Im Rahmen einer Weihnachtsfeier der Neuapostolischen Kirche Gemeinde Karlsruhe-Mitte wurde an Dr. Friedemann Lindmayer, Leiter des Sozialpädagogischen Wohnheims Karlsruhe, eine Spende von 1.025 Euro überreicht.

Bei der Spende handelt es sich um Einnahmen des "Gemeindecafés", welches seit einiger Zeit stets am ersten Sonntag eines Monats nach dem Gottesdienst stattfindet.
Mit diesem "Weihnachtsgeschenk" wird eine Musikanlage für den Aufenthaltsbereich der Kinder finanziert, damit diese musikalisch und spielerisch gefördert werden können.
Friedemann Lindmayer betonte, dass besonders über Musik und liebevolle Zuwendung ein Zugang zu den Kindern leichter möglich wird.


Viele Monate haben sich 74 Erstkommunionkinder der Gemeinden Peter- und Paul Durlach und St. Johannes Baptista, Durlach-Aue, auf ihren großen Tag vorbereitet. Doch mit der Feier der Kommunion sollte dieser Weg nicht zu Ende sein.
Traditionell werden die Kinder zu ihrem Festtag reich beschenkt. Die Erstkommunikanten wollten an diesem Tag auch an die Kinder denken, denen es nicht so gut geht, und sie so an ihrer Freude teilhaben lassen. Katechetinnen, Eltern und Kinder hatten deshalb die Idee, 28 Kinder mit einer schweren Behinderung aus dem Sozialpädagogischen Wohnheim der Reha-Südwest zu unterstützen.
Das Team der Katechetinnen war sich einig, dass es pädagogisch Sinn mache, wenn die Kinder nicht nur wissen, wo das Geld hingehe, sondern auch einen direkten Bezug dazu hätten, erzählten stellvertretend Christine Graumann und Petra Gutwein.
Die Überraschung und Freude waren bei den Verantwortlichen groß, als einige Kommunionkinder begleitet von Geschwistern, Müttern und Katechetinnen im Juni bei einem Besuch in der Einrichtung eine Spende von 1555 Euro überreichten. Die Kommunionkinder waren stolz zu hören, dass die Kinder mit Behinderung mit ihrer beachtlichen Summe im Sommer eine Ferienfreizeit unternehmen können.
Bei einem anschließenden Rundgang durchs Haus wollten die Besucher wissen, wie Kinder wohnen, wenn sie aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben können. Max war beeindruckt, was ein Kind mit Behinderung tagsüber macht und ließ sich genau erklären, welche Hilfe einige Kinder brauchen. Die Besucher staunten über die Fröhlichkeit und Freude, die die Bewohner der Wohngruppen trotz ihrer teils schweren Behinderung zeigten.
Martin Schmitt, der pädagogische Leiter des Hauses, dankte den Kommunionkindern und ihren Katechetinnen herzlich für ihren Besuch und die großzügige Spende. Und vielleicht besuchen sie die Bewohner ja bald mal wieder.


Auf besondere Weise bescherte die Yehudi-Menuhin-Gesellschaft auf Initiative von Dr. Maria Anna Mikes den Kindern im Sozialpädagogischen Wohnheim Karlsruhe einen schönen Faschingsdienstagvormittag.
Bereits zum zweiten Mal begeisterten die Violinistin Ani Aghabekyan und der Pianist Igor Palmov die Zuhörer, die auf ihre Art ohne Worte zum Ausdruck brachten, wie sie von der Kraft der Musik berührt waren.
Am Anfang spielte Palmov Solostücke von Bach, Chopin und Rachmaninoff auf dem Klavier, zu denen er auch einige Hintergrundinformationen lieferte, im zweiten Teil wurde es heiterer und lebendiger.
Gemeinsam mit Ani Aghabekyan trug er Stücke von Mozart oder Paganini vor.
Martin Schmitt, pädagogischer Leiter des Wohnheims, bedankte sich bei den Musikern und betonte, wie sehr gerade Kinder mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten Musik unmittelbar aufnehmen und direkt durch Bewegung oder Lautieren darauf reagieren.
Martin Schmitt