vor über 20 Jahren das Behindertenheim expandierte. Die Behinderten selbst gehören zum Ortsbild, manche sind in den Vereinen integriert und das Miteinander zwischen Bevölkerung und Bewohner sei optimal. Glücklich schätzen sich die beiden Räte, dass das Haus vielen Menschen Arbeit und jungen Menschen eine Ausbildungsmöglichkeit bietet. Gisi Cramer, der ehemalige Göschweiler und Rötenbacher, verwöhnte die Gäste mit einer tollen Interpretation von Bob Dylen, Georg Harrison oder Neil Young. Der Gitarrist und Sänger hatte allerdings noch viel mehr zu bieten, wobei seine Songs von Cat Stevens ebenso begeistert aufgenommen wurden, wie seine Eigeninterpretationen. Seit 21 Jahren gibt es die Ribbilisuppebänd. Sie demonstrierten wie musikalisch auch geistig Behinderte sein können. Von der Lebensheimat spielte Sabine Hasenkamp auf der Altflöte mit. Seit Beginn ist Axel Schöpperle aus Titisee mit dabei und auch die übrigen Bandmitglieder aus dem Haus Elisabeth präsentierten ihre Talente unter der Regie von Kurt Joost aus Bonndorf. Die Gruppe "One Dollar for all " wollte mit ihrem Auftritt ihre Verbindung nach Reiselfingen ebenfalls dokumentieren und durch ihre Rock- und Popmusik Gäste nach Reiselfingen locken, wie Bandmitglied Manuel Greschel erklärt, dessen Schwester und Mutter in der Lebensheimat tätig sind. Südkurier, 28.08.2006 |
| 28-08-2006 | Hilfe zur Selbsthilfe im eigenen Wohnbereich ROTT: Beim begleiteten Wohnen des Hülstrunk-Hauses machen Menschen mit Behinderung erste Schritte in die Selbstständigkeit „Wohnen Leben Mittendrin“ - unter diesem Leitmotiv bietet das Rehabilitationszentrum Südwest seit Neuestem über das Werner-Hülstrunk-Haus im Rott ambulant begleitetes Wohnen für Menschen mit Behinderungen an. Im benachtbarten Robinienhof entstand eine bedarfsgerechte Fünf-Zimmer-Wohngemeinschaft, die seit Ende Juli bis auf einen Platz belegt ist. In Anlehnung an bewährte Konzepte in Karlsruhe, Ellwangen, Löffingen und Aalen sollen nun auch in Mannheim Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit haben, ihren Alltag weit gehend selbst zu bestimmen. Und wie sich schon nach wenigen Wochen gezeigt hat, genießen die zum Teil mehrfach behinderten Menschen ihre neu gewonnene Freiheit. Losgelöst von der Rundumversorgung im Stammhaus oder zu Hause bei den Eltern, können sie auf einmal selbst bestimmen, wie sie den Tag gestalten. Von Seiten des Trägers Reha-Südwest gibt es für diese neu gegründete Form des begleiteten Wohnens lediglich sozialpädagogische Unterstützung, beispielsweise bei der Gestaltung der alltäglichen Lebensführung oder der Organisation des Haushaltes. Unterstützung bietet die pädagogische Begleitung auch bei der Suche nach einer sinnvollen Tätigkeit, der Regelung finanzieller Angelegenheiten oder bei Behördengängen an. Pflegedienstleistungen, hauswirtschaftliche Versorgung oder Fahrdienste werden auf Wunsch vermittelt. Die 30-Jährige Karin Kunschner aus Karlsruhe ist für die Organisation des begleiteten Wohnens zuständig und hat zwei Mitarbeiter zur Hand, welche tagsüber stundenweise nach der WG schauen und die Bewohner im Alltag begleiten. „Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe“, meint Ernst-Volker Knopf. Begleitetes Wohnen bedeute nicht, die behinderten Menschen zu bedienen und ihnen alles abzunehmen: Jeder soll selbst entscheiden.“ „Das, was bereits an Selbstständigkeit vorhanden ist, soll weiter ausgebaut werden“, erklärt Karin Kunschner. Dabei träten im Einzelfall mitunter Kapazitäten zutage, welche die ganze Zeit über schon im Verborgenen geschlummert hätten. Auf mittlerweile vier Personen angewachsen, hat sich die Wohngemeinschaft im Rott schon zu einer kleinen Familie entwickelt. „Die Bewohner verstehen sich gut untereinander“, bestätigen die Betreuer. Oft sitzen sie im Gemeinschaftsraum oder auf einer der beiden Terrassen beisammen, spielen Karten oder Memorie oder lesen. „Es herrscht eine sehr gelöste, lockere Stimmung“. Ernst-Volker Knopf fühlt sich immer wohl, wenn er in der WG vorbeischaut. „Es ist wichtig, dass jeder selbst entscheidet, wie er den Tag seinen Interessen entsprechend selber gestaltet“, ergänzt Karin Kunschner. Eine Bewohnerin geht regelmäßig zu den Tausendfüßlern tanzen und hat ihre Mitbewohner zum Teil schon mit ihrer Leidenschaft angesteckt. Ansonsten hat jeder WGler sein eigenes Zimmer mit separatem Telefon- und Kabelanschluss angemietet. Gemeinsam werden Bäder, Küche und das Wohnzimmer benutzt. Die Ausstattung der Fünf-Zimmer-WG ist bis ins Detail auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner abgestimmt. Der Eingang sowie alle Räume sind barrierefrei, die Küche verfügt über höhenverstellbare Arbeitsplatten und Hängeschränke, die Duschen in den Badezimmern sind ebenerdig, die Türen verbreitert und auch Lichtschalter, Tür- und Fenstergriffe befinden sich in Griffhöhe der behinderten Menschen. Entsprechend wohl fühlen sie sich in ihrem neuen Domizil und machen dieses nach und nach zu ihrem ganz persönlichen Zuhause. Mannheimer Morgen, 23.08.2006 |
| 21-08-2006 | Dank nobler Spende geht ´s jetzt auf große Fahrt ROTT : Bewohner des Werner-Hülstrunk-Hauses freuen sich über nagelneuen Bus Ob zur großen Freizeit nach Holland oder mal eben kurz aufs Amt - für große und kleine Fahrten stand den Bewohnern des Werner-Hülstrunk-Hauses im Rott bisher nur ein klappriger, alter Bus zur Verfügung. Das wird sich künftig ändern. Ein nagelneuer Bus der Marke Iveco steht nun auf dem Hof des Hauses, in dem mehrfach schwerstbehinderte Menschen leben. Fünf Jahre lang haben Ute Dybisbanski, die Leiterin des Hauses, und ihr Team dafür gesammelt, haben Kuchenbasare und Flohmärkte durchgeführt und immer wieder die Spendentrommel gerührt. So haben sie rund 9000 Euro zusammenbekommen. Eine stattliche Summe, doch für ein Rollstuhl gerechtes Fahrzeug leider nicht genug. Da produzierte das Team kurzerhand einen Film, in dem das Werner-Hülstrunk-Haus und seine Bewohner vorgestellt wurden, diesen Film schickte Ute Dybisbanski an die Dietmar-Hopp-Stiftung und bekam schon drei Wochen später die gute Nachricht: Der Bus konnte bestellt werden, die Finanzierung war gesichert. Welches Modell es sein sollte, das war der Heimleiterin schon seit dem Maimarkt klar. Dort hatte sie am Stand von Iveco „ihren " Traum-Bus gesehen war sich sofort sicher: der und kein anderer! Mit Belinda Wienand war bei Iveco auch gleich eine freundliche und engagierte Geschäftspartnerin gefunden, die noch dazu einen guten Preis für das silberfarbene Gefährt machen konnte. Ausgestattet ist der Bus mit einer elektrischen Hebebühne für Rollstühle, insgesamt bietet er neun Sitzplätze, die ganz variabel umgestaltet werden können. „Wir waren damit schon in der fränkischen Schweiz, nächste Woche geht es zu einer Freizeit nach Holland ", verriet Ute Dybisbanski: „Und bei kleineren Erledigungen sind wir nun unabhängig vom Fahrdienst, der immer lang im Voraus gebucht werden muss ". Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der Bus nun an das Werner-Hülstrunk-Haus und seine Bewohner übergeben. Mit dabei war neben Belinda Wienand von Iveco auch der Geschäftsführer der Dietmar-Hopp-Stiftung, Dietrich Lutat. Mit ihrem finanziellen Beitrag hat die Stiftung die Anschaffung des Busses erst ermöglicht. Aber Belinda Wienand hatte noch ein- Geschenk dabei: Ein Scheck über 2000 Euro wurde überreicht. Er soll für die Anschaffung eines Wasser-Klangbettes benutzt werden. Im Anschluss an so viele Spenden gab es Kaffee und Kuchen, der Zauberclown Bertolini vergnügte Mitarbeiter und Bewohner des Werner-Hülstrunk-Hauses und am Abend gab es noch eine musikalische Überraschung. Mannheimer Morgen, Mittwoch 17.06.2006 |
| Mai 2006 | |
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| 31-05-2006 | Einzelhändler aus Durlach sponsern Schulkindergarten „Prof. Dr. Oskar Vivell“ Mehrere Durlacher Einzelhändler unterstützten im Rahmen der Sport-Sponsoring-Aktion der Gesellschaft für Sportförderung (GFS) den Schulkindergarten „Prof. Dr. Oskar Vivell“ für körperbehinderte Kinder in der Raiherwiesenstraße in Durlach. Durch das großzügige Sponsoring konnte das bestehende Sport- und Bewegungsangebot des Schulkindergartens „Prof. Dr. Oskar Vivell“ erweitert und verbessert werden. Die Kinder und Jugendlichen freuten sich über neue hochwertige Sportartikel zur Bewegungsförderung. Zahlreiche bunte Gymnastikbälle, weiche Softbälle, Jonglierbälle, ein großes Schwungtuch, zwei mehrteilige Bewegungsparcours, Ballnetze, ein Wurfnetz sowie ein Transport- bzw. Aufbewahrungswagen bereichern die sportlichen Aktivitäten im Förderbereich der Psychomotorik, der Geschicklichkeit und der Bewegungsschulung. Mit viel Spaß „eroberten“ die Kinder die neuen Materialien, die nun dauerhaft zur Verfügung stehen. Unser herzliches Dankeschön gilt den Firmen: HWS Schenck GmbH, Imm und Bühler Elektronik GmbH, Jakob Elektronik, der Krankengymnastikpraxis Reuter, La Casa Mode GmbH, der Markgrafen Apotheke, Parfümerie Bertsche, Schreinerei Meier GmbH, der Firma ZIELBAUER Telekommunikation AG und dem Gasthaus zum Ochsen für die großzügige Zuwendung im Gesamtwert von 1155 Euro. |
| Januar 2006 | |
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| 30-01-2006 | Mobilität für Heimbewohner Reiselfinger Haus Lebensheimat kann durch Spenden Bus für Rollstuhlfahrer anschaffen Reiselfingen Das Haus Lebensheimat beherbergt momentan 54 Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen und weitere 53 Personen wohnen in der Außenwohngruppe. Darunter sind auch einige Rollstuhlfahrer, die bislang nicht an Ausflügen teilnehmen konnten, da sie nicht in ein normales Fahrzeug umgesetzt werden können und kein speziell ausgestatteter Rollstuhlbus zur Verfügung stand. Durch viele Spenden von Firmen aus dem Hochschwarzwald konnte nun ein solches Fahrzeug angeschafft werden. Heimleiter Norbert Halbherr machte aus der Inbetriebnahme des neuen Fahrzeuges, das mit einem Linear-Lift zum Transport von Menschen in Rollstühlen ausgestattet ist, ein Fest für alle Bewohner des Hauses Lebensheimat. Durch großzügige Spenden von Firmen aus der Region kamen 5000 Euro zusammen, die letztendlich ein wichtiger Baustein für die Anschaffung dieses neuen Fahrzeuges waren. Frank Siefert von der Scheffelapotheke, Axel Fehrenbach von der Zimmerei Fehrenbach, Karin Bächle vom Heizungsbau Bächle und Gert Mößner von der Firma Sanität Mößner machten sich ein Bild von dem Neuerwerb, der durch ihre Spenden und der Firmen Fliesengeschäft Rieger, Gipsergeschäft Franz Schweizer, Holzbau Schwörer, Elektrobau Kundt, Elektro-Kälte Technik Rudigier, Elektro Fröhr-Riedmüller, Architekturbüro Köpfler, WST Willmann und der Firma Michael Legner, realisiert werden konnte. Mit dem neuen Bus, der Platz für acht Personen und bis zu zwei Rollstuhlfahrern bietet, hat das Haus Lebensheimat in seinem Fuhrpark erstmals ein umgerüstetes Fahrzeug. Dieses sei eine wichtige und notwendige Anschaffung gewesen, da drei Rollstuhlfahrer, die im Haus Lebensheimat wohnen, bislang nicht transportiert werden können. „Durch ihre Behinderung können sie nicht auf einen normalen Autositz umgesetzt werden konnten“, erklärte Halbherr. Doch Mobilität ist für alle Bewohner wichtig. „Mit dem Kauf des neuen Fahrzeuges sind die Spenden sinnvoll angelegt. Es gibt schon seit Jahren intensive Kontakte zum Haus Lebensheimat und wir möchten die Bewohner und die Einrichtung unterstützen“, erklärten die Spender. Um die Sicherheit für die Bewohner zu gewährleisten, die künftig mit dem neuen Fahrzeug transportiert werden, müssen alle betroffenen Mitarbeiter eine spezielle Einweisung machen. Bewohner Harald wollte den Spendern auch gleich das neue Fahrzeug demonstrieren und fuhr mit seinem Rollstuhl mittels des Linear-Liftes direkt in das neue Fahrzeug. „Momentan ist das Haus Lebensheimat voll belegt“, so der Heimleiter. Es gibt sogar eine Warteliste. 75 Personen kümmern sich 365 Tage rund um die Uhr um die 107 Personen, die in Reiselfingen und in den Außenwohngruppen in Löffingen leben. Südkurier, 23.01.2006 |
| 26-01-2006 | Woerner & Co. spendet 2.000 Euro an Familienzentrum Über eine Spende in Höhe von 2.000 Euro können sich der Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder sowie Lunette 42, das neue Zentrum für Familienbildung, Frühförderung und Kultur freuen. Der warme Geldsegen für die beiden Einrichtungen kommt von der Rastätter Firma Woerner + Cie. GmbH. Deren Geschäftsführer Gregor Krampe übergab den Spendenscheck an Günther Fier, Leiter des Schulkindergartens, und an Josef Held, Leiter von Lunette 42. Gregor Krampes Firma verzichtet in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und unterstützt stattdessen die Bildung und Integration von behinderten Kinder, so Krampe bei der Spendenübergabe. Mit dem Geld soll die Seminarreihe im Lunette 42 unterstützt werden. Dabei wollen die Veranstalter die familiäre Situation von Eltern und Geschwister behinderter Kinder fördern, die häufig schweren psychischen Belastungen ausgesetzt seien, so Fier und Held. Text: fuv Badisches Tagblatt, 09.12.2005 |
| Dezember 2005 | |
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| 24-12-2005 | Fast die ganze Gemeinde zieht mit In Löffingen war der Humanday am Donnerstag eine echte Premiere. Zu diesem Anlass hatte sich (beinahe) die ganze Gemeinde aufgemacht, um miteinander und füreinander da zu sein. Ein 30 Mann und Frau starkes Helferteam konnte schon am Nachmittag rund 100 Gäste zum alters- und kulturübergreifenden Kaffee- und Safttrinken, zum Kuchengenießen und Weihnachtsplätzle knabbern in weihnachtlichem Ambiente begrüßen. Als gegen 19.30 zwar schon viele, aber noch nicht sehr viele Gäste an den aufwändig dekorierten Tischen in der Stadthalle Platz genommen hatten, fragte sich so manches Mitglied der parteiübergreifenden Löffinger Kellner-Crew – bestehend aus Bürgermeisterstellvertreter Norbert Brugger, den Stadträten Werner Adrion, Bernd Behnke, Axel Fehrenbach, Willy Frey, Manfred Furtwängler, Anette Heiler, Dieter Köpfler, Wolfgang Vogt und Martin Lauble-, wie viele Besucher wohl kommen würden. Die Sorge, zu wenige würden kommen, war unnötig. Bestuhlt hatte man für 200 Leute, einen freien Platz gab schon kurz nach acht nicht mehr. Rund achtzig Privatpersonen, Firmen, Gastronomen, Vereine und Institutionen beteiligten sich am Charity-Fest zugunsten der AGJ Neustadt. Unendlich viele Lebensmittelspenden wurden in ein festhallenbreites Büffet verzaubert.(...) Bis spät in die Nacht ein Unterhaltungsprogramm der Superlative geboten. Unter anderem traten zwei Sängerinnen aus dem Haus Lebensheimat auf. Die „abgespeckte“ Stadtmusik Löffingen lieferteein großartiges Konzert. Die Tänzerinnen der „Freebeat Dance Company“ unter Anleitung von Errol Reeves sorgten für Jubel und die jungen Sängerinnen von „The Roses“ die sorgten für Gänsehaut und den Kommentar: „Das dauert nicht mehr lange und die stehen auf den großen Bühnen!“ Damit nicht genug der Show: Anja Benz, Peaceful Appendix, Eugenia Hagen, T-Ropes dürfen auf keinen Fall unerwähnt bleiben. (...) Nachdenklich stimmte allerdings, dass nur ein Wohnungsloser und ein ehemaliger AGJ-Wärmestubenbesucher sowie tatkräftiger Humanday-Unterstützer der ersten Stunde nach Löffingen gekommen waren. Das hatte zum einen praktische Gründe: Die Bahn hatte nicht mehr wie bei den ersten beiden Festen Fahrkarten gespendet. Unklar blieb wohl auch, ob und wo die obdachlosen hätten übernachten können. Eine Überlegung aus der Reihe der Stadträte weist darauf hin, dass „hier jeder jeden kennt.“ Die Scham, als „arm“ erkannt zu werden, „verbiete“ es den „Armen“, zum Gemeindefest zu gehen. Ein überflüssiges Gefühl! „Hier herrscht ein ganz bestimmter Geist. Es ist eine Freude für jeden, der hier mitmacht und teilhat“, kommentierte ein Gast. Badische Zeitung, 24.12.2005 |
| 16-12-2005 | Aufbruch in ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ROTT: Die Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen des Werner-Hülstrunk-Hauses ist Anfang Februar bezugsfertig Die vom Werner-Hülstrunk-Haus geplante Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen nimmt allmählich konkrete Formen an. Die beiden Leiterinnen Ute Dybisbanski und Nicole Strauß sind zuversichtlich, dass die im benachbarten Robinienhof entstandenen Räume ab Anfang Februar 2006 bezugsfertig sind. Parallel soll der hauseigene Fahrdienst ausgebaut werden, so dass er auch von Bewohnern des Stadtteils bei Bedarf genutzt werden kann. Dank einer großzügigen Spende der Dietmar - Hopp - Stiftung wird Anfang des Jahres endlich das lang ersehnte Transportfahrzeug der Firma Iveco geliefert, das flexibel einsetzbar ist und Platz für bis zu fünf Rollstühle bietet. Die Übergabe der WG im Robinienhof erfolgt zwar schon am 22. Dezember. Bis soweit alles fertig ist – die Küche kommt erst Ende Januar – wird es aber Anfang Februar. Die Wohnung besteht aus fünf Einzelzimmern mit Telefon- und Kabelanschluss, einem Gemeinschaftsraum, barrierefreier Küche mit höhenverstellbaren Arbeitsplatten und Hängeschränken, zwei Badezimmern mit bodenebenen Duschen sowie zwei Terrassen und einem kleinen Garten. Gedacht ist diese „Außenstelle“ für Menschen mit Behinderung, die in der Lage sind, ihr Leben weitgehend selbst zu organisieren beziehungsweise eine Zeit des Tages selbstständig zu verbringen. Die Wohngemeinschaft startet zunächst als Form des betreuten Wohnens, im Laufe des Jahres 2006 dann auch auf Grundlage des „persönlichen Budgets“. Begleitet wird die Maßnahme von der sozialpädagogischen und pädagogischen Betreuung im Hülstrunk - Haus. Die Mitarbeiter statten den Bewohnern regelmäßige Besuche ab und geben ihnen bei Bedarf Hilfestellung. „Zurzeit sind wir noch auf der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst, mit dem wir zusammen arbeiten können“, gibt Ute Dybisbanski Auskunft. Die Einzelzimmer sind außerdem noch nicht vollständig belegt. Derzeit finden Einzelgespräche statt, um zu klären, wie groß der Hilfebedarf ist und an welchen Stellen Hilfe angeboten werden kann. „Interessenten können sich noch bei uns melden“, wirbt die Leiterin. Voraussetzung sei, dass man die Nacht alleine verbringen könne. Wer eine Behinderung hat und noch keine eigene Wohnung, kann sich an das Werner–Hülstrunk–Haus wenden. „Da geben wir gerne Hilfestellung“, stellt Ute Dybisbanski in Aussicht. Mittel- bis langfristig sei der Erwerb von zusätzlichen Wohngemeinschaften geplant. Die WG-Bewohner sollen nach Möglichkeit eine enge Wohngemeinschaft entwickeln und sich gegenseitig unterstützen. Auch die Einbindung in das Stadtteilleben soll gewährleistet sein. Einmal im Monat findet, jeweils mittwochs, im Soccer-Center am Ullrichsberg ein Stammtisch statt, zu dem alle Interessenten herzlich eingela- den sind. Das nächste Treffen ist am 18. Januar um 18.30 Uhr. Im Rahmen eines humanitären Hilfsprojektes wird in den nächsten Wochen mit dem 19-jährigen Valerij ein junger Russe zu Gast im Hülstrunk-Haus sein. Zurzeit liegt Valerij im Universitätsklinikum, wo er wegen seines offenen Rückens operiert wird. In Russland verbrachte er die letzten zwölf Jahre bettlägrig in einem Kinderheim bei Kaliningrad und soll durch die Operation neue Selbstständigkeit und Lebensqualität bekommen. „Er fängt schon an, mit dem Rollstuhl alleine durch die Gegend zu fahren“, freut sich Ute Dybisbanski auf den Gast, den sie bei Aufenthalten in Kaliningrad persönlich kennenlernte. dir Weitere Informationen zum Projekt „Betreutes Wohnen“ des Werner-Hülstrunk-Hauses gibt es unter Tel. 0621/72 84 87 50. Interessenten können sich auch per E-Mail melden, unter whh.mannheim@reha-suedwest. Mannheimer Morgen, 16.12.2005 |
| 09-12-2005 | Ein Laden mit Vorbildcharakter In das ehemalige Gasthaus "Adler " in Löffingen ist wieder Leben eingekehrt: Die Behinderteneinrichtung "Haus Lebensheimat " aus Reiselfingen eröffnete hier ein neues Geschäft (wir berichteten). Im "dies und das " gibt es verschiedene Produkte zu kaufen, welche die Behinderten selbst hergestellt haben oder im Geschäft selbst noch den "letzten Schliff " bekommen. Löffingen (pb) Das Projekt hat Vorbildcharakter für die Ganze Region: Erstmals hat die Behinderteneinrichtung ein Geschäft eröffnet in dem die Behinderten selbst als Verkäufer ihre Produkte fungieren. Doch dies ist eine gute Gelegenheit, ganz ungezwungen Kontakte zu knüpfen. Bei der Eröffnung wurde dieser Gedanke bereits in die Tat umgesetzt. Schnell hatte sich eine nette Gesprächsrunde zwischen Behinderten und Nichtbehinderten gebildet und so wurden für den einen oder anderen Gast die ersten Barrieren merklich abgebaut. "Jeder Raum der mit Leben erfüllt, ist ein guter Raum ", erklärt Bürgermeister Norbert Brugger bei der Eröffnung. "Die Bewohner des Haus Lebensheimat erfüllen diesen Raum sicherlich mit intensiveren und fröhlichem Leben, denn sie können sich noch ganz von Herzen freuen ", sagte Brugger weiter. Dies konnte auch Hauptamtsleiterin Rita Bölle spüren, die gleich von einer Heimbewohnerin in den Arm genommen wurde. "Persönliche Kontakte werden hier eben hautnah und ganz ohne Hintergedanken geknüpft ", freut sie sich... "Arbeit ist für die Behinderten sehr wichtig, wenn die Artikel dann noch verkauft werden, ist das Erfolgserlebnis noch größer, betonte Thomas Krzyanowski, der Arbeitserzieher. "Hier beim Verkauf können die Bewohner selbst erleben, was mit ihrer Arbeit passiert und dies motiviert ", sagte er weiter. Wohnbereichsleiterin Anna Pfaff sieht in diesem Laden einen weiteren Schritt zur Integration in der Bevölkerung. "Dies und das " ist nicht nur der Name, sondern auch das Motto des Geschäfts und so findet der Kunde ein vielfältiges Sortiment. Die meisten Produkte wurden von den 65 Bewohnern des "Haus Lebensheimat " selbst gefertigt... "Mut tut gut " ist das Motto des "Haus Lebensheimat " in dem Geistigbehinderte wohnen und individuell gefördert werden. "Dieser Mut zeigt sich ", so Heimleiter Norbert Halbherr, "auch bei dieser Geschäftseröffnuung. Südkurier, 09.12.2005 |
| November 2005 | |
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| 25-11-2005 | Schüler gestalten über Bregtalschule und lässt Jugendliche zu Wort kommen Wieder einmal macht die Bregtalschule von sich reden, dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes in einem Internet-Radio. Schüler durften gestern sich und die Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsbeeinträchtigungen vorstellen. Furtwangen- Der Landesverband Baden-Württemberg des paritätischen Wohlfahrtsverbands betreibt seit zwei Jahren ein Internet-Radio, das erste Sparten-Radio mit sozialer Thematik überhaupt. Als neues Angebot bietet dieses Radioportal wichtigen sozialen Einrichtungen die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Beiträgen einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Als erste Einrichtung dieser Art wurde nun die Bregtalschule von einer Mitarbeiterin des Radioportals besucht. Zustande gekommen war der Kontakt über Hubert Pawelcyk, der als Mitarbeiter im Internat sich vor allen auch im Bereich Medien immer wieder fortbildet und dabei entsprechende Kontakte geknüpft hat... Und so war nun in der Bregtalschule der Austausch mit der Schule in Rakszawa in Polen das zentrale Thema. Die Schüler der Bregtalschule wurden selbst aktiv, gaben Interviews und führten Gespräche. Dabei zeigte sich Anke Marx, die Mitarbeiterin des Radioportals, überrascht, wie frisch die Erinnerungen an die Besuche in Polen noch sind... Nach dem Gespräch über den Austausch folgte dann am zweiten Tag das Interview des Schulleiters Direktor Winfried Neuburger. Die Schüler hatten sich dazu selbständig Fragen überlegt, mit denen sie dann im Gespräch mit Winfried Neuburger den Zuhörern die Einrichtung vorstellen wollen. Aus dem Gespräch und Interviews der beiden Tage wird Anke Marx dann voraussichtlich sechs verschiedene Beiträge gestalten, die ab Anfang Dezember über das Internetradio (www.swef-radioportal.de) abrufbar sein werden.(...) |
| 21-11-2005 | Lunette 42 feierte Neueröffnung mit Lichterfest "Zünde die Lichter an, heller wird es dann. Sei auch du dabei, dass es wirklich wärmer sei ", lautet eine Liedzeile, die gemeinsam von Eltern, Kindern und Betreuern der Lunette 42, Zentrum für Familienbildung Frühförderung und Kultur, am Samstag beim Lichterfest gesungen wurde. Intention dieses Lichterfestes war es, Lichter anzuzünden, in der neuen Einrichtung, sie von außen und innen zu beleuchten, um zu zeigen: Hier sind wir, beleuchtet uns und lasst uns euch beleuchten mit unserem neuen Konzept. Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung bei der Fachwelt, die aus Vertretern von Beratungsstellen, Kindergärten, Arztpraxen und der Stadt bestand. Hierbei erläuterte Josef Held, Musiker und Sonderpädagoge, die Neukonzeption der Einrichtung. Byrte Mayland, Leiterin der Frühförderstelle, sowie das gesamte Team stellten sich vor. Anschließend wurden die Türen für Familien und interessierte Besucher geöffnet. Viele waren gekommen, um sich die Räume anzuschauen und zu erfahren, was es Neues in der Einrichtung gibt oder einfach die verschiedenen Programmpunkte auf sich wirken zu lassen. Es gab Aktionen rund ums Licht und viele musikalische Beiträge. Das Haus wurde mit Schwedenfeuer illuminuert. Badisches Tagblatt, 21.11.2005 |
| Juni 2005 | |
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| 25-06-2005 | Bregtalschule lädt zu Fest der Superlative Furtwangen. Es ist so weit: Das Programm für das Fest "Europa und mehr Fest " in der Bregtalschule am Samstag 25. Juni von 13 bis 23 Uhr steht fest. Um 13 Uhr ist Festbeginn und um 14 Uhr ist die offizielle Eröffnung mit der integrativen Jugendmusikschul-Band "Integra " Von 14 bis 18 Uhr ist ein Kinderprogramm mit Schminken, Kletterwand, Spiele-Parcours, Ausstellung und Filmen zusammengestellt. Um 15 und 16 Uhr ist jeweils eine Tanzvorführung der Anne-Frank-Schule mit "Europäischem Tanz ", während ab 15.30 Uhr der Zauberer "Sebastian " zu sehen ist. Um 16.30 Uhr Offizielle Einweihung des "Europa-Platzes ". Eine Filmvorführung ist für 17 Uhr angesetzt und ab 18 Uhr Französische Musik mit "Les Amis de Musette ". Ab 20.30 Uhr gibt es für alle Liebhaber Englischer Musik mit den "Green Boys ". Den ganzen Tag über laufen noch folkloristische Vorführungen und Tänze, unter anderem mit einer Tanzgruppe aus Polen. Es gibt einen Shuttledienst, der zu jeder vollen und halben Stunde von der Post aus zur Bregtalschule fährt. (...) Wie üblich werden Kaffee und Kuchen, aber auch Grillköstlichkeiten, Salate und viele Getränke angeboten. Dabei kommt große Unterstützung vom "Vatertagswagen " aus Vöhrenbach. Stolz sind die Verantwortlichen, zur offiziellen Europaplatzeinweihung um 16.30 Uhr Präsident Dr. Balogh aus dem Bacs-Kiskun-Kreis, Konsul Piotr Radosz von der Polnischen Botschaft und einem offiziellen Vertreter Frankreichs begrüßen zu können. Schwarzwälder Bote, 16.06.2005 |
| April 2005 | |
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| 01-04-2005 | Schuler SMG überreichte Spende an die Wohngemeinschaft Wiesental Einen besonders herzlichen Empfang bereitete der Leiter der Wohngemeinschaft Wiesental, Jörg Reinhard, den Überbringern der Spende von Schuler SMG. Bereits zum wiederholten Male konnten die Beschäftigten vom Maschinenbauer in Waghäusel die Arbeit der Wohngemeinschaft finanziell unterstützen. Herr Reinhard präsentierte stolz den Umbau der mit der letzten Spende durchgeführt werden konnte. Es handelte sich um die komplette Überarbeitung des Gruppen- und Therapieraumes im Erdgeschoss. Durch die finanzielle Unterstützung von Schuler SMG wurde der Raum insgesamt neu eingerichtet und mit einer Deckenhebekonstruktion ausgestattet. So können die Bewohner jetzt für spezielle Anwendungen oder auch zum Entspannen in die vorhandenen Hängematten ohne große körperliche Anstrengung gelegt werden. "Durch den Hebemechanismus kann nun eine Betreuerin alleine einen Bewohner in das Ballbecken heben, was vorher undenkbar gewesen wäre ", so Jörg Reinhard. "Der Umbau wird von den Bewohnern sehr positiv aufgenommen, die helleren Farben und das neue Konzept machen den Raum auch insgesamt freundlicher ", berichtete er weiter. Mit der neuen Spende von 1.100,- Euro werden nun notwendige Umbauten im Dachgeschoss der Wohngemeinschaft vorgenommen. (...) Mitteilungsblatt Waghäusel, 01.04.2005 |
| März 2005 | |
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| 09-03-2005 | „Jeden Tag ein Stück Kind zurück“ Wie lange sie wirklich aufgehört hat zu atmen, weiß ihre Mutter nicht. Die junge Frau hat Sara beatmet, bis der Notarzt kam. Heute sitzt die Zweijährige auf dem Schoß ihrer Mutter und beißt auf einem Strohhalm herum, durch den sie eigentlich Apfelsaft aus einem Plastikbecher saugen soll. Sara (Namen der Kinder geändert) kann nicht laufen und stehen will sie auch nicht recht, sie sagt weder Mama noch Papa und manchmal rollen ihre Augen überallhin, nur nicht auf die Schlaufen an der Schaukel, die sie fixieren muss, um sich daran festzuhalten. Sara lernt seit fünf Monaten mit den Therapeuten der Kinderklinik Schömberg wieder zu laufen, zu sprechen, zu essen und zu spielen. „Sie lernt wieder, was der Sauerstoffmangel ausgelöscht hat“, sagt ihre Mutter. (...) Pforzheimer Zeitung, 09.03.2005 |
| 09-03-2005 | Rastatter Wochenschau Seine Verbundenheit mit dem Kindergarten der Lebenshilfe und dem Kindergarten für Körperbehinderte am Westring brachte jetzt der Bürgerverein Augustavorstadt zum Ausdruck. Vorsitzender Wolfgang Krieg lobte bei einem Besuch die Arbeit der beiden Einrichtungen und überreichte den Kindergartenleitern Georg Speck und Günter Fier zwei Laufräder, die der Verein aus dem Erlös des Kuchenverkaufs beim jüngsten Stadtteilfest West erworben hatte. Gleichzeitig versprach Wolfgang Krieg, sich beim nächsten Kindergartenfest mit einer Tombola zu beteiligen, um einen Beitrag zur Anschaffung eines dringend erforderlichen Klettergerüsts zu leisten. Begleitet wurde der Vereinsvorsitzende von seiner Stellvertreterin Elisabeth Sauer und den Vorstandsmitgliedern Sigrid Kobus und Anita Wagenbrenner. RAZ 2005 / Ausgabe 10 |
| 01-03-2005 | Tolle Fahrt mit Martinshorn Spannender Besuch bei der Feuerwehr – Schulanfängergruppe behandelt vier Elemente Furtwangen Die Schulanfängergruppe in der Bregtalschule behandelt momentan als Thema „Die vier Elemente“. Sieben Kinder des Schulkindergartens und drei Kinder des Waldkindergartens haben bisher schon das Element „Luft“ durchgenommen. Hierbei hatten sie die Möglichkeit, die unsichtbare Materie zu erfahren. Die Erzieherinnen Bianca Fischer und Claudia Vogt organisierten dazu zahlreiche Versuche, unterstützt von Sonderschullehrer Bernd Böhm. (...) Beim derzeitigen Element „Feuer“ liegt der Schwerpunkt auf der Vermeidung eines Feuers. Besprochen wurde auch das Verhalten, falls es im Schulkindergarten zu einem Brand kommen sollte. Die Kinder lernten die Symbole für „Feuerlöscher“ und „Fluchtweg“ kennen und entdeckten in der Schule die Standorte der Löschgeräte. Auch die Fluchtwege konnten sich die Kinder anhand der Schilder einprägen. (...) Südkurier, 01.03.2005 |
| Februar 2005 | |
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| 25-02-2005 | Musik baut Brücken Gemeinsame Band von Bregtalschule und Jugendmusikschule Furtwangen Klingende Brücken bauen 15 junge Musiker aus Furtwangen: Gemeinsam musizieren Schüler der Bregtalschule und der Jugendmusikschule in einer Band. Seit November wird einmal pro Woche geübt, fünf behinderte Jugendliche der Bregtalschule sind mit Begeisterung dabei. Die Stiftung „Kulturelle Jugendarbeit“ beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport förderte das Projekt. Bei der Probe am Mittwochabend in der Friedrichschule überzeugte sich der Geschäftsführer der Stiftung, Hartmuth Hahn, vom Fortschritt der Band. Die Stiftung fördert Jugendliche, die in Kooperation von Schulen und anderen Organisationen im Bereich der Kultur tätig sind, insbesondere auch Projekte mit behinderten Jugendlichen. Für die neue Furtwanger Band stellte sie einige Musikinstrumente sowie Verstärker und Boxen als „Anschubfinanzierung“ zur Verfügung. (...) Die Idee kam aus der Bregtalschule: Lidian Fernandes, derzeit Referendarin, hatte eine Band gegründet und die Ausschreibung der Stiftung im Internet gefunden. Rektor Winfried Neuburger nahm Kontakt mit der Jugendmusikschule auf und fand in Leiter Bernd Rimbach einen aufgeschlossenen Partner. (...) Südkurier, 25.02.2005 |
| 25-02-2005 | Bregtalschüler machen begeistert Musik in eigener Band Landesstiftung unterstützt Projekt mit Jugendmusikschule Furtwangen „I feel good“ von James Brown ist das Musikarrangement der integrativen Schulband. Von der Landesstiftung „Kulturelle Jugendarbeit“ flossen erhebliche Mittel in das gemeinsame Projekt der Bregtalschule, geprobt wird in der Friedrichschule. Einmal wöchentlich proben die jungen Musiker seit November gemeinsam für zwei Stunden, Proberaum ist die Friedrichschule. Schon Mitte Mai letzten Jahres gründete Lilian Fernandes an der Bregtalschule eine Band, die im Heizungskeller probte. Danach las sie von der im Jahr 2000 gegründete Stiftung, die kreative Jugendliche fördert, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen. (...) Ein fünfstelliger Betrag floss als Anschubfinanzierung in Verstärker, Mikrophone, Schlagzeug, Boxen, Bass und E-Gitarren. Insgesamt steht 2005 für die 40 landesweiten Projekte ein Betrag von 160000 Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen von den Partnern LottoToto, GEK, Stiftung für Bildung und Behindertenförderung und der Landesstiftung Baden-Württemberg. Fünf Schüler der Bregtalschule sind Bandmitglieder, Schüler und Lehrer der Jugendmusikschule ergänzen das instrumentale Angebot mit Saxofon, Querflöte, Keyboard und Gesang, die Besetzung ist jedoch noch variabel. (...) Schwarzwälder Bote, 25.02.2005 |
| 05-02-2005 | Konrad-Biesalski-Schule freut sich über Skibobs Seit vier Jahren fahren Schüler der Ober- und Werkstufe der Konrad-Biesalski-Schule in Wört für eine Skilanglauf-Woche ins Allgäu. Gerade richtig zum ersten Schnee kam die Spende des Sanitätshauses Schad. Das in Ellwangen, Aalen und Bopfingen ansässige Sanitätshaus überreichte zwei neue Skibobs im Gesamtwert von 1600 Euro. Damit können auch Rollstuhlfahrer an der Skilanglauf-Woche teilnehmen. Fachschulrat Volker Grab und Klassenlehrer Benjamin Richert bedankten sich im Namen aller Schüler. Ipf- und Jagst-Zeitung, 05.02.2005 |
| 02-02-2005 | Bregtalschule plant bereits dritte Außenklasse Direktor Neuburger lädt zum Empfang / Idee: Schüler könnten Waschsalon betreiben Furtwangen. Zu einem Empfang hatte zum dritten Mal die Bregtalschule die Schulleiter der umliegenden Schulen sowie die Bürgermeister des oberen Bregtals zu Beginn des neuen Jahres eingeladen. (...) Direktor Wilfried Neuburger hob besonders die beiden Kooperations-Klassen an der Friedrich-Schule und an der Hauptschule Gütenbach hervor, die reibungslos funktionieren. Im nächsten Schuljahr ist eine dritte Außenklasse geplant, die beteiligte Schule aber noch nicht festgelegt. Schwarzwälder Bote, 02.02.2005 |
| Januar 2005 | |
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| 27-01-2005 | Therapie-Wanne für Behinderte Rastatt (fuv) – Im kommenden Sommer findet die „2. Rastatter Sommergala“ statt, deren Erlös einem sozialen Zweck dient. Die erste Benefiz-Veranstaltung im Juli 2003 erbrachte etwa 22.000 Euro. Das Geld floss an den „Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder“, wo eine spezielle Therapie-Badewanne angeschafft wurde. Seit einem Jahr ist die Wanne im Betrieb, wie der Leiter des Kindergartens, Günther Fier, im BT-Gespräch erklärt. Dabei werde die Wanne nicht zur Körperhygiene, sondern zur Therapie eingesetzt. Der moderne Badezuber, der alleine etwa 13 000 Euro gekostet hat, ist mit vielen technischen Finessen ausgestattet. Dank einer Hubeinrichtung ist es behinderten Kindern möglich, selbst in die Wanne zu klettern. Dass das Badeutensil angehoben und gesenkt werden kann, erleichtert auch die Arbeit der Therapeuten. Unterwasserbeleuchtung, eine Luftperlbad-Funktion und eine integrierte Massagevorrichtung sollen den Wohlfühl-Effekt im Bad erhöhen.(...) Badisches Tagblatt, 27.01.2005 |
| 21-01-2005 | Sozialpädagogische Wohngemeinschaft für schwerst mehrfachbehinderte Erwachsene „Bethlem-Krippe“ von Ernst Selder erzielt einen stolzen Betrag An der liebevoll gearbeiteten Krippenlandschaft in der Bahnhofstraße 57 vorbeizuschauen, ist für viele Wiesentaler Bürger in der Adventszeit ein besonderes Erlebnis und hat Tradition. Wie in den vergangenen Jahren kommt der Erlös aus der Spendenkasse einer sozialen Einrichtung im Wiesental zu Gute. Ernst Seider und seine Enkelinnen Jaqueline und Jeanette übergaben den stolzen Spendenbetrag in Höhe von 534,11 Euro an die Wohngemeinschaft Wiesental. In einem kleinen Rundgang durch die Einrichtung informierte Betriebsleiter Jörg Reinhard die Gäste umfassend über das bunte Leben in der Wohngemeinschaft. Dabei wurde auch das kommende Projekt „unterstützte Kommunikation“ vorgestellt. Den Bewohnern soll, mit Hilfe von Symbolen auf Tafeln oder speziellen Geräten, eine bessere Verständigung ermöglicht werden. Dies hat für sie einen besonderen Stellenwert, da sich nur wenige mit Worten verständigen können, und es fördert die Selbstbestimmung! (...) Mitteilungsblatt Waghäusel, 21. 01.2005 |
| 15-01-2005 | Mit dem Rollstuhl ins Europaparlament Ein ganz normaler Schulausflug ins Europaparlament nach Straßburg. Fast. Denn die Schüler der Konrad-Biesalski-Schule in Wört sind körperbehindert, und die Lehrer fahren die Busse höchstpersönlich. (...) Im Schnelldurchgang geht ´s durch das Münster und dann ab ins Europaparlament, ein pompöser Glaskomplex. "Das ist nur dank unserer Steuergelder möglich ", ruft einer. Außen hui, innen nicht sehr behindertengerecht gebaut. In den Aufzug passt immer nur ein "Rolli " und die Treppen zu den Sitzen auf der Tribüne im Plenarsaal lassen keinen Rollstuhlfahrer durch. Außer der Abstimmung zur EU-Verfassung und defekten Abstimmgeräten erleben die Wörter Schüler wildes Chaos: Abgeordnete machen mit Demo-Plakaten auf sich aufmerksam. Auf der Heimfahrt gibt es viel Erlebtes zu verdauen. Schwäbische Post, 15.01.2005 |
| 15-01-2005 | Auch mit Behinderungen klappt der Schulausflug WÖRT - Tückische Treppen, zu enge Türen, gefährliche Stolperfallen: Für körperbehinderte Schüler wird eine Reise schnell zum Abenteuer. Schüler der Konrad-Biesalski-Schule für Körperbehinderte haben sich mit ihren Lehrern bis nach Straßburg ins EU-Parlament durchgeschlagen. Eingeladen hatte die Europaabgeordnete Heide Rühle. (...) Die Grünen-Abgeordnete Heide Rühle stellt sich zusammen mit ihrer CDU-Kollegin Inge Gräßle den Fragen der Schüler. Diese haben sich gründlich vorbereitet, stellen viele Fragen zur Politik und wollen wissen: "Was macht denn das Europaparlament für uns Behinderte? " Die Abgeordneten hätten zwar ein Gesetz zur Gleichstellung von Behinderten beschlossen, antwortet Rühle. "Das Parlament müsste sich aber auch an seiner eigenen Nase packen, " findet die Abgeordnete angesichts der fehlenden Rampen und der engen Aufzüge. Um so mehr freuten sich Rühle und Gräßle über den Besuch der behinderten Schüler aus Wört: "Das macht Europa lebendiger. " Und wenn sich Rühle durchsetzen kann, dann gibt es bald mehr Behinderte im EU-Parlament: Sie hat Praktika für Blinde vorgeschlagen. Ipf- und Jagdzeitung, 15.01.2005 |
| 14-01-2005 | Herzlichkeit ist großer Trumpf GARTENSTADT: Empfang beim Regenbogenkindergarten Die Herzlichkeit umfängt einen bereits beim Eintreten: Auch wenn es an diesem Abend voll ist im Regenbogen-Kindergarten, die Atmosphäre ist gut: Ein Dankeschön-Fest für alle, die mithelfen das ganze Jahr über hat das Team ausgerichtet und 70 Gäste kommen. Aus der Wirtschaft, von Verbänden und Vereinen. Und sie kommen gerne. (...) Die Grüße von Oberbürgermeister Gerhard Widder überbringt Stadtrat Konrad Schlichter. (...) Schlichter zitierte Albert Schweitzer: “Es kommt nicht darauf an, was wir äußerlich in dieser Welt leisten, sondern was wir leisten in allen Lagen.“ Der Stadtrat bezog daß auf den Regenbogen-Kindergarten und lobte das Zusammenwirken, das ein Leben erst lebenswert mache. Seit 27 Jahren werde hier beste integrative Arbeit geleistet, das konnte der Redner gar nicht hoch genug bewerten. Er dankte für die große Zuwendung, die Kinder hier erführen, und ermunterte das engagierte Team, genau in diesem Geiste weiterzuwirken. Mannheimer Morgen, 14.01.2005 |
| 12-01-2005 | Bläserspende für Bregtalschule Furtwangen/Gütenbach. Den stattlichen Betrag von 1150 Euro überreichten die Gütenbacher Heiligabendbläser an die Vorsitzende des Freundeskreises der Bregtalschule, Waltraud Zähringer. (...) Das Geld kommt den behinderten Kindern in der Bregtalschule zugute. (...) Südkurier, 12.01.2005 |
| 11-01-2005 | Dank an die Heiligabendbläser Furtwangen / Gütenbach (cha) Den stattlichen Betrag von 1150 Euro überreichten die Gütenbacher Heiligabendbläser an die Vorsitzende des Freundeskreises der Bregtalschule, Waltraud Zähringer. Wie in jedem Jahr hatten sie am Heiligen Abend die Bewohner durch weihnachtliche Klänge erfreut – und die Gütenbacher zeigten sich großzügig. Das Geld kommt den behinderten Kindern in der Bregtalschule zugute.(...) Südkurier, 11.01.2005 |
| Dezember 2004 | |
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| 21-12-2004 | Spenden für Schulkindergarten und Förderverein Über großzügige Spenden können sich der Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder und der Förderverein für blinde Kinder freuen.: Die Firma Johnson Controls, Zulieferer für das A-Klasse-Werk mit Sitz im Industriepark auf dem Daimler-Chrysler-Gelände, spendete beiden Einrichtungen je 3000 Euro.(...) Für den Schulkindergarten nahm dessen Leiter Günter Fier die Spende entgegen, für den Förderverein Kersten Keller.(...) Der Schulkindergarten hat mit der Johnson-Controls-Spende nun fast die Kosten für eine Rollstuhlschaukel zusammen. Badisches Tagblatt, 21.12.2004 |
| 21-12-2004 | "Ein normaler Alltag, wie ihn jeder andere auch erlebt " Mannheim: Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen sucht Spender für neuen Bus Viele Dinge, die den meisten Zeitgenossen ohne Behinderung alltäglich und kaum erwähnenswert sind, stellen für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen Herausforderungen dar. Diese zu bewältigen und damit ein Gefühl der Eigenständigkeit zu schaffen, haben sich die Mitarbeiter des Mannheimer Werner-Hülstrunk-Hauses zum Ziel gesetzt. Dort leben 30 Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 19 und 50 Jahre zusammen. (...) Neben der Arbeit mit den Schützlingen ist auch die Integration der Eltern ein wichtiges Element der Arbeit. "Das Abnabeln ist meist schwieriger als bei Kindern ohne Behinderung ", weiß Ute Dybiskanski. Viele Eltern beteiligen sich rege an den Aktionen des Hauses. Sie sorgen sie beispielsweise für Kuchennachschub bei Kaffeenachmittagen und kümmern sich um den Außenbereich der Einrichtung. Die Einrichtung steht aber nicht nur den Bewohnern und ihren Eltern offen: Sie präsentierte sich schon mehrfach auf Stadtteilfesten, veranstalten einen gutbesuchten Kaffeenachmittag mit und für die Nachbarschaft und waren auf dem Mannheimer Maimarkt mit einem Infostand vertreten. Hier sammelten das engagierte Personal der Einrichtung mehr als 1000 Euro für das dringend benötigte Rollstuhlfahrzeug, denn das bisherige ist mittlerweile alt und nicht mehr zuverlässig. Um die Kosten aufzubringen, haben sich die Mitarbeiter einiges einfallen lassen: Neben einer Briefmarkenaktion und einem Flohmarkt starteten sie einen Aufruf an die Unternehmen in der Region, wobei die BASF spontan 2000 Euro gespendet hatte. Insgesamt sind schon 9.000 Euro zusammengekommen. Viel, aber noch zu wenig, denn der rollstuhltaugliche Bus soll 24.000 Euro kosten. Deshalb hoffen die Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung auf weitere Spenden aus der Bevölkerung und von Unternehmen. Spendenkonto: Volksbank Rhein-Neckar EG Kontonummer 010 82 05 Bankleitzahl: 670 900 00 Stichwort: "Bus " Rhein-Neckar Zeitung, 21.12.2004 |
| 17-12-2004 | Baustoffhandel Maino unterstützt erneut die Wohngemeinschaft Herr Mergner von der Firma Maino Baustoff GmbH übergab einen Scheck in Höhe von 500,-- Euro an die Wohngemeinschaft Wiesental. Als großes Projekt steht nun die Erneuerung der Wohnküche unserer Gruppe 2 an. Mitteilungsblatt Wiesental, 17.12.2004 |
| 17-12-2004 | Ein Lama sorgt auch in der Fritschlach für Gelassenheit „Wohnen mit Tieren“ heißt das neue Projekt der BauWohnberatung für 48 Wohneinheiten in den Rheinauen bei Daxlanden (...) Das Projekt „Wohnen mit Tieren“ unter Federführung der BauWohnberatung setzte sich gegen 20 Mitbewerber durch. Nicht zuletzt deshalb, weil es schlüssig und detailliert durchgeplant ist. Und: Weil die verantwortlichen Architekturbüros Grünenwald + Heyl und die archis die künftigen Nutzer von Anfang an mit ins Boot holten. Das sind die städtische Heimstiftung, die Reha-Südwest und die Innere Mission. Sie alle wollen dort Wohnplätze für Behinderte mit tiertherapeutischer Begleitung anbieten – eine Art Gesundheitszentrum im Tierpark. Rund ein Drittel der künftigen Bewohner wird von den drei Organisationen betreut.(...) Grünes Licht hat das dritte große Projekt der BauWohnberatung nicht nur von der Stadt und den künftigen (Mit-)Trägern Heimstiftung, Reha-Südwest und Innere Mission erhalten. Auch die GLS-Gemeinschaftsbank sowie die Stiftung trias haben Unterstützung zugesagt. Wenn alles nach Plan verläuft, erfolgt im Frühjahr 2005 der erste Spatenstich – 2007 würden bereits die ersten Menschen und Tiere einziehen.(...) Badische Neueste Nachrichten, 17.12.2004 |
| 11-12-2004 | Tony Marshall singt zugunsten von Stiftungen Baden-Baden (no) – Zugunsten zweier Stiftungen tritt der bekannte Baden-Badener Entertainer am Dienstag auf dem Christkindelsmarkt auf: Unterstützt von der Stadtsparkasse, der Festival und der Kur & Tourismus GmbH gibt Tony Marshall ein Konzert auf der „Himmelsbühne“, wobei er unter anderem um Spenden für die Behindertenhilfe bittet. Geprägt von den Erfahrungen mit seiner heute 25-jährigen Tochter Stella, so Marshalls Manager und Produzent Herbert Nold, gründete der seit Jahrzehnten erfolgreiche Sänger Ende 1999 die Tony-Marshall-Stiftung. Sie soll schwer körperbehinderten und mehrfachbehinderten Menschen helfen und unterstützt insbesondere das Rehabilitätszentrum Südwest für Behinderte mit Sitz in Karlsruhe.(...) Badisches Tagblatt, 11.12.2004 |
| 07-12-2004 | „Kumbayah my Lord“ lädt zum Mitsingen ein White Gospel Project gastiert auf Einladung der Bregtalschule in evangelischer Kirche Furtwangen. „The White Gospel Project“ gastierte in der evangelischen Kirche und die war voll trotz zahlreicher Wochenendaktivitäten. Laut Schulleiter Winfried Neuburger war es die neunte Veranstaltung, zu der die Bregtalschule geladen hatte.(...) Schwarzwälder Boote, 07.12.2004 |
| 06-12-2004 | Schwellenangst zu Behinderten soll überwunden werden Haus Lebensheimat in Reiselfingen öffnet Pforten Löffingen-Reiselfingen. „Mut tut gut“ ist der Wahlspruch des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen. Mut bewiesen die Verantwortlichen, das Team um Heimleiter Norbert Halbherr, öffentliche Veranstaltungen zu besuchen, zum Schwimmen oder Reiten zu gehen oder im Sommer vor der Eisdiele ein Eis zu lutschen. In Reiselfingen und Löffingen sind die Behinderten schon längst in die Gesellschaft integriert und gehören einfach dazu. Die Schwellenangst zu überwinden, sich mit den Behinderten an einen Tisch zu setzen oder ihre Arbeit zu bewundern – diese Chance gab es beim Reiselfinger Adventsbazar.(...) Der Erlös des Adventsbazars wird für das Haus Lebensheimat und den Kindergarten Reiselfingen verwandt. Schwarzwälder Boote, 06.12.2004 |
| 06-12-2004 | Integration ist bei „Lebensheimat“ kein Fremdwort Die Behinderteneinrichtung wagt längst den Schritt nach außen, erlaubt Blicke nach innen und schafft Begegnungen Löffingen-Reiselfingen. „Mut tut gut“, das ist der Wahlspruch des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen – ein Leitsatz, der viele Gesichter hat. Eine Variante ist sicherlich der Gedanke, zu verschiedenen Veranstaltungen des Hauses, in dem behinderte Menschen leben, die Bevölkerung einzuladen und damit die Schwellenangst zu nehmen.(...) Die Schwellenangst zu überwinden, sich mit den Behinderten in ihrem Zuhause an den Tisch zu setzen oder ihre Arbeit zu bewundern. Erst kürzlich gab es die Möglichkeit dazu bim Reiselfinger Adventsbazar. Solche Veranstaltungen sind weit mehr als Verkaufen, erklärt Heimleiter Norbert Halbherr. Im Vordergrund steht der Kontakt der Behinderten mit den Nichtbehinderten.(...) Der Erlös dieses Adventsbazars wird für das Haus Lebensheimat und den Kindergarten Reiselfingen verwandt. Auch beim Nikolausmarkt in Löffingen war das Haus Lebensheimat wieder vertreten. Badische Zeitung, 06.12.2004 |
| 01-12-2004 | Gospelkonzert in der evangelischen Kirche Furtwangen. Wie bereits in den letzten Jahren wird das White Gospel Project ein Benefizkonzert zugunsten des Freundeskreises der Bregtalschule Furtwangen veranstalten. Am Freitag, dem 03.12.04 ab 20:00 Uhr kommt die Gruppe in die evangelische Kirche Furtwangen.(...) Bregtalkurier, 01.12.2004 |
| 01-12-2004 | Bregtalschule blickt nach Europa Furtwangen (flu) Die Furtwanger Bregtalschule pflegt weitere internationale Beziehungen. Völkerverständigung und kultureller Austausch seien eine Angelegenheit, die nach Winfried Neuburgers Überzeugung nicht nur den höheren Bildungseinrichtungen vorbehalten sein sollte. Auch deshalb werde der europäische Gedanke an der Bregtalschule seit 1997 gepflegt, berichtet der Schulleiter. Von sechs Zivildienststellen sind dort zwei Plätze für ein europäisches freiwilliges soziales Jahr reserviert.(...) Das neue Angebot der Bregtalschule im Sinne des Europäischen Freiwilligen Dienstes richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren. Südkurier, 01.12.2004 |
| November 2004 | |
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| 27-11-2004 | Bregtalschule peilt Frankreich an Furtwangen. Der europäische Gedanke greift in der Bregtalschule weit. Die Schule bemüht sich um die Teilnahme an einem Arbeitsprojekt im benachbarten Frankreich. In Sainte-Marie-aux-Mines soll ein Freizeitparkprojekt enstehen. Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung im touristischen Umfeld wie zum Beispiel Bauernhof, éco-musée, Minenmuseum, Streichelzoo und Selbstversorgung sollen in dieser strukturschwachen Bergregion entstehen. Dieses Projekt bietet Arbeitsplätze und Wohnmöglichkeiten für Schüler/innen, ebenso für Praktikanten/innen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, vorerst einmal der Bregtalschule. Schwarzwälder Bote, 27.11.2004 |
| 26-11-2004 | Gospelmusik bringt Sehnsüchte nahe White Gospel Projekt spielt am 3. Dezember / Konzert zugunsten der Bregtalschule Furtwangen. Das dritte Gospelkonzert mit der Gruppe "White Gospel Project " wird am Freitag, 3. Dezember, ab 20 Uhr in der evangelischen Kirche Furtwangen veranstaltet. Wie bereits in den vorigen Jahren wird das "White Gospel Projekt " ein Benefizkonzert zugunsten des Freundeskreises der Bregtalschule Furtwangen veranstalten.(...) Schwarzwälder Bote, 26.11.2004 |
| 24-11-2004 | Raus aus dem Schulzimmer Kinderklinik Schömberg: Neues Fahrzeug sorgt für Mobilität der kleinen Patienten - "Aktion Mensch " SCHÖMBERG. Die Klinikschule und der Kindergarten der Kinderklinik Schömberg haben jetzt einen eigenen VW-Bus mit neun Sitzen für den Transport von den rund 45 behinderten Kindern, die während ihres Aufenthaltes in der Kinderklinik dieser Einrichtung besuchen. Darüber freute sich jetzt vom Rehabilitationszentrum (Reha) Südwest, Geschäftsführerin Marion Reick-Westphal, die Träger von der Schule und dem Kindergarten in der Klinik ist. Die Kosten in Höhe von rund 45 000 Euro tragen zu 30 Prozent die Reha Südwest und zu 70 Prozent die Aktion Mensch, besser bekannt als frühere Aktion Sorgenkind. Pforzheimer Zeitung, 24.11.2004 |
| 20-11-2004 | Bus gibt Behinderten ein kleines Stück Mobilität zurück Schömberg Einen behindertengerechten Kleinbus zur Beförderung von Kindern hat die "Aktion Mensch " der Kinderklinik Schömberg für die Schule und den Kindergarten überreicht. "Mobil " sein ist heute eine Selbstverständlichkeit. An den Gesamtkosten von rund 45 ooo Euro beteiligte sich die "Aktion Mensch " mit einem Zuschuss von rund 70 Prozent. "Es ist das erste Mal, dass wir über einen Bus verfügen können ", freute sich Gruppenleiterin Marianne Fratzel.(...) Calwer Kreisnachrichten/Schwarzwälder Bote, 20.11.2004 |
| 16-11-2004 | Waldkindergarten weiht Winterquartier ein Furtwangen. Der Waldkindergarten weihte mit Fest und Laternenumzug sein Winterquartier ein. Ein umgebauter und beheizbarer Bauwagen dient als Aufenthaltsraum. Seit Herbst 2001 steht der Bregtalschule Furtwangen ein Bauwagen zur Verfügung, der vom damaligen Bürgermeisterkandidat Manfred Merstetter gespendet und bisher als Gartenhaus und Geräteschuppen verwendet wurde, so die Leiterin des Schul- und Waldkindergartens, Anja Günthner. Schwarzwälder Bote, 16.11.2004 |
| 13-11-2004 | Bregtalschule bietet soziales Jahr Furtwangen Der europäische Gedanke wird seit 1997 an der Bregtalschule gepflegt und weiterentwickelt. Die Einrichtung hat sich als sogenannte „Hosting-Organisation“ (Aufnahmeprojekt) auf dem europäischen Markt für ein freiwilliges soziales Jahr für junge Erwachsene etabliert. Ab 2005 engagiert sich die Schule als Sending-Organisation, um Jugendliche ins Ausland zu vermitteln. Der europäische Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit für einen begrenzten Zeitraum in einem europäischen oder außereuropäischern Land zu leben und zu arbeiten. Der Freiwillige übernimmt eine bestimmte Aufgabe in einer gemeinnützigen Einrichtung und wird dort in den Lebens- und Arbeitsalltag eingebunden. Sehr gute Erfahrungen macht die Schule mit den jungen Erwachsenen, sodass nun der Leiter, Winfried Neuburger die Schule als Entsendeprojekt 2005 anbietet.(...) Derzeit ist Monika Mazur aus Polen im Schulkindergarten, es gefällt ihr sehr gut und die Sprachkenntnisse machen Fortschritte. Nach diesem interessanten Jahr will sie Pädagogik studieren. Der Franzose Julien Lallemand möchte später Sonderschullehrer oder Erzieher werden und sammelt hier seine ersten praktischen Erfahrungen. Von den sechs Stellen für Zivildienstleistende sind zwei Plätze für das Freiwillige soziale Jahr reserviert. Schwarzwälder Bote , 13.11.2004 |
| 13-11-2004 | Lebendiger Kalender Jugendliche der Bregtalschule gelang schöner Abend Furtwangen (flu) Bereits zum dritten Mal haben Jungen und Mädchen der Furtwanger Bregtalschule selbständig einen Jahreskalender gefertigt. Kein ganz leichtes Unterfangen für die behinderten Jugendlichen, wie die betreuende Sonderschullehrerin Anita Nusko bei einer Pressekonferenz erläuterte. Bereits im Frühjahr diesen Jahres hat die Furtwanger „Kalendergruppe“ mit den Arbeiten begonnen.(...) Fingerfertigkeiten wurden geübt zum Beispiel beim Falzen der Blätter. Das korrekte Binden des Kalenders ist den Jugendlichen ebenso perfekt gelungen wie die Auswahl der Motive: Überaus sehenswerte Bilder ergänzen auch die gelungenen Titelseiten. Wie Schulleiter Winfried Neuburger erläuterte, ist ein solches Projekt nicht ganz nebenbei auch dazu geeignet, Fingerfertigkeit, Konzentration und genaues Arbeiten zu schulen. Südkurier, 13.11.2004 |
| 12-11-2004 | Bregtal-Schüler helfen bei 400 Kalender als Buchbinder mit Furtwangen (bfg). Der dritte Kalender „lebendig 2005“ der Bregtalschule ist ab Mitte November erhältlich. Eigenleistung bringen dabei Schüler der Werkstufe ein und binden alle 400 Kalender. Dies spart Geld und schult die Fingerfertigkeit. Die positiven Rückmeldungen ließen am Konzept festhalten, so Internatsleiterin Anita Nusko, die für das Kalenderprojekt verantwortlich ist. Er beinhaltet 12 heraustrennbare hochwertige Kunstpostkarten. Wie in den Vorjahren ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der staatlichen Schule für Körperbehinderte mit Heim in Emmendingen-Wasser. Schwarzwälder Bote, 12.11.2004 |
| 04-11-2004 | Ein Beitrag zur Integration Die Spielgruppe „Wackelmütze“ der Stadtteilarbeit Rastatt-West, hat jetzt ihr Domizil im Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder am Westring in Besitz genommen. Aufgrund der beengten Raumsituation im Stadtteilbüro hatten die Mütter einen neuen Treffpunkt gesucht. Das Angebot des Leiters der Einrichtungen, Günther Fier, die dortigen Räumlichkeiten zu nutzen, nahmen die Familien des Stadtteils gerne an. Ganz unkompliziert und sehr offen wurden die Kinder im Schulkindergarten empfangen. Die Spielgruppe hat einen eigenen Gruppenraum, der genügend Platz bietet und mit Spielgeräten wie Bällen, Matten und Kletterwand ausgestattet ist. Das Besondere ist die Möglichkeit, in einem offenen Raum mit behinderten Kindern in Kontakt zu treten und an gemeinsamen Bewegungsangeboten teilzunehmen. RAZ - Wochenzeitung für Rastatt, 04.11.2004 |
| Oktober 2004 | |
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| 29-10-2004 | Reich bestückter Flohmarkt lockt viele Besucher Die Besucher strömten nur so herbei. Der Flohmarkt des Werner-Hülstrunk-Hauses, eine Einrichtung des Rehabilitationszentrums Südwest mit Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung am Ida-Dehmel-Ring, war ein voller Erfolg. (...) Stolz zeigte Pflegerin Rita Rutz die vielen selbst gemachten Karten, die die Bewohner des Hauses mit bunten Herbstblättern verziert hatten. Im Erdgeschoss des Werner-Hülstrunk-Hauses lud ein gemütliches Café im Wintergarten zum Verweilen ein. Hier saßen die Besucher dicht an dicht und genossen Kaffe und Kuchen, gestiftet von den Eltern der Bewohner. Ute Dybisbanski, die Leiterin des Hauses, war positiv überrascht über die große Anzahl der Besucher. Der Erlös ist für die Anschaffung eines neuen, behindertengerechten Fahrzeuges, das mindestens drei Plätze für Rollstühle haben soll, so dass auch Ausflüge damit unternommen werden können. Mannheimer Morgen, 29.10.2004 |
| 28-10-2004 | Flott unterwegs Furtwangen (hei) Mit einem Rennwagen unterwegs sein, das ist der Traum vieler Motorsportfreunde. Für Schüler des Internats der Furtwanger Bregtalschule ging dieser Traum nun in Erfüllung, Möglich wurde dies durch eine spontane Begegnung an einer Tankstelle: Erwin Maier, Betreuer im Internat, traf dort den Furtwanger Rennfahrer Thomas Schlageter mit seinem Porsche.(...) Südkurier, 28.10.2004 |
| 27-10-2004 | Für Bregtalschüler erfüllt sich ein Traum Furtwangen. Mit einem Rennwagen unterwegs sein, das ist der Traum so machen Motorsportfreundes Für Schüler des Internates der Furtwanger Bregtalschule ging dieser Traum nun in Erfüllung. Möglich wurde dies durch eine spontane Begegnung an einer Tankstelle: Erwin Maier, Betreuer im Internat , traf dort den Furtwanger Rennfahrer Thomas Schlageter mit seinem Porsche. Und nach wenigen Sätzen war klar, Thomas Schlageter besucht die Schüler der Bregtalschule und fährt mit ihnen eine Runde. Schwarzwälder Bote, 27.10.2004 |
| 09-10-2004 | Erlös einer Benefiz-Veranstaltung kommt Rastatter Einrichtung zugute Baden-Baden (red)- Eine Spende in Höhe von 6747 Euro übergab Ingrid Laufenberg, Präsidentin des Inner-Wheel-Clubs Baden-Baden Favorite, gestern im Café „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle an den Leiter des Rastatter Schulkindergartens für körper- und mehrfachbehinderte Kinder, Günter Fier. Dabei handelte es sich um den Erlös einer Benefiz-Veranstalung des Inner-Wheel-Clubs, die kürzlich in der Kunsthalle stattfand (wir berichteten). Die ansehnliche Summe kann unter anderem zustande durch eine Reihe von Sponsoren und eine musikalische Auktion unter der Regie von Pop-Papst Frank Laufenberg, Ehemann der Inner-Wheel-Präsidentin. Mit der Spende soll das Außengelände des Schulkindergartens verschönert werden, zudem ist geplant, eine Rollstuhlschaukel für die Kinder anzuschaffen. Badisches Tagblatt, 09.10.2004 |
| September 2004 | |
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| 30-09-2004 | Schulkindergarten erhält 6 500 Euro Auktion des Inner-Wheel-Clubs Baden-Baden Rastatt/Baden-Baden (red) – Der Inner-Wheel-Club Baden-Baden Favorite hat bei einer musikalischen Auktion Geld zu Gunsten des Rastatter Schulkindergartens für körper- und mehrfachbehinderte Kinder zusammengetragen. (...) Auch die Geschäftsführerin des Rehabilitationszentrum Südwest, die den Schulkindergarten in Rastatt trägt, Marion Reick-Westphal, und der Leiter der Einrichtung, Günter Fier, waren vertreten. Der Inner-Wheel-Club, die weiblichen Angehörigen der Rotarier, spendete bereits im Juni dem Schulkindergarten Rastatt ein Therapiefahrrad, und auch künftig will der Club aus Baden-Baden mit dem Schulkindergarten in Rastatt verbunden bleiben. (...) Badisches Tagblatt, 30.09.2004 |
| 30-09-2004 | Benefiz zu Gunsten des Schulkindergartens Rastatt Zu Gunsten des Schulkindergartens Rastatt veranstaltete der Inner-Wheel-Club Baden-Baden Favorite im neuen Café „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden eine musikalische Auktion für körper- und mehrfachbehinderte Kinder. Pop-Papst Frank Laufenberg, sorgte für die musikalische Unterhaltung und bei der Versteigerung von Sammlerstücken, wie etwa ungespielten Schallplaten von maria Callas aus den 60er Jahren, kamen mit den Eintrittsgeldern über 6 500 Euro für den Schulkindergarten der Reha-Südwest in Rastatt zusammen. (...) Vom Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte (Reha-Südwest) waren die Geschäftsführerin Marion Reick-Westphal und der Leiter des Rastatter Schulkindergartens, Günter Fier, vertreten. Der Inner-Wheel-Club, die weiblichen Angehörigen der Rotarier, spendete bereits im Juni dem Schulkindergarten Rastatt ein Therapiefahrrad und auch zukünftig will der Inner-Whel-Club aus Baden-Baden mit dem Schulkindergarten in Rastatt verbunden bleiben. Badische Neueste Nachrichten, 30.09.2004 |
| 27-09-2004 | Frank Laufenberg heizt mit Musik ein Benefizveranstaltung des Inner-Wheel-Clubs in Kunsthalle unterstützt Schulkindergarten in Rastatt für behinderte Kinder Baden-Baden (gib)-Highlife am Freitagabend im neuen Café „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle - und das noch vor der offiziellen Eröffnung: Eine Benefizveranstaltung des Baden-Badener Inner-Wheel-Clubs machte die Ausnahme möglich. (...) Der Erlös aus den Eintrittspreisen von je 25 Euro plus den Gewinnen aus einer exklusiv bestückten Tombola soll dem Schulkindergarten in Rastatt für körper- und mehrfachbehinderte Kinder zugute kommen. Diese private Einrichtung stellt sich die Aufgabe, noch nicht schulpflichtige Kinder oder wegen fehlender Schulreife zurückgestellte körper- und mehrfachbehinderte Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr an zu fördern und sie auf den Besuch der Schule vorzubereiten. (...) Wie viel Geld einging, um das Leben der Kinder in Rastatt fröhlicher und leichter zu gestalten, konnte Präsidentin Ingrid Laufenberg an diesem Abend noch nicht berichten: es dürfte aber eine sehr große Summe zusammengekommen sein. Badisches Tagblatt, 27.09.2004 |
| 27-09-2004 | Benefizveranstaltung des Inner-Wheel-Clubs in Kunsthalle unterstützt Schulkinder Baden-Baden (gib) – Highlife am Freitagabend im neuen Café „L8“ in der Staatlichen Kunsthalle – und das noch vor der offiziellen Eröffnung. Eine Benefizveranstaltung des Baden-Badener Inner-Whell-Clubs machte die Ausnahme möglich. (...) Der Erlös aus den Eintrittspreisen von je 25 Euro plus den Gewinnen aus einer exklusiv bestückten Tombola soll dem Schulkindergarten in Rastatt für körper- und mehrfachbehinderte Kinder zugute kommen. Diese private Einrichtungen stellt sich die Aufgabe, noch nicht schulpflichtige Kinder oder wegen fehlender Schulreife zurückgestellte körper- und mehrfachbehinderte Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr an zu fördern und sie auf den Besuch der Schule vorzubereiten. (...) Badisches Tagblatt, 27.09.2004 |
| 24-09-2004 | Aktion für Behinderten-WG in Wiesental Mitteilungsblatt Waghäusel, 24.09.2004 Im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens startete Roger Hoffer seine zweite Aktion für die schwerst- und mehrfach behinderten Erwachsenen im Alter zwischen 24 und 40 Jahren in der Wohngemeinschaft „Lebensbunt“ in Wiesental. (...) In seinem Elsässer Lokal „L’Auberge“ wurden an zwei Tagen Flammkuchen, original aus dem Holzofen, angeboten. (...) Heimleiter Jörg Reinhard zeigte sich sehr begeistert von der Aktion, und bestätigte das warmherzig gute Klima mit der Bevölkerung in Wiesental. Ein Glücksfall sei auch die Unterstützung der Arbeit im Wohnheim mit den 15 Bewohnern durch die engagierte Musik-Therapeutin Cordula Reiner und Schulleiter Karl-Heinz Steffan von der Musik- und Singschule Waghäusel. „Für einen notwendigen Musikschrank ist die „Auberge“-Spende eine willkommene Hilfe“, freute sich der Heimleiter beim Empfang des 980-Euro-Schecks. An diesem stolzen Betrag war das Personal mit einem Euro pro Stunde und der Chef-Bäcker mit seinen Söhnen an den beiden Aktionstagen wesentlich beteiligt – eine gute Sache mit Signalwirkung! |
| 23-09-2004 | Aktion für Wohngemeinschaft Wiesental Roger Hoffer startete seine zweite Aktion für die schwerst- und mehrfachbehinderten Erwachsenen im Alter zwischen 24 und 40 Jahren in der Wohngemeinschaft „Lebensbunt“ in Wiesental. In seinem Elsässer Lokal „L’Auberge“ wurden an zwei Tagen Flammkuchen, original aus dem Holzofen, angeboten. Gilbert Maèchal aus Salmbach buk mit seinen Söhnen die Köstlichkeit in verschiedenen Varianten. Heimleiter Jörg Reinhard zeigte sich begeistert von der Aktion und bestätigte das warmherzig gute Klima mit der Bevölkerung in Wiesental. Ein Glücksfall sei auch die Unterstützung der Arbeit im Wohnheim mit den 15 Bewohnern durch die engagierte Musik-Therapeutin Cordula Reiner und Schulleiter Karl-Heinz Steffan von der Musik- und Singschule Waghäusel. „Für einen notwendigen Musikschrank ist die Auberge-Spende eine willkommene Hilfe“, freute sich der Heimleiter beim Empfang des 980-Euro-Schecks. Badische Neueste Nachrichten, 23.09.2004 |
| 04-09-2004 | KBS-Leiter wandert mit beim Infotag im Naturschutzgebiet Teilnehmer erfahren alles rund um ´s Naturschutzgebiet "Vorbecken Buch " Ipf- und Jagstzeitung, 04.09.2004 - Durch das Naturschutzgebiet "Vorbecken Buch " am Bucher Stausee wanderten gestern der Regierungspräsident Dr. Udo Andriof und Landrat Klaus Pavel mit vielen Teilnehmern, wie etwa dem Leiter der Konrad-Biesalski-Schule in Wört, Michael Seydaack. Mit dabei waren auch Bürgermeister Achim Kraft und die Geschäftsführerin des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg, Jutta Pagel. Pavel erläuterte den Erlebnispfad für Menschen mit Behinderungen, der 2002 im Naherholungsgebiet Bucher Stausee errichtet wurde. Reinhard Wolf, Leiter der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Stuttgart gab Informationen zum Naturschutzgebiet Vorbecken Buch. Zudem wurden den rund 30 Teilnehmern eine Informationstafel vorgestellt, die die naturkundlichen Besonderheiten des Naturschutzgebietes näher bringt. |
| August 2004 | |
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| 21-08-2004 | Unbeschwerte Ferienzeit Gemeinsame Betreuung für Weiherwald- und Alb-Schule BNN, 21./22. August 2004 - Schulkinder machen in den Sommerferien einen weiten Bogen um ihre Schule. Nicht aber die Schülerinnen und Schüler der Weiherwald- und Alb-Schule. Sie verbrachten die vergangenen drei Ferienwochen größtenteils in der „Penne“. Die Alb-Schule war sozusagen der Stützpunkt für die Mädchen und Jungen, die an der integrativen Ferienbetreuung teilnahmen. Integrativ deshalb, weil sowohl behinderte als auch nicht behinderte Schüler zusammen ihre Freizeit verlebten. Beim gestrigen Abschlussfest konnten sich auch die Eltern ein Bild davon machen, wie die Kinder unbeschwert miteinander spielten. (...) Um die rund 25 Kinder kümmerten sich zehn Studentinnen und Studenten der Pädagogischen Hochschule und der Universität, die vom Ambulanten Dienstleistungszentrum ausgesucht worden waren. Bei der Ferienbetreuung unternahmen Schüler und Studenten Ausflüge, wie beispielsweise in ein Puppentheater oder zu einem Bauernhof. (...) Auch im nächsten Jahr, so Helfer, werde es wieder eine Ferienbetreuung mit Schülerinnen und Schülern beider Schulen geben. |
| 16-08-2004 | „Zauberhaftes Rastatt“ mit integrativem Touch Spastiker-Verein Karlsruhe feierte mit Zaubershow den Abschluß der Stadterholung BNN, 16.08.2004 Rastatt (evo). Begeistert staunten und lachten am Freitagnachmittag im Rastatter Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder sowohl behinderte als auch nicht-behinderte Kinder, Eltern und Betreuer über die Tricks des Zauberers Sebastian. Mit einem Zauberwürfel, magischen Karten, der Handpuppe Felix und anderen Utensilien führte Sebastian Mack seinem Publikum verblüffende Zauberkunststücke vor. Die Mit – mach - Zaubershow war der Höhepunkt des Abschlussfestes, der vom Spastiker-Verein Karlsruhe im Zusammenarbeit mit dem Rehabilitationszentrum Südwest veranstalteten Stadterholung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. (...) Einerseits sollen die Kinder lernen, in Alltagssituationen zurechtzukommen, beispielsweise in einer Eisdiele, und andererseits sollen Berührungsängste von Seiten der Mitmenschen abgebaut werden. „In Rastatt ist in den letzten Jahren einiges passiert“, freut sich Günther Fier, Leiter des Schulkindergartens und Hauptverantwortlicher der Ferienfreizeit über den positiven Effekt der Integrationsarbeit des Rehabilitationszentrums. (...) |
| 14-08-2004 | Viel Geld für den guten Zweck Theatergruppe Die Sainäwwel übergibt 2.250 Euro an karitative Einrichtung Rhein Main Presse-Bürstadt, 14.08.2004. Ein weiterer Spendenempfänger war am Donnerstagabend das Werner-Hülstrunk-Haus in Mannheim. Das ist eine betreute Wohneinrichtung für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Im Jahr 2000 wurde die Einrichtung neu eröffnet. Die Leitung hat es sich zum Ziel gesetzt, den Betroffenen eine lebenslange Begleitung in ihrem Alltag als unterstützende Angebotsform zu unterbreiten. „Wir sind ein offenes Haus“, so die Leiterin Ute Dybisbanski. Das Haus fungiert demnach auch als eine Begegnungsstätte, um so Barrieren zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen abbauen zu helfen. Das Wohn- und Betreuungsangebot umfasst auch ein Musikzimmer. Die Spende der Sainäwwel in Höhe von 277 Euro wurde bereits zur Anschaffung einer Trommel genutzt. |
| 14-08-2004 | Magisches Finale Spastiker-Verein Karlsruhe feierte Abschluss der Stadterholung Badisches Tagblatt, 14.08.2004 Rastatt (rei) – Unter dem Motto „Zauberhaftes Rastatt“ fand gestern Nachmittag das Abschlussfest des Spastiker-Vereins Karlsruhe in der Rastatter Augusta-Sibylla-Schule statt, der ein Kindergarten für behinderte Kinder angeschlossen ist. (...) „Wenn man in Massen auftritt, ist die Bevölkerung doch etwas gehemmter“, berichtet Beate Kuhlemann: Vorsitzende des Vereins. „Allerdings sind wir durch unsere Arbeit mit den Kindern in der Öffentlichkeit keine Exoten mehr“, ergänzt Kindergartenleiter Günther Fier. (...) |
| 04-08-2004 | Tony Marschall Für Behinderte bettle ich um jeden Euro Freizeitwoche, Nr. 33, 04.08.2004. „Die Erfahrungen als Eltern eines behinderten Kindes sind sehr bitter“, resümiert Tony Marshall nach 25 Jahren mit seiner Tochter. „Wir leben in keinem Sozialstaat“, wirft er den Verantwortlichen vor, keine Rücksicht auf körperlich oder geistig benachteiligte Menschen zu nehmen. „Ich fühlte mich einfach in der Verpflichtung“, erklärt er, warum er 1999 eine Stiftung zur Förderung von neuen Wohn- und Arbeitsformen für behinderte Menschen gründete. |
| 04-08-2004 | Ferienspaß: Kochen, malen, modellieren Badisches Tagblatt, 04.08.2004. Nicht „backe, backe Kuchen“ sondern „rühre, rühre Spaghetti“ hieß es gestern an der Augusta-Sibylla-Schule in Rastatt. Die Mitarbeiterinnen der Stadtteilarbeit haben zum vierten Mal ein Ferienprogramm erstellt. Erstmals, so erläuterte Beate Walter-Kölmel vom Stadtteilbüro, kooperierten dabei die Schule und der Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder. Gestern kochte ein Teil der 22 Kinder, die am Vormittag gekommen waren, Spaghetti für alle anderen. Außerdem standen Malen am Computer, Modellieren mit Plastilin sowie Yoga auf dem Programm. Auch Kinder aus der Nachbarschaft, die nur Tischtennis oder anderes spielen wollen, sind im offenen Bereich willkommen. Günther Fier, Leiter des Schulkindergartens, beurteilte die Zusammenarbeit mit der Schule schon am zweiten Tag positiv: „Das kann Zukunft haben“, sagte Frier, der am 13. August zum Abschluss seines Ferienprogramms ab 13.30 Uhr in den Schulkindergarten einlädt. |
| Juli 2004 | |
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| 12-07-2004 | Geschickte Rolli-Fahrer Sommerfest der Kinderklinik Schömberg gut besucht – Buntes Programm Pforzheimer Zeitung 12.07.2004-Schömberg. Wenn die Kinderklinik Schömberg zum Sommerfest einlädt, kommen alle. Auch Politiker, wie Staatsekretärin Ute Vogt oder Bundestagsabgeordnete Beate Gradistanac (beide SPD.) Sogar „Günther Carsten Frosch“ von der ARD-Kinderserie „Tigerentenclub“ wurde vom Südwestrundfunk nach Schömberg geschickt die Herzen der Besucher zu erfreuen. Vom Rehabilitationszentrum Südwest, dem Träger der Kinderklinik, weilte Geschäftsführer Uwe Herbener-Roos im Kurort, auch Bürgermeister Gerhard Vogel und Gattin Gabrielle ließen es sich nicht nehmen, vorbei zu schauen. Und weil ein Sponsor das Festfinanzierte, gab es Kaffee, Kuchen und Gegrilltes umsonst. Über ein Spendenkässchen konnte man der Kinderklinik allerdings etwas zuwenden. |
| 10-07-2004 | Clowngruppe besucht den Schulkindergarten BNN 10/11.07.2004-Rastatt. Association RioLI“, eine Clowngruppe aus Frankreich, ist am Montag, 19 Juli, gegen 10 Uhr zu Gast im Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder in Rastatt. Bei der Veranstaltung sind auch Gäste willkommen. Die interaktive Vorgehensweise soll Kindern in Krankenhäusern den Aufenthalt erträglich machen und vereinfachen. Die sechs Clowns wollen eine Veränderung der Sichtweise und des Umgangs der Kinder mit ihrer Krankheit erreichen, in dem sie ihnen, ihren Eltern und dem Krankenhauspersonal Momente der Entspannung und der Zerstreuung bieten |
| 09-07-2004 | Eine Heimat für das Leben Der Verein Lebens-Heimat feiert sein 40-jähriges Bestehen. Mehrere Tage dauerten die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum des Vereins Lebens-Heimat, ein Haus, das für Behinderte ein lebenswertes Zuhause bietet. Schwarzwälder Bote 09.07.2004-Löffingen-Reiselfingen. Integration, Engagement und das Miteinander sind die Zauberwörter, welche in Reiselfingen gelebt werden. So wurden die Behinderten auch mit in das Festprogramm eingebunden. Heute ist die Integration der Bewohner voll gelungen, doch als sich der Verein 1964 gründete und zunächst in Görwihl und 1965 in Reiselfingen das Wohn- und Therapieheim eröffnete, mussten schon große Steine aus dem Weg geräumt werden, wie Ortsvorsteher Emil Frei erklärte. Es waren die Eltern der behinderten Kinder, die sich zusammen taten um einen Verein zu gründen. Sie leisteten Pionierarbeit, die sicherlich nicht einfach war. Doch damit haben sie den Grundstein für die heute modellhafte Einrichtung für das Wohn- und Therapieheim Lebensheimat gelegt. |
| 07-07-2004 | Integration hat geklappt Beim Jubiläum des Hauses „Lebensheimat“ in Reiselfingen gab es viel Lob für die Einrichtung Längst sind die Bewohner der „Lebensheimat“ in Reiselfingen in die Dorfgemeinschaft integriert, wie beim Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen des Vereins „Lebens-Heimat“ am Wochenende deutlich wurde. Badische Zeitung 07.07.2004-Löffingen-Reiselfingen. Der Geschäftsführer des Rehabilitationszentrums Südwest für Behinderte, Uwe Herbener-Roos, bedankte sich bei den Mitarbeitern des Hauses „Lebensheimat“, die ihren Job nicht nur als Arbeit sehen, sondern den Aspekt des Zusammenlebens in den Vordergrund stellen. Unter den veränderten Rahmenbedingungen müsse man sich neu orientieren, um das Überleben zu sichern. Daher wünsche er dem Vorsitzenden und Mitbegründer des Vereines Lebensheimat, Albert Warth, sowie den Vorstandsmitgliedern, dass sie das Schiff „Lebensheimat“ gut durch das zu erwartende, unruhige Wasser manövrieren. |
| 05-07-2004 | Marshall: „Komm, gib mir deine Hand“ Schlagerstar lebt Slogan vor/Benefizkonzert/Standing Ovations in der Löffinger Festhalle Das Benefizkonzert mit Tony Marshall und seiner Band in der gut besuchten Festhalle bildete den Auftakt der Feiern des 40-jährigen Bestehens des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen Schwarzwälder Bote 05.07.2004-Löffingen Mit dem Erlös des Konzertes soll das Wohn- und Therapieheim für Menschen mit Behinderung mit zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten ausgestattet werden. Der Slogan der Tony Marshall Stiftung „Komm, gib mir deine Hand“ wurde von allen Beteiligten mit einer beispielhaften Herzlichkeit gelebt, allen voran der Star und Entertainer Tony Marschall. Bereits bei seinen ersten Schritten auf die Löffinger Bühne und dem ersten Song „Lasst uns fröhlich sein“ klatschten und sangen die Zuhörer mit. Zum Abschluß des Konzertes überreichten Geschäftsführer Uwe Herbener-Roos und Heimleiter Norbert Halbherr mit einer Bewohnerin der Lebensheimat Blumen an den Star. |
| 05-07-2004 | Der Star hat keine Berührungsangst Benefizkonzert zum 40. Jahrestag „Haus Lebensheimat“ mit Tony Marshall/Weit mehr als eine Wohltätigkeitsveranstaltung Badische Zeitung 05.07.2004-Löffingen. Zum 40. Jahrestag des Hauses „Lebensheimat“ gab es ein Benefizkonzert im großen Stil: Tony Marshall trat in der Löffinger Festhalle auf. „Für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, wollte Tony Marshall singen. Aber der Abend war weit mehr als eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Das Konzert war vor allem auch eine Veranstaltung mit behinderten Menschen. Und Tony Marshall plädierte deshalb vor allem an das Zusammengehörigkeitsgefühl: „Wir müssen zusammenhalten, dann könne wir Probleme lösen.“ |
| 05-07-2004 | Komm, gib mir deine Hand.. Tony Marshall zeigt bei Benefizkonzert für Lebensheimat Löffingen gelebte Herzlichkeit Südkurier 05.07.2004-Löffingen. Das Benefizkonzert mit Tony Marshall & Band in der gut besuchten Löffinger Festhalle war ein toller Abend für Behinderte und Nichtbehinderte. Diese Veranstaltung zum Auftakt des 40-jährigen Jubiläum des Haus Lebensheimat in Reiselfingen, das Wohn- und Therapieheim für Menschen mit Behinderung wurde zur Finanzierung weiterer Betreuungsmöglichkeiten durchgeführt. Mit dem Erlös der Benefizveranstaltung der „Tony Marshall Stiftung“ wird die in Arbeit befindliche Außenwohngruppe in Löffingen an der Oberen Hauptstraße mitfinanziert. Der Slogan der Marshall Stiftung „komm gib mir deine Hand“ wurde und wird von allen Beteiligten mit einer Beispielhaften Herzlichkeit gelebt. Allen voran der Entertainer Tony Marshall, der beim Konzert „Hausmeister für die Lebensheimat sein wollte und dies nachhaltig mit Sympathie und Zuneigung den Behinderten und Nichtbehinderten demonstrieren. |
| 05-07-2004 | Marshall: „Komm, gib mir deine Hand“ Schlagerstar lebt Slogan vor/Benefizkonzert/Standing Ovations in der Löffinger Festhalle Schwarzwälder Bote 05.07.2004 -Löffingen. Das Benefizkonzert mit Tony Marshall und seiner Band in der gut besuchten Festhalle bildete den Auftakt der Feiern des 40-jährigen Bestehens des Hauses Lebensheimat in Reiselfingen Mit dem Erlös des Konzertes soll das Wohn- und Therapieheim für Menschen mit Behinderung mit zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten ausgestattet werden. Der Slogan der Tony Marshall Stiftung „Komm, gib mir deine Hand“ wurde von allen Beteiligten mit einer beispielhaften Herzlichkeit gelebt, allen voran der Star und Entertainer Tony Marschall. Bereits bei seinen ersten Schritten auf die Löffinger Bühne und dem ersten Song „Lasst uns fröhlich sein“ klatschten und sangen die Zuhörer mit. Zum Abschluß des Konzertes überreichten Geschäftsführer Uwe Herbener-Roos und Heimleiter Norbert Halbherr mit einer Bewohnerin der Lebensheimat Blumen an den Star. |
| 02-07-2004 | Gütenbach erhält Außenklasse der Bregtalschule Rektor Milesi informiert Gemeinderat über Neuerungen / Auch für Hauptschule Chance Schwarzwälder Bote 02.07.2004-Gütenbach. Noch einen zweiten Lokaltermin gab es für den Gemeinderat am Dienstag: in der Schule informierte Rektor Aldo Milesi über Neuigkeiten. Dabei ging es um die geplante Außenklasse der Bregtalschule an der Gütenbacher Hauptschule als auch um die neuen Bildungspläne. Zu Gast war an diesem Abend auch Rektor Winfried Neuburger von der Bregtalschule. Konkret geht es um sechs Kinder der Bregtalschule, welche die ersten vier Jahre an der Friedrichschule waren. Nun stehe der Wechsel zur Hauptschule an und da biete Gütenbach gute Voraussetzungen während an der Furtwanger Hauptschule die Verhältnisse relativ beengt seien. |
| 01-07-2004 | Die Nachfrage älterer Behinderter ist ungebrochen 40 Jahre Haus Lebensheimat: 1972 Beginn der Arbeit in dem Löffinger Ortsteil Reiselfingen / Beachtliche Entwicklung Badische Zeitung 01.07.2004 -Löffingen-Reiselfingen „Ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage von Selbsthilfe und Solidarität zu organisieren und zu gewährleisten“- diese Devise der Reha-Südwest hat sich auch das Haus Lebensheimat in Reiselfingen auf seine Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit seinem Gründungsverein, dem Lebens-Heimat e.V. feiert das Wohn- und Therapieheim für behinderte Menschen in Reiselfingen vom 2. bis 4. Juli dessen 40-jährigen Bestehen. Aus einer Elterninitiative heraus wurde der gemeinnützige Verein 1964 in Görwihl gegründet, um die rechtlichen Voraussetzungen für den Ankauf eines Hauses mit Bauplatz zu schaffen. 1965 wurde das erste Heim in Görwihl mit zehn geistig- und mehrfachbehinderten Bewohnern eröffnet. |
| 01-07-2004 | Zuschlag für Gütenbacher Angebot Hauptschule arbeitet mit Bregtalschule zusammen – Ab September Kooperationsklasse Die Gütenbacher Hauptschule wird zum Kooperationspartner der Furtwanger Bregtalschule. Eine Außenklasse wird ab kommendem Schuljahr in Gütenbach eingerichtet und die behinderten Kinder dann gemeinsam mit den Schülern der fünften und sechsten Klasse unterrichtet. Südkurier 01.07.2004-Gütenbach Über die Zusammenarbeit informierte Rektor Aldo Milesi die Gemeinderäte. Die Bregtalschule, in der körperlich und geistig behinderte Kinder untergebracht sind, hat bislang eine Außenklasse in der Grundschule der Friedrichschule in Furtwangen eingerichtet. Nachdem die Kinder nun das Hauptschulalter erreichen, musste eine neue Bleibe für die sechs Schüler gefunden werden. Laut Winfried Neuburger, Leiter der Bregtalschule, haben sich drei Schulen angeboten. Die Entscheidung fiel schließlich für Gütenbach, weil es „das attraktivste Angebot“ unterbreitet habe, so Neuburger gegenüber dem SÜDKURIER. |
| 01-07-2004 | 40 Jahre Lebensheimat Reiselfingen Das ganze Dorf feiert mit Hochschwarzwaldkurier 01.07.2004-Löffingen. 40 –jahre jung wird der Verein Haus Lebens-Heimat in Löffingen. Ein Jubiläum das sicherlich viele prominente Gäste aus Nah und Fern nach Reiselfingen lockt. Der bekannteste Gast dürfte allerdings Tony Marshall sein, der am Freitag, dem 2. Juli um 20:30 Uhr in der Löffinger Festhalle ein Benefizkonzert bestreitet. Das Jubiläumsfest dauert drei Tage. Nach dem Highlight durch Tony Marshall feiern am Samstag die Bewohner selbst. Am Sonntag, dem 4. Juli steht ein Sommerfest und der Tag der offenen Tür an. |
| Juni 2004 | |
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| 26-06-2004 | Die Kinderklinik Schömberg freut sich aufs Oechsle-Fest Pforzheimer Zeitung 26.06.2004-Pforzheim. Die Kinderklinik Schömberg ist Stammgast beim Pforzheimer CityLauf. Auf Initiative der Physiotherapeutin Sabine Kusterer schnüren Patienten und Personal alljährlich die Laufschuhe. Mit Elisa Winkler, Peter Borkmann und Rainer Pehlke waren drei Patienten mit großem Enthusiasmus dabei. „Das ist astrein, vor so vielen Zuschauern durch die Stadt zu fahren. Und alle jubeln einem zu“, freute sich Peter Borkmann, der in einem Handbike die 4,2 Kilometer lange Strecke in Angriff genommen hatte. |
| 24-06-2004 | Tony Marshall singt in Löffingen 40 Jahre jung wird der Verein Haus Lebensheimat in Löffingen. Ein Jubiläum, das sicherlich viele prominente Gäste aus Nah und Fern nach Reiselfingen lockt. Der bekannteste Gast dürfte allerdings Tony Marshall sein, der am Freitag, 2. Juli, um 20.30 Uhr in der Löffinger Festhalle, ein Benefizkonzert bestreitet. Südkurier 24.06.2004-Löffingen.Tony Marshall hat eine besondere Beziehung zu Behinderten, da seine Tochter Stella Hilger selbst eine Behinderung hat. Wie wichtig eine gezielte Betreuung für die Behinderten und ihre Angehörigen ist, konnte der Star selbst erleben. Er gehörte, wie die Gruppe, welche vor 40 Jahren den Verein Haus Lebensheimat aus der Taufe hob, zu diesen Menschen, welche sich aktiv für die Behinderten einsetzten. 1999 gründete der Fernsehstar zusammen mit Bernhard Camil Haas die Tony Marschall-Stiftung mit Sitz in Baden-Baden. Diese Stiftung unterstützt die Reha-Südwest für Behinderte und ihre Einrichtungen in Baden-Württemberg. Somit wird der Erlös des Abends für das Wohnungsangebot des Hauses Lebensheimat verwandt. |
| 23-06-2004 | Marshall haut in Löffingen auf die Pauke Schlagerstar gibt in der Löffinger Festhalle ein Benefizkonzert zum 40. Geburtstag der Lebensheimat Schwarzwälder Bote-23.06.2004 -Löffingen. Der Verein Haus Lebensheimat in Reiselfingen feiert sein 40-jähriges Bestehen. Prominentester Gast bei den Feierlichkeiten ist Tony Marshall, der am Freitag, 2. Juli, um 20:30 Uhr in der Löffinger Festhalle ein Benefizkonzert bestreitet. Marshall hat eine besondere Beziehung zu Behinderten, da seine Tochter Stella Hilger selbst eine Behinderung hat. Wie wichtig eine gezielte Betreuung für die Behinderten und ihre Angehörigen ist, konnte der Star selbst erleben. Er gehört, wie die Gruppe, welche vor 40 Jahren den Verein Haus Lebensheimat gründete, zu jenen Menschen, die sich aktiv für Behinderte einsetzten. 1999 gründete Marshall mit Bernhard Camil Haas die Tony Marshall-Stiftung in Baden-Baden. Diese Stiftung unterstützt die Reha-Südwest für Behinderte und ihre Einrichtungen in Baden-Württemberg. Aus diesem Grund verzichtet Marshall auf eine Gage und spendet den Erlös der Lebensheimat. |
| 16-06-2004 | Lebensheimat kauft Haus in Löffingen Hochschwarzwaldkurier 16.06.2004-Löffingen. Im Jahre des 40 jährigen Bestehens der Lebensheimat Löffingen mit seinen Wohneinheiten im Löffinger Stadtteil Reiselfingen, ist die Nachfrage an Heimplätzen unvermindert groß. Derzeit besteht eine Warteliste von über 20 Anfragen, so Heimleiter Norbert Halbherr. Dies hat zur Folge das sich die Verantwortlichen nach neuen Möglichkeiten umgesehen haben, so Albert Warth Gesellschafter, Aufsichtsrat und Vorsitzender der Lebens- Heimat e.V. und der Geschäftsführer der Reha-Südwest, Uwe Herbener-Roos. So wurde nun das leer stehende Gebäude der Firma EnBW in der Oberen Hauptstraße in Löffingen für 320.000 Euro gekauft. Nun stehen Umbaukosten in Höhe von 280.000.- Euro noch an, diese werden mit 40 Prozent durch die „Aktion Mensch“ unterstützt. Die restlichen Kosten sollen durch Spenden und der großen Benefizveranstaltung am 2. Juli dem Tony Marshall Konzert in der Festhalle in Löffingen mitfinanziert werden. Mit dem Erwerb des EnBW-Gebäudes wird eine Außenwohngruppe mit zehnWohnplätzen eingerichtet. |
| 11-06-2004 | Gute Adresse für Behinderte bietet hohe Lebensqualität Das Werner-Hülstrunk-Haus hat sich im Stadtteil gut etabliert und scheut auch nicht den Blick über den eigenen Tellerrand Mannheimer Morgen, 11.06.2004 -Mannheim. Das Werner-Hülstrunk-Haus am Ida-Dehmel-Ring 39 hat sich seit seiner Inbetriebnahme am 16. Juni 2000 prächtig entwickelt: Die Leiterin Ute Dybisbanski zog jetzt im Gespräch mit dem „MM“ positive Bilanz. Mit 29 Bewohnern zwischen 18 und 30 Jahren sei das Wohnhaus für Erwachsene mit körperlichen, geistigen und mehrfachen Behinderungen voll ausgelastet, die drei Wohnbereiche funktionieren reibungslos und auch die personelle Situation mit 35 Mitarbeitern habe sich gut stabilisiert. „Der Bedarf für Mannheim ist vorhanden“, stellte Ute Dybisbanski fest. Allein auf der Warteliste des Hülstrunk-Hauses seien 60 Personen vermerkt: Das gibt der Heimleitung Anlass über eine Expansion im Außenbereich oder durch betreutes Wohnen nachzudenken. |
| Mai 2004 | |
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| 17-05-2004 | Schulung für Unterricht und das Leben Buntes Programm beim Tag der offenen Tür in der Augusta-Sibylla-Schule und den Kindergärten Badisches Tagblatt und Badische Neueste Nachrichten, 17.05.2004 - Rastatt. Zu einem fröhlichen Rummelplatz verwandelte sich am Samstag das Gelände der Rastatter Augusta-Sibylla-Schule (ASS) sowie das der beiden Schulkindergärten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder und für geistig behinderte und besonders förderungsbedürftige Kinder. Anlässlich der 25-Jahrfeier der Augusta-Sibylla-Schule (der Festakt fand bereits im Januar statt) erfreuten sich beim Tag der offenen Tür zahlreiche Kinder, Eltern und interessierte Gäste an einem bunten Programm. (...) Für die körperlich behinderten Kinder werden in erster Linie eine intensive Bewegungsförderung, die Förderung des Spiel- und Sozialverhaltens, Übungen des Sprechens, die Schulung der Sinne sowie rhythmisch-musikalische Übungen angeboten. Mit ihren Darbietungen und Aktionen (z.B. das Barfußlaufen auf der Sinnesstraße zur Schulung der Sinneswahrnehmung) veranschaulichten die Kinder des Schulkindergartens für Körperbehinderte (Träger ist die Reha Südwest, Karlsruhe) die pädagogische Arbeit. (...) |
| 17-05-2004 | Bürgermeister hilft mit Offene Türen im sozialpädagogischen Wohnheim Wiesental BNN 17.05.04-Waghäusel-Wiesental. Zum Tag der offenen Tür hatte die Wohngemeinschaft in Wiesental eingeladen und viele Gäste waren gekommen, um bei herrlichem Sommerwetter durch Unterhaltung, Informationen und Führungen Kontakte mit den geistig und körperlich behinderten Kindern in Kontakt zu kommen. Kontakt und Zuwendung seien gerade für diese Heimbewohner von besonderer Bedeutung, so der Tenor des Tages, er mache Mut, und „Mut tut gut“. Betriebsleiter Roland Kampe dankte dem Bereichsleiter Jörg Reinhard für seine zehnjährige gedeihliche Arbeit in der Wohngemeinschaft. , in welcher er mit seinen Mitarbeitern, Praktikantinnen und Helfern, die Geschichte gelenkt und geleitet habe. Die Arbeit für diese kranken Menschen sei in einer Zeit, in welcher er mit seinen Mitarbeitern, Praktikanten und Helfern, die Geschicke gelenkt und geleitet habe. Die Arbeit für diese kranken Menschen soll in einer Zeit, in welcher Helfern ein Helfer-Syndrom unterstellt oder diese als Sozialträumer bezeichnet würden, besonders wertvoll, führte Roland Kampe vor dem Hintergrund sozialer Sparmaßnahmen aus: “Jede Umarmung und jede helfende Hand bedeuten für unsere Heimbewohner unmittelbar erlebbare Lebensqualität.“ |
| 12-05-2004 | Tag der offenen Tür im Waldkindergarten Furtwangen, Bregtalschule Bregtalkurier, 12.05.2004. Südkurier, 14.05.2004 - Alle zwei Jahre veranstaltet der Waldkindergarten an der Bregtalschule Furtwangen einen Tag der offenen Tür. Der Tag der offenen Tür findet im Waldstück des Kindergartens sowie in den Räumlichkeiten der Bregtalschule, Dilgerhofweg 13, auch bei schlechtem Wetter statt. Als Höhepunkt spielen die Kinder um 15.30 Uhr das Märchen "Maschenka und der Bär " als Puppenspiel. |
| 10-05-2004 | Haus Lebensheimat legt Baupläne vor Außenwohngruppe möchte in die Hauptstraße umziehen / Entscheidender Abschnitt für Bewohner Schwarzwälder Bote, 10.05.2004 - Löffingen-Reiselfingen. Am Donnerstag, 13. Mai, wird der Technische Ausschuss über den Bauantrag des Rehabilitationszentrums Südwest entscheiden. Die Außenwohngruppe der Lebensheimat beabsichtigt, in der oberen Hauptstraße in Löffingen eine neue Wohnstätte für betreutes Wohnen einzurichten, da die zehn Bewohner nur noch einer sehr geringen Betreuung bedürfen. Alle Bewohner gehen einer Berufstätigkeit nach und können sich selbst versorgen, so Heimleiter Norbert Halbherr. (...)Anfangs waren es vier Behinderte, welche diese Selbständigkeit für die Außenwohngruppe erlangt hatten. Den optimalen Förderungen und den vielen Möglichkeiten im Haus Lebensheimat sei es zu verdanken, dass der eine oder andere Bewohner diese Stufe auch erreichen konnte. Für die Umsiedlung nach Löffingen bedarf es nun baulichen Veränderungen. "Wenn alles gut läuft ", so Norbert Halbherr, "könnten die Bewohner Ende des Jahres nach Löffingen umziehen. " Nach dieser Baumaßnahme können wieder zehn neue Behinderte aufgenommen werden. Die Warteliste ist sehr lang, hat das Haus doch einen sehr guten Ruf.(...) |
| 08-05-2004 | Eine Wohnung für vier Behinderte Badische Neueste Nachrichten, 8./9.05.2004 - Ganz alltägliche Wohngemeinschaftssorgen und -nöte - wie Ausgeliehenes nicht wiederzubekommen, teilen auch Maike Baron, Susanne Fischer, Gino Cariola und Matthias Preindl. Darüberhinaus sind sie jedoch wegweisend, sind die Vier in der Stadt doch die Ersten, die eine WG für geistig und körperlich Behinderte bilden. Gestern war nun die offizielle Einweihung der behindertenge- recht gebauten Wohnung am Indianaring in der Nordtstadt, in der die vier jungen Menschen Anfang 20 schon ein halbes Jahr wohnen. Nach dieser Zeit seien "Pflege und Betreuung eingespielt, es fehlt nur noch wenig an Ausstattung und die Chemie stimmt ", attestierte Vater Heiner Baron den WG-Genossen, die seit 15 Jahren befreundet sind. Der Leiter der Sozial- und Jugend-behörde, Josef Seekircher, legte die komplizierten Verhältnisse dar, in denen die Stadt Eigentümer und Vermieter der Wohnung, die Reha-Südwest Mieter und die Vier schließlich Untermieter sind. Ohne eine großzügige und sozial gesinnte Erblasserin hätte das Projekt, das den Behinderten das Heim erspart, nicht finanziert werden können, so verdeutlichte er, in der Hoffnung auf Nachahmer. Die Reha-Südwest, so erklärte wiederum deren Geschäftsführer Uwe Herbener-Roos, stellt die Ausstattung sowie die Pflege und Betreuung. Auch wenn nämlich sich die vier Freunde auch untereinander helfen, eine Pflegekraft ist doch immer vor Ort. Dabei lernen die WGler, die tagsüber bei den Hagsfelder Werkstätten arbeiten, mehr Eigenständigkeit und haben eher die Möglichkeit, ihr Leben zu strukturieren als im Heim. |
| April 2004 | |
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| 23-04-2004 | Arbeit für Menschen mit und ohne Behinderung CAP: Integrationsunternehmen übernimmt Intermarché-Markt Der Kurier. Karlsruhe. Das Integrationsunternehmen BZKA - Beschäftigungszentrum Karlsruhe gGmbH wurde im Jahr 2000 als Tochterunternehmen der Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH und der Lebenshilfe Karlsruhe Ettlingen und Umgebung e.V. gegründet, um Menschen mit Behinderungen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wenig Chancen haben, zu beschäftigen und zu qualifizieren. In der letzten Aprilwoche wird die BZKA den Intermarché Markt der SPAR Handels AG in Karlsruhe, Kaiserallee 37-39 - nach einer kurzen Umbauphase - unter neuem Namen übernehmen. Dieser "CAP-Markt " wird der erste Markt dieser Art in Nordbaden sein. (...) Ein "CAP-Markt " - der Name leitet sich vom englischen "handicap " ab - unterscheidet sich nicht durch sein Sortiment von anderen Lebensmittelmärkten, sondern durch seine Mitarbeiter: Neben nichtbehinderten Beschäftigten arbeiten in CAP-Märkten Menschen mit Handicap. (...) Das Einsatzgebiet der behinderten Mitarbeiter umfasst das gesamte Arbeitsspektrum im Einkaufsmarkt: Vom Getränkelager bis zur Kasse, alles ist möglich. (...) Ab Dienstag, 27. April, 7 Uhr, ist das CAP-Team für seine Kunden da. |
| 22-04-2004 | Hilfe aus der Raumfahrtmedizin Rastatt (BNN). Zu einem Informationsabend über eine neue Therapieform lädt der Schulkindergarten für Körperbehinderte am Donnerstag, 6. Mai, um 20 Uhr in den Westring 22 ein. Die dort vorgestellte Adeli-Therapie eignet sich für Kinder und Jugendliche mit cerebralen Bewegungsstörungen. Der wesentliche Unterschied dieser Therapie zu anderen bekannten Rehabilitationsmethoden besteht - laut Pressemitteilung - in der hohen Wirksamkeit sogar bei schwereren Formen und späteren Stadien. Die Adeli-Behandlung basiert auf der Durchführung intensiver neurophysiologischer Übungen im speziell entwickelten therapeutischen Anzug, der seinen Ursprung in der Raumfahrtmedizin hat. Wie es weiter heißt, beeinflusst der Adeli-Anzug die Strukturen des zentralen und peripheren Nervensystems, seine heilende Fähigkeit erstreckt sich auf motorische Funktionen des Rumpfes, der oberen und unteren Extremitäten, auf die Artikulationsmuskulatur und die sensorischen Funktionen. Die Behandlung ist schmerzlos und harmlos und die erlernten Fähigkeiten bleiben nach Beendigung der Rehabilitation bestehen, so die Mitteilung. (...) |
| 19-04-2004 | Berührungsängste sind immer noch weit verbreitet Der größte Wunsch vieler Behinderter ist Unabhängigkeit BNN Karlsruhe. "40 Punkte werden dem Karlsruher SC in diesem Jahr nicht reichen, um nicht abzusteigen. Da ist sich Johannes Schnar sicher. In der Zweiten Bundesliga gehe es sehr eng zu am Tabellenende, und deshalb brauche der KSC noch einige Punkte. Bei jedem Heimspiel sitzt der 16-jährige Oberreuter auf der Tribüne und verfolgt gespannt das Geschehen auf dem Platz. Vermutlich würde er am liebsten die nötigen Tore selber schießen, immerhin ist er ein leidenschaftlicher und einer der besten Kicker in der Schule für Körperbehinderte in Karlsbad-Langensteinbach. Die besucht Johannes nämlich. Er hat von Geburt an Beeinträchtigungen bei Motorik und Bewegung der rechten Körperhälfte. Damit er alles gut verstehen kann, hat er außerdem in jedem Ohr ein Hörgerät. Johannes ist im zehnten Schulbesuchsjahr und bekleidet das wichtige Amt des Schulsprechers: Er kümmert sich um die Belange seiner 250 Mitschülerinnen und Mitschüler. "Krank " oder "nicht normal zu sein " lässt Johannes als Charakterisierung seiner Person nicht gelten. Er sei lediglich beeinträchtigt. Aufgrund seines auffälligen Ganges kommt es aber immer wieder vor, dass Menschen vor ihm erschrecken. "Berührungsängste gibt es schon ", nickt er zustimmend. Dabei wünschen sich behinderte Jugendliche eigentlich nichts mehr, als wie ganz normale Menschen behandelt zu werden. Dies hat auch eine Umfrage der Diakonie Baden bei 14- bis 17-jährigen Schülern in verschiedenen Körperbehindertenschulen der Region ergeben. Eine der häufigsten Wünsche der Jugendlichen: Irgendwann einmal selbstständig leben zu können und auf niemanden angewiesen zu sein. (...) |
| 03-04-2004 | Grundschüler überreichen Scheck Scheckübergabe an Tony Marshall und Tochter Stella Badener Tagblatt, 03.04.2004 - Kürzlich übergaben Schüler der Grundschule des Pädagogiums im Namen ihrer Mitschüler dem Rehabilitationszentrum Südwest für Behinderte in Karlsruhe einen Scheck in Höhe von 1 000 Euro. Der Betrag ist der Erlös eines Weihnachtsbasars. Dabei haben die Kinder ihre mit viel Liebe und großer Ausdauer hergestellten Bastelarbeiten verkauft. Weihnachtliche Blumentöpfe, Zaunlattenfiguren, Engel an Tannenzweigen, Nikolausanhänger und vieles mehr haben zur Dekoration in den Wohnzimmern beigetragen. Die Kinder sollen durch diese Aktion im Umgang mit ihren Mitmenschen sensibilisiert werden, heißt es in einer Mitteilung. Sie erfahren, dass sie mit ihrer Tätigkeit andere Menschen unterstützen und helfen können. Für Kinder sei es wichtig, transparent zu machen, wohin das Geld fließt und wofür es Verwendung findet. |
| 01-04-2004 | Schüler üben Sozialkompetenz Schüler der elften Klasse helfen im Rahmen eines Praktikums in sozialen Einrichtungen mit Badener Tagblatt, 01.04.2003 - Rastatt. Soziale Verantwortung übernehmen: das ist das Ziel eines Praktikums am Tulla-Gymnasium. Im Rahmen dieses Sozialpraktikums besuchen fünf Schüler noch bis 8. April den Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder am Westring. Die Tullaner begleiten eine Kindergartengruppe und sind auch bei Ausflügen mit von der Partie - wie gestern beim theraupeutischen Reiten auf dem Rieder Hof. (...)Die Jugendlichen konnten zwischen Altenheim, Krankenhaus, Beratungsstelle oder Behinderteneinrichtung wählen. Großer Beliebtheit erfreute sich der Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder in Rastatt. Fünf Schüler im Alter zwischen 16 und 17 Jahren haben sich für diese Einrichtung entschieden, in der sie von 8 bis 14 Uhr den Erzieherinnen zur Hand gehen. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit den Kidnern geht es zu verschiedenen Aktionen, wie zum Beispiel auf den Spielplatz oder auf den Markt. Gestern waren die sozial engagierten Jugendlichen mit zwei Erzieherinnen - Veronika Lux und Claudia Mast - und sechs mehrfach und körperlich behinderten Kindern zwischen zwei und sieben Jahren beim therapeutischen Reiten auf dem Rieder Hof in Rastatt.(...) |
| März 2004 | |
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| 25-03-2004 | Große Spende für Behinderte Uli Lange übergab 131 612 Euro an ZDF-Intendant Schächter BNN Karlsruhe. Große Freude beim ZDF in Mainz: Uli Lange, der Initiator des "Festivals der guten Taten ", übergab zusammen mit dem Hauptsponsor dieses Projekts, Dr. Wolfang Müller, Vorstandsvorsitzender der BBBank Karlsruhe, den Spendenscheck aus den Veranstaltungen des vergangenen Jahres an ZDF-Intendant Markus Schächter für die "Aktion Mensch ". (...) ZDF-Intendant Markus Schächter sagte bei der Scheckübergabe in seinem Büro auf dem Lerchenberg: "Die Bürger Mechernichs haben gezeigt, was man mit Engagement und HIlfsbereitschaft erreichen kann. Die beeindruckende Summe für die Behinderteneinrichtungen der "Aktion Mensch " ist ein neuerlicher Nachweis, dass das "Festival der guten Taten " den Solidaritätsgedanken immer wieder nachhaltig aktiviert. " (...) Seit nunmehr 29 Jahren gibt es das "Festival der guten Taten ", das 1975 von Uli Lange in Bretten ins Leben gerufen wurde. Seitdem hat es eine Spenden-Gesamtsumme von mehr als 3,6 Millionen Euro eingespielt. |
| Februar 2004 | |
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| 28-02-2004 | Boxmantel für guten Zweck BNN versteigern Regina Halmichs Kampfmantel und Poster BNN Karlsruhe. Noch ist der Boxmantel, den Boxweltmeisterin Regina Halmich bei ihrem erfolgreichen Kampf gegen Johanna Pena-Alvarez in der dm-Arena getragen hat, zu haben. Die BNN versteigern das edle Stück zu Gunsten des Projekts "Sport für Kinder mit Behinderungen ". Das Höchstgebot für den pinkfarbenen Mantel mit dem Stadtmarketing-Slogan "Karlsruhe - viel vor. viel dahinter " liegt bei 299 Euro. für die 118 x 175 Zentimenter großen Plakate (...) können ebenfalls noch Gebote abgegeben werden. Bieter sind ab 20 Euro dabei. (...) Das Geld, das durch die Versteigerung zusammenkommt, wird die Weltmeisterin am Samstag, 6. März, an die Träger des Projekts "Sport für Kinder mit Behinderungen " übergeben. (...) Und so wird gesteigert: Wer Interesse an dem Boxmantel hat, gibt bis spätestens Mittwoch, 3. März, ein Gebot bei der BNN-Redaktion Karlsruhe-Stadt ab - entweder per Fax oder per Post. (...) |
| 28-02-2004 | Tony Marshall kommt zu Benefizkonzert Badische Zeitung Löffingen. Zum 40-jährigen Jubiläum des Vereins Lebensheimat e.V. laden das Haus Lebensheimat in Reiselfingen und die Tony Marshall Stiftung am 2. Juli zu einem Benefizkonzert in die Löffinger Festhalle. Tony Marshall unterstützt mit seinem Auftritt, für den er keine Gage erhält, das Haus Lebensheimat in Reiselfingen, dem auch der Erlös des Benefizkonzerts zugute kommt. Da das Konzert auch eine gute Außenwerbung für Löffingen ist und der Erlös des Abends einem gemeinnützigen Zweck zugeführt wird, liegt bei der Stadt der Antrag, die Festhalle kostenlos zur Verfügung zu stellen. (...) |
| 24-02-2004 | Spende für musische Bildungsstätte Badisches Tagblatt Die Siemens Landis & Staefa Produktion GmbH hat der Musikschule für Behinderte und Nichtbehinderte in Rastatt 2 500 Euro gespendet. Derzeit besuchen rund 170 Schüler die musisch-kulturelle Bildungsstätte, die zum Ziel hat, behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Musikkultur vertraut zu machen - egal wie schwer ihr Handicap ist. |
| 18-02-2004 | Ich wollte meine bisherigen Erfahrungen nicht missen Bruchsal. Zivildienstleistender Alexander Dreher hilft über FED Angehörigen behinderter Menschen Wochenblatt Bruchsal. Christian hat im Mutterleib zu wenig Sauerstoff bekommen. Er ist schwer gehandicapt. Der Zehnjährige kann nicht sprechen, nicht selbständig laufen, auch nicht alleine essen. Christian hat jedoch das große Glück, bei seinen Eltern zu Hause aufzuwachsen und nicht in ein Heim zu müssen. Der Familien entlastende Dienst der Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung Karlsruhe (ISB) trägt einen entscheidenen Teil dazu bei. Grundidee ist, Angehörigen behinderter Menschen für einige Stunden, einen Tag oder auch mal über das Wochenende Freiräume zu schenken. (...) "Durch den Familien entlastenden Dienst haben sie die Chance, kurzfristig organisierte Unterstützung zu erhalten. " Claudia Walter, Mutter von Christian, nimmt den Familien entlastenden Dienst (kurz "FED ") seit vier Jahren in Anspruch. (...) Informationen zum Familien entlastenden Dienst und allen weiteren Angeboten gibt die ISB Karlsruhe unter (07 21) 9 32 74-0. |
| 05-02-2004 | Broschüre über barrierefreien Urlaub BNN Karlsruhe Kisslegg. Über Urlaub ohne Hindernisse informiert die Broschüre "Baden-Württemberg barrierefrei erleben ". Die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg hat hier für mobilitätsbehinderte Menschen fast 100 Orte und über 160 Betriebe aufgelistet. Gemeinsam mit einem reiseerfahrenen Rollstuhlfahrer des Vereins aktive Behinderte Stuttgart wurde geprüft, ob die Häuser auf Besucher mit körperlichen Handicaps abgestimmt sind. Auch barrierefreie Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten sind verzeichnet. Die Broschüre ist beim Info- und Prospektservice Baden-Württemberg unter der Nummer (0 18 05) 55 66 90 erhältlich. |
| Januar 2004 | |
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| 31-01-2004 | Segensreiche Einrichtung gefeiert Festakt 25 Jahre Augusta-Sibylla-Förderschule und Schulkindergärten / Viel Lob und Anerkennung Rastatter Tageblatt. Mit einem ansprechenden Festakt unter reger Beteiligung der Kinder und Jugendlichen haben die Augusta-Sibylla-Schule sowie die Schulkindergärten für geisitg- und körperbehinderte Kinder am 30. Januar ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Neben der Würdigung der Arbeit der sonderpädagogischen Einrichtungen und gegenseitigen Dankesworten wurde dabei mehrfach die Bitte an die Politik transportiert, auch in Zeiten knapper Kassen die Förderung benachteiligter Kinder weiter wie bisher zu unterstützen. (...) Wie Landrat Werner Hudelmaier betonte, bekenne sich der Landkreis, der als einziger in Baden-Württemberg die Trägerschaft aller Förderschulen übernommen habe, zu seiner Verantwortung. (...) Immerhin habe die Förderung dieser Schulen bereits fast die Drei-Millionen-Euro-Grenze erreicht, wobei der Eigenanteil des Kreises Rastatt bei einer Million liege. Hudelmaier, der als Jubiläumsgeschenk zudem Spiele für die Kinder mitbrachte, würdigte die verdienstvolle Tätigkeit der "segensreichen Einrichtung " am Westring, die ihresgleichen suche. (...) |
| 27-01-2004 | Freiwillige bringen Schwung und neue Ideen Bei Reha-Südwest arbeiten derzeit 70 "FSJler " BNN Kreis Karlsruhe. "Wenn mich eines der behinderten Kinder anlächelt, bin ich glücklich ", sagt Anja Stach (19), eine der etwa 70 Mitarbeiterinnen im Freiwillinge Sozialen Jahr beim Rehabilitationszentrum Südwest, ein Träger von Behinderteneinrichtungen in ganz Baden-Württemberg. Anja ist in der Kurzzeitunterbringung in Karlsruhe tätig. Hier hilft sie, die behinderten Kinder und Jugendlichen zu versorgen, die für eine begrenzte Zeit kommen. "Ich möchte später Sonderpädagogik studieren und dieses Jahr hilft mir, meinen späteren Beruf auszuprobieren ", begründet Anja ihre Entscheidung (...). Außerdem bekomme sie da auch noch einen Bonus beim Auswahlverfahren für ihr Studienfach. (...) Seit drei Jahren bietet Reha-Südwest auch selbst die Pädagogische Betreuung in den vorgesehenen Seminaren an. Rahel Tomczak von der Geschäftsstelle in Karlsruhe ist mit zwei Kolleginnen für die jungen Leute da, berät sie und hilft ihnen bei der neuen oft ungewohnten Arbeit. |
| 23-01-2004 | Schulkindergarten hat Filiale in Schuttern Behinderte und Nichtbehinderte spielen gemeinsam Friesenheim/Offenburg. Der Ortenauer Schulkindergarten für Körperbehinderte und besonders Förderungsbedürftige mit Sitz in Offenburg hat jetzt eine Außenstelle im Schutterner Kindergarten St. Marien. Am 22. Januar fand die offizielle Einweihung statt, wobei derzeit dort sechs Jungen und Mädchen betreut werden. Bislang wurden in der Offenburger Einrichtung betroffene Kinder aus dem ganzen Ortenaukreis betreut, weswegen manche lange Anfahrtswege in Kauf nehmen mussten. Jetzt müssen die Kinder aus dem südlichen Kreisgebiet nur noch bis Schuttern gebracht werden. Von dieser Neuerung profitieren beide Seiten: Die starke Auslastung in Offenburg konnte so gemindert werden, andererseits kann ein in Schuttern frei gewordener Raum sinnvoll genutzt werden. Jetzt werden dort Kinder eines Regelkindergartens und junge Behinderte unter einem Dach betreut. Gemeinsame Aktivitäten sind mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden. |
| 21-01-2004 | Ohne Zivis steht so manches Rad bald still Wohlfahrtsverbände, Krankenhäuser und DRK sind auf Zivildienstleistende angewiesen / Große Verunsicherung BNN Kreis Karlsruhe. Die beiden jungen Männer stützen den älteren Patienten. Sie begleiten ihn zur nächsten Behandlungsstation. (...) "Ohne ihre Hilfe müsste ich dafür zwei Pflegekräfte abstellen. Die würden dann aber wieder woanders fehlen ", meint Jutta Ritzmann-Geipel, Pflegedienstleiterin im Brettener Kreiskrankenhaus. Mittelfristig freilich muss sich die Frau unter Umständen mit dem Gedanken vertraut machen, möglicherweise ganz ohne "Zivis " auszukommen. Vorausgesetzt der Wehrdienst wird abgeschafft und somit auch der Zivildienst. Die Gerüchteküche in Berlin ist beim Thema Zivildienst mächtig am Brodeln. Mehr noch. Es gibt konkrete Überlegungen, die beiden Dienste ab dem Jahr 2008 abzuschaffen. (...) |
| 21-01-2004 | Behinderte arbeiten begeistert als Bauern Eine ungewöhnliche Kommune bewirtschaftet den Aspichhof des Landkreises Rastatt BNN Karlsruhe. Ottersweier. "Mit de Viecher isch es halt leichter wie mit de Mensche ". Paul Vierling scharrt mit dem Gummistiefel im Stroh, vergräbt die Hände in seiner Arbeitshose und lässt den unruhigen Blick über die Rücken der Milchkühe wandern. Im Stall fühlt sich der 32-Jährige wohl. Er gilt als geistig behindert und hat schon dies und das gearbeitet. Jetzt hat Paul Vierling einen festen Job, eine neue Bleibe und Freunde gefunden. Er ist einer von zwölf Behinderten, die den Aspichhof bei Ottersweier mitbewirtschaften. Ein Gut aus dem Jahr 1265, das Menschen mit Handicap eine landesweit einmalige Lebens- und Beschäftigungsform bietet. |
| 07-01-2004 | Spende statt vieler Präsente Kirrlach: Geschäftsleute fördern sozialpädagogische Wohngemeinschaft in Wiesental Wochenblatt - Region Bruhrain. Es hat inzwischen schon fast Tradition, dass Kirrlacher Unternehmen darauf verzichten, Geschäftspartner, Lieferanten oder Kunden zu Weihnachten kleine Geschenke zu machen, um statt dessen in deren Namen eine große Spende an eine karitative Einrichtung zu übergeben. In diesem Jahr beteiligten sich 18 Mitglieder der Vereinigung der Selbständigen Kirrlach an dieser Aktion und übergaben über 5.250 Euro an die sozialpädagogische Wohngemeinschaft für schwerst mehrfachbehinderte Erwachsene in Wiesental. |
| Dezember 2003 | |
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| 28-12-2003 | Sie beschreiben unser Leben Storch & Beller zeigt Bilder der Schule für Körperbehinderte Der Sonntag. Schüler der Schule für Körperbehinderte Karlsbad treten mit einer Auswahl ihrer Bilder an die Öffentlichkeit. Präsentiert werden bis zum 15. Juli 2004 bei Storch & Beller, Nördliche Uferstraße 11 (Karlsruhe), intensive Auseinandersetzungen mit dem erlebten Handicap. (...) Vor etwa fünf Jahren trat die Schule in Kontakt mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Dies war der Beginn einer intensiven Kooperation und ungewöhnlichen Begegnung, die ihre Entwicklung mit der neuen Ausstellung fragmentarisch widerspiegelt. (...). Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr. |
| 20-12-2003 | Mitsprache für Behinderte Neuer Rat ins Amt eingeführt BNN Karlsruhe. "Heute beginnt eine neue Ära in der Zusammenarbeit der Stadt Karlsruhe und ihrer behinderten Mitbürger ", mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Harald Denecken am 19.12.03 die offzielle Amtseinführung des Behindertenbeirates im Rathaus. Damit setze Karlsruhe als erste Stadt in Baden-Württemberg die Forderungen des Bundesgleichstellungsgesetzes nach stärkerer Beteiligung behinderter Menschen in der kommunalen Planung um. (...) |
| 20-12-2003 | Weihnachtsüberraschung für in Not geratene Karlsruher BNN-Aktion "Wir helfen " hilft in über 500 Fällen (...) BNN Karslruhe. Bis zum 19.12.03 wurden auf den Sonderkonten "Wir helfen " bei Sparkasse und Volksbank Karlsruhe 76.718,45 Euro einbezahlt. Ein Großteil des Geldes ist bereits in Form von Gutscheinen für Lebensmittel und Kleidung an Bedürftige weitergeleitet worden. In über 500 Fällen konnte die Aktion, die unter der Schirmherrschaft von BNN-Verlegerin Brunhilde Baur steht, bereits helfen. In diesen Tagen wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das eingehende Geld weiterzuleiten, um möglichst viele Menschen in Not eine Weihnachtsfreude zu machen. Die Zahl der Notfälle ist riesengroß, deshalb wird die Aktion "Wir helfen " - wie in den Vorjahren - über Weihnachten hinaus fortgesetzt. (...) |
| November 2003 | |
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| 18-11-2003 | Hohe Spende für Behinderte BNN Karlsruhe. 40.000 Euro von prominenten Golfern an Tony Marshall Stiftung. (...) Der Sänger war vor vier Wochen bei einem Konzert des "Eagles Golfclubs " in Bad Griesbach bei Passau aufgetreten, aber mehr zum Spaß. Mit dieser großzügigen Gage als Unterstützung für seine Stiftung habe er nicht gerechnet (...). Ein Großteil des Geldes (...) soll der Arbeit der Reha-Südwest zu Gute kommen, die sich um Kinder und Jugendliche mit Mehrfachbehinderung kümmert. (...) Jürgen Fassbender, ehemaliger Tennisweltmeister und vielfacher deutscher Meister, ist eines von mittlerweile 86 Mitgliedern im "Eagles Golfclub ". Zusammen mit weiteren Prominenten wie Boxweltmeister Sven Ottke und Olaf Malolepski, Leadsänger der Flippers, war er gestern bei der Scheckübergabe dabei. |
| 10-11-2003 | Mittendrin statt außen vor Staatsanzeiger Erster Bericht über junge Menschen mit Behinderung Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen neigt sich dem Ende zu. Es stand unter den Maximen Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung für die Behinderten. Dieses Schlüsselbegriffe charakterisieren auch die Ziele einer neuen Behindertenpolitik, wie sie im neuen Sozialgesetzbuch vom 1. Juli 2001 festgelegt ist. Darauf baut das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes vom Mai 2002 auf. In Baden-Württemberg soll ein Landes-Behindertengleichstellungsgesetz noch in diesem Jahr verabschiedet werden. Vorab hat der Behindertenbeauftragte der Landesregierung, Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik (CDU), den bundesweit ersten Bericht über "Junge Menschen mit Behinderungen " vorgestellt, der im Auftrag seines Ministeriums von dem Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber und Partner erstellt wurde. |
| Oktober 2003 | |
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| 20-10-2003 | Familientag in Rastatt mit der Maus Badisches Tagblatt Mehr als 18.000 Besucher kamen am 19. Oktober zum "Familientag für Menschen mit und ohne Behinderung " ins Mercedes-Benz Kundencenter Rastatt geströmt. Publikumsmagnet der Veranstaltung, die von DaimlerChrysler, der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal, der Reha-Südwest für Behinderte gGmbH und dem Badischen Tagblatt getragen wurde, war "die Maus ". |
| 17-10-2003 | Integration von Behinderten um jeden Preis? BNN Karlsruhe Auf dem "Forum Mut tut gut!", Fachtagung der Reha-Südwest in der Badnerlandhalle, schieden sich bei der Podiumsdiskussion die Geister. |
| 09-10-2003 | Justitia und andere Blinde DIE ZEIT Die EU hat 2003 zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen erklärt. Doch im Vergleich zu Ländern wie den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien müssen Behinderte in Deutschland immer noch um Anerkennung kämpfen. Um ihre Gleichstellung in Beruf und Alltag durchzusetzen, ist ein Antidiskriminierungsgesetz dringend nötig. |
| September 2003 | |
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| 09-09-2003 | Umzug in eigene vier Wände wird zur Herausforderung BNN Karlsruhe - Südwestecho Mit Unterstützung von Reha-Südwest entsteht in Karlsruhe eine modellhafte Wohngemeinschaft für Behinderte. Diese ist nicht auf alle Behinderten übertragbar. Ein Handicap dabei sind die vergleichsweise höheren Kosten. Neben Reha-Südwest und der Aktion Mensch engagiert sich auch die Stadt Karlsruhe. |
| Januar 2003 | |
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| 01-01-2003 | Spende für Schulkindergärten am Westring. Verein für Sport und Gesundheit - Behinderten-Sportgemeinschaft Rastatt spendet 500 Euro Rastatter Tageblatt, 28.04.2004 - Insgesamt 500 Euro spendet der Verein für Sport und Gesundheit - Behinderten-Sportgemeinschaft Rastatt (VSG-BSG) den beiden Schulkindergärten für geistig behinderte und besonders förderungsbedürftige Kinder sowie für körper- und mehrfachbehinderte Kinder am Westring in Rastatt. Wolfgang Tremmel und Uwe Roller übergaben die Spendenschecks von je 250 Euro an die Leiter der Einrichtungen, Georg Speck und Günter Fier. Das Geld wurde laut Mitteilung bei den Vereinsveranstaltungen im Laufe des vergangenen Jahres von den Mitgliedern des VSG-BSG gesammelt. |
| 01-01-2003 | Benefizkochkurs für die Kinderklinik Schömberg Prominenz zaubert Menü auf den Tisch Schömberg. Bei einem Benefizkochkurs für die Kinderklinik Schömberg gewährte Starkoch Andreas Krolik der zahlreich erschienenen Politprominenz einen tiefen Einblick in die Trickkiste eines Sternekochs. Verlockende Düfte schwebten durch die Küche der Schwarzwald-Reha-Klinik, in der reges Treiben herrschte. Landtagsvizepräsidentin Beate Fauser, Landrat Hans-Werner Köblitz, Siegfried Kraft, Filialleiter der Sparkasse Pforzheim Calw, Dr. Ursula Utters von der SPD, Philipp Jourdan von den Grünen, Bürgermeister Gerhard Vogel und sein Vertreter Manfred Raab packten alle mit an und halfen tatkräftig bei der Zubereitung des Vier-Gänge Menüs mit. Organisiert wurde das Ganze von Matthias Kienle, der zurzeit selbst eine Ausbildung zum Koch absolviert. Der 17-Jährige ist seit Weihnachten 2003 ehrenamtlich für die Kinderklinik tätig und legt großen Wert auf soziales Engagement. "Es ist mir einfach eine Herzensangelegenheit, Menschen zu helfen. Ich finde es toll, dass sich Andreas Krolik die Zeit genommen hat, um hier in Schömberg mit uns zu kochen ", erklärte Kienle. Andreas Krolik absolvierte seine Ausbildung zum Koch im Hotel "Krone " in Schömberg und ist derzeit Chef de cuisine in Brenner ´s Parkhotel in Baden-Baden. "Ich finde es toll, dass ein 17-Jähriger sich auf diese Weise für die Kinderklinik engagiert. Von der Idee eines Benefizkochkurses war ich sofort begeistert ", erklärte Krolik. Die kaufmännische Geschäftsführerin der Kinderklinik Schömberg, Sabine Rückle-Rösner, zeigte sich sehr erfreut über die Aktion. "Wie jede soziale Einrichtung ist auch die Kinderklinik über jede zusätzliche finanzielle Unterstützung sehr dankbar. Wir leben von ehrenamtlich engagierten Menschen und heute freue ich mich ganz besonders über das große Engagement von Kienle. Ohne seinen Einsatz wären wir heute nicht hier ", betonte sie. Nach vier langen Stunden war es endlich soweit und es wurde aufgetischt. Was der Profikoch mit seinen prominenten Küchenhelfern da hingezaubert hatte, konnte sich durchaus sehen lassen. Als Hauptspeise gab es Tranche vom Pfälzer Lammrücken mit Tomaten und Olivenbutter gratiniert. Dazu lockte geschmorte Lammschulter in Cremolatajus mit zweierlei Bohnen und Rosmarinkartoffeln. "So ein tolles Gericht kocht man sich nicht alle Tage ", meinte auch Landrat Köblitz. In gemütlicher Runde ging so ein rundum gelungener Benefizkochkurs zu Ende. Schwarzwälder Bote, 14.03.2006 |
| 01-01-2003 | Zuwendung für kranke Kinder Pfiffikus an der Schömberger Kinderklinik gegründet: Ehrenamtliche sollen sich kleinen Patienten widmen Pforzheimer Zeitung, 30.04.2004 - Schömberg. "Pfiffikus " lautet der Name für das angestrebe Bürgerengagement in der Schömberger Kinderklinik, für das sich die Mitarbeiterinnen Bärbel Förschler und Eva Rauber derzeit stark machen. (...) Über 62 Betten verfügt das kinderneurologische Fachkrankenhaus für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Derzeit sind um die 60 Patienten da. Insgesamt gibt es 150 Mitarbeiter, die engagiert darauf bedacht sind, dass es den Kleinen gut geht. (...) Pfiffikus will in Zeiten knapper finanzieller Mittel ehrenamtliche Menschlichkeit in die Kinderklinik tragen und mit seinen Helfern da wirken, wo es sinnvoll sei. Zudem würden die Ehrenamtlichen nicht allein gelassen, erklären Förschler und Rauber, die beim letzten verkaufsoffenen Sonntag in Schömberg mit ihrem Stand bereits sieben Interessierte gewinnen konnten. Wer sich meldet, dem wird zuerst die Klinik gezeigt und im Gespräch mögliche Aufgabenfelder erörtert. Bei regelmäßigen Treffen sollen dann Erfahrungen ausgetauscht und Freuden oder Probleme besprochen werden, bei denen jeder seine Erfahrungen einbringe. Wer Interesse hat, kann sich immer vormittags an Bärbel Förschler (07084-928205) oder an Eava Rauber (07084-928202) wenden. |