Konrad-Biesalski-Schule Wört

Staatlich anerkanntes privates Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Internat für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Körperbehinderung

Über uns: Konrad-Biesalski-Schule, Wört


Die Konrad-Biesalski-Schule ist ein staatlich anerkanntes privates Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit angeschlossenem Internat für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Körperbehinderung in der Trägerschaft der Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH. Die Ganztagesschule besteht seit nunmehr über 40 Jahren und befindet sich in Wört (Ostalbkreis / Baden-Württemberg), einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Ellwangen und Dinkelsbühl.

Neben dem Leistungsbereich der schulischen Bildung bieten wir am Schulstandort in Wört ein Internat mit Ganzjahresbetreuung und Kurzzeitangebot, eine praxisorientierte Berufsschulstufe und eine inklusive Kindertagesstätte an. Regional sind wir mit einer Vielzahl von Außenklassen, einem umfassenden Angebot unserer Frühförderung und sonderpädagogischen Beratungsstelle, weiteren inklusiven Kindertagesstätten sowie einem sonderpädagogischen Dienst für allgemeine Schulen vertreten.

Angebote des Ambulant Begleiteten Wohnens, des Familienunterstützenden Dienstes, der Schul- und Inklusionsbegleitung sowie Pflege- und Assistenzdienste runden das sozialraumorientierte Leistungsspektrum der Konrad-Biesalski-Schule ab.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich einen detaillierten Überblick über unsere Leistungen und Standorte verschaffen.



Aktuelles

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Tonis Ladencafé steht für Inklusion und Nachhaltigkeit

Foto von der offiziellen EinweihungNeuer Second-Hand-Laden in Ellwangen offiziell eröffnet

Nadja Veit und Thomas Buchholz, die beiden Geschäftsführer der gemeinnützigen GmbH Arbeit und Integration der Konrad-Biesalski-Schule, haben es in ihrer Eröffnungsrede zur offiziellen Einweihung von Tonis Ladencafé gut getroffen: Am Anfang war eine Idee. Vor mehr als einem Jahr, wenn man es genau nimmt. Und zwischen der Idee und dem heutigen Laden für gut erhaltene Ware aus zweiter Hand mit kleinem Cafébetrieb gab es für die beiden Geschäftsführer viel zu tun. Mit der Arbeiterwohlfahrt Ellwangen war bald ein starker Kooperationspartner gefunden: Gemeinsam werden die Verkaufswaren - Kleidung, Bücher, Spielzeug und Hausrat - gesammelt. "Gebrauchtes wird nicht einfach weggeworfen, sondern über die Spende an uns und den Verkauf durch uns in Benutzung gehalten", so Buchholz. Auch der kleine Cafébetrieb in der gemütlichen Leseecke gestaltet sich nachhaltig. Hier gibt es selbst gebackene Kuchen, Bio-Getränke und Kaffee aus fairem Handel von einem weiteren Partner, der Rösterei Samocca aus Aalen. Sie haben eigens eine spezielle "Wörter Mischung" für Tonis Ladencafé entwickelt.

Zur offiziellen Einweihung mit geladenen Gästen lobte Ellwangens Bürgermeister Volker Grab in seinem Grußwort zudem das Konzept des Ladens: "Das Wort Inklusion, die gelebte Teilhabe behinderter Menschen, ist hier keine leere Worthülse. Wir bringen sie zu den Menschen." Denn: In Tonis Ladencafé arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung auf vollwertigen Arbeitsplätzen unter den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Auch Citymanagerin Verena Kiedaisch freut sich über den geschäftlichen Zuwachs in der Shoppingstadt Ellwangen. Zum Einstand und als "Anschubfinanzierung" für das neue Geschäft überreichte abschließend Sebastian Gaugler, Vizepräsident des Round Table 192 Ellwangen, eine Spende von 1.200 Euro.

Öffnungszeiten von Tonis Ladencafé in der Badgasse 3 in Ellwangen sind Dienstag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr.


Mut tut gut! - 50 Freiwillige starten an der KBS

Foto der Freiwilligen Zum Beginn des neuen Schuljahrs starten 50 engagierte junge Menschen ihren Dienst im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) für die Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH. Ein Jahr lang werden die Freiwilligen an der Konrad-Biesalski-Schule mit Internat in Wört, in den Außenklassen und inklusiven Kindertagesstätten in der Region Kinder mit Körper- und Mehrfachbehinderung betreuen und begleiten. Ein Engagement, das Mut beweist! Auf die jungen Menschen wartet ein Jahr mit viel Abwechslung und die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu entdecken - auch was die berufliche Zukunft betrifft.


Praxisnahe Berufsorientierung - Eröffnung von "Tonis Café" an der KBS

Foto der Mitarbeiter bei der Eröffnung Die meisten Schüler und Lehrer können sich die Frühstückspause am Dienstag und Donnerstag ohne einen Cappuccino oder ein Stück Kuchen aus dem Schulcafé gar nicht mehr vorstellen.

Doch der Weg zu "Tonis Café" begann schon vor vier Jahren, wie sich Hannes Scholz, Abteilungsleiter der Berufsschulstufe im Pressegespräch erinnert. "Meine Schüler aus der Berufsschulstufe hatten die Idee von einem Schulcafé und wollten dafür Geld von unserem Direktor Buchholz. Der wollte aber einen Businessplan. Und so haben wir erst einmal klein angefangen mit einem Kaffeeservice. Dass sich daraus ein so tolles Schulcafé entwickelt, haben wir vor allem der Unterstützung durch das KooBo-Projekt zu verdanken."

Das Projekt KooBo wird vom Kultusministerium Baden-Württemberg, vom Europäischen Sozialfond (ESF) und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit getragen. Hans-Joachim Tress, KooBo-Beauftragter vom Staatlichen Schulamt Göppingen betont die Intention: "Wir möchten den Schülern schon frühzeitig helfen, ihren Berufswahlhorizont zu erweitern. Der Ernsthaftigkeitscharakter und die Nachhaltigkeit sollen dabei im Vordergrund stehen."

Auch der Elternbeirat hat die Umsetzung des Cafés bezuschusst. Außerschulischer Projektpartner ist die BBQ Berufliche Bildung gGmbH aus Aalen. Sabin Lehmann vom Café Samocca in Aalen stand mit ihrem Kaffee-Fachwissen tatkräftig zu Seite und hat eigens eine "Wörter Mischung" für die KBS zusammengestellt.

Als Begegnungsstätte für Schüler, Lehrer und Eltern bezeichnet Direktor Thomas Buchholz "Tonis Café". Nach dem feierlichen Zerschneiden des Eröffnungsbandes überreichte Hans-Joachim Tress den 15 Schülerinnen und Schülern des Schulcafés-Projekts ein Zertifikat, das ihnen die erfolgreiche Teilnahme bescheinigte.


Neueröffnung einer Wohngemeinschaft für das Ambulant Begleitete Wohnen im Familien- und Generationenzentrum Dornstadt bei Ulm

Foto mit den ersten Bewohnern
Foto (Ron Geyer): Die ersten Bewohner sind bereits eingezogen.
v.l.n.r Franziska Winkler (Fachbereichsleiterin Ambulante Dienste), Ron Geyer (Geschäftsführer Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH), Frau Liske (pädagogische Fachkraft in der WG Dornstadt), Thomas Buchholz (Geschäftsführer Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH), Karola Kölzer (Bewohnerin) und Andreas Rettich (Bewohner)

Foto Generationenzentrum, Außenansicht Wohnung

Mit einer neuen Wohnung für das Ambulant Begleitete Wohnen hat die Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe jetzt ihr Angebot nach Dornstadt (bei Ulm) in den Alb-Donau-Kreis ausgeweitet. Die Wohnung für insgesamt bis zu sechs Bewohnerinnen und Bewohner wurde direkt von der kommunalen Kreisbau angemietet und ist Teil eines komplett neu gebauten Familien- und Generationenzentrum im Stadtzentrum von Dornstadt.

Der Komplex ist in mehrfacher Hinsicht ein Pilotprojekt. Denn neben generationen-übergreifenden "zukunftsweisenden Wohnformen" wurden auch ein großes, modernes Kinderhaus sowie ein Integrations-Café auf dem Gelände realisiert. Daneben bietet eine große Piazza den erhofften Platz für Begegnung und gelebtes Miteinander. Die Gemeinde hat zu diesem Zweck extra einen Moderator eingestellt, der das Zusammenleben im Quartier mitgestaltet, Brücken baut und verschiedene Projekte für den gemeinsamen Austausch initiieren soll.

Insgesamt hervorragende Startbedingungen für die insgesamt neunte WG in Trägerschaft der Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH. Für die Standortentscheidung spielte neben der Erreichbarkeit von Einkaufsläden und der gut ausgebaute Öffentliche Nahverkehr auch die Zusammenarbeit mit der Bodelschwingschule in Ulm eine große Bedeutung. Die gute Arbeitsbeziehung der Konrad-Biesalski-Schule mit der Schule in Ulm für Kinder und Jugendliche mit motorischem Förderbedarf und Entwicklungsverzögerungen hat den entscheidenden Ausschlag gegeben, auch in der Ulmer Region ein nachschulisches Wohnangebot aufzubauen. Entsprechend ist auch die Wohnung barrierefrei zugänglich und ausgebaut, mit ausreichend Platz z. B. auch für einen Bewohner im Rollstuhl.

Für Frau Gast und Frau Liske ist der Aufbau der Wohngemeinschaft und die pädagogische Begleitung eine neue berufliche Erfahrung, die beide mit großer Freude und viel persönlichem Einsatz angehen. Aktuell sind übrigens noch zwei Plätze frei. Auch hier ist es hilfreich, dass die WG in einem Gesamtkonzept eingebunden ist. Denn durch den Austausch mit den anderen Partnern sind bereits viele neue Kontakte entstanden.

Für Interessenten mit einer Körper- und oder Mehrfachbehinderung kann in jedem Fall über die Fachbereichsleitung, Frau Franziska Winkler, unmittelbar ein Besichtigungstermin oder ein Probewohnen vereinbart werden.

(franziska.winkler@reha-suedwest.de; Telefon 07964 900450)

Feierliche Einweihung des neuen Außengeländes der inklusiven Kindertagesstätte "Rosengarten" in Aalen-Wasseralfingen

Foto der Spender mit Ehrentafel


Foto Außengelände

Mit einer bunten Gartenparty im Rosengarten wurde am 19. Juni das umfassend erneuerte Außengelände unserer Kindertagesstätte in Aalen feierlich eingeweiht. Dabei konnten vor allem die kleinen Besucher hautnah erleben, welche tollen Spielmöglichkeiten jetzt auf dem Gelände vorhanden sind. Auch das Wetter bot gute Bedingungen, um z. B. das neue Wasserspiel zu testen oder im Sand zu matschen. Der realisierte barrierefreie Zugang zum Gebäude und ein integrierter Barfußweg zählen zu den weiteren Highlights nach dem vollständigen Umbau im Außenbereich.

Mit rund 65.000 Euro wurde das Bauprojekt zu wesentlichen Teilen aus Spenden finanziert. Neben einer Großspende des Fördervereins der Konrad-Biesalski-Schule in Höhe von 25.000 Euro wurde dabei erstmals eine "Crowd-Funding" Plattform der VR-Bank Aalen genutzt, um kräftig die Werbetrommel zu rühren. Eigenmittel des Trägers trugen mit knapp unter 50.000 Euro zur erfolgreichen Umsetzung bei.

Alles in allem ein großer Schritt für die Einrichtung, die sich in den vergangenen Jahren auch inhaltlich im Sinne der Inklusion weiterentwickelt hat. Mit dem neuen Schuljahr 2016/2017 werden insgesamt 40 Schulkindergartenkinder in bisher sechs Gruppen an vier Standorten in der Region sonderpädagogisch betreut. Daneben bestehen zwei Allgemeine Kindergartengruppen mit 25 Plätzen in eigener Trägerschaft sowie drei Kooperationen mit zwei kommunalen und einem kirchlichen Träger. Bunte Vielfalt zählt damit in jeder Hinsicht zur Tagesordnung für das überaus engagierte Rosengartenteam. Umso mehr stellt die Investition zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für die Zukunftsplanung am Standort dar.


Kinder helfen Kindern
Prächtige Stimmung beim Benefizkonzert an der KBS in Wört

Foto der Scheckübergabe vor der Bühne

Anfang Mai ist das Benefizkonzert der Konrad-Biesalski-Schule ein fester Termin im Veranstaltungskalender von Wört und Umgebung. Bereits zum 15. Mal traten wieder Bands aus der Region auf und verzichteten auf ihre Gage.

Die Einnahmen des Konzerts spenden die Schülerinnen und Schüler nämlich regelmäßig an den gemeinnützigen Verein Govinda e.V. Dieser unterstützt Nepal im Wiederaufbau nach den Erdbeben und kümmert sich besonders um die gute Unterbringung von Waisenkindern.

In diesem Jahr heizten als Gäste auf der Bühne ein: die "Taucher-Band" aus Ellenberg und das Wassertrüdinger Trio "Parts of Passion". Immer mit dabei und zugleich ein Highlight ist die Internatsband "Tony Orange and the Gang" mit Sänger Daniel Stark. Organisator Andreas Grimm vom Internat übergab zum Ende des stimmungsvollen Abends einen Scheck in Höhe von 500 Euro an Engeline Neuhaus von Govinda e.V.

Azubis von Ivoclar Vivadent spenden für Schulcafé

Foto: Spendenübergabe

Eine Spende in Höhe von 1000 Euro übergaben die Auszubildenden des Ellwanger Dentalunternehmens Ivoclar Vivadent an die Konrad-Biesalski-Schule. Einen Teil des stolzen Betrags konnten die Azubis unter anderem bei einer firmeninternen Weihnachtsbaumaktion einsammeln, der restliche Teil wurde von der Geschäftsführung aufgerundet. Die fünf Auszubildenden freuen sich, mit der Spende die Umsetzung eines Schulcafés zu unterstützen, das künftig von älteren Schülerinnen und Schülern der Berufsschulstufe betrieben werden soll.
Im Bild zu sehen (v.r.n.l.): Alexandra Ziegler, Ausbildungsbeauftragte bei Ivoclar Vivadent mit den Auszubildenden Maximilian Kehr, Laura Mangold, Jonathan Erhard und Sarah Graf bei der Spendenübergabe an Direktor Thomas Buchholz und Geschäftsführer Ron Geyer.

Gymnasiasten rockten für den guten Zweck

Foto: Spendenübergabe

Charity als Unterrichtsfach: Im Mai 2015 haben sich 13 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Dinkelsbühl im Rahmen des P-Seminars „Charity” zusammengefunden, um ein Wohltätigkeitsprojekt auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis war Mitte Dezember das gelungene Rockevent „Highway to HELP - Rocken für nen guten Zweck” in der Schranne, das die Schüler mit viel Engagement organisiert hatten. Nun stand das letzte To Do des Projekts auf dem Plan: Ein Besuch in Wört für die offizielle Spendenübergabe an die KBS, zu deren Gunsten der Rockabend veranstaltet wurde. Die stolze Summe von 3.736,96 Euro nahm Direktor Thomas Buchholz dankbar entgegen. „Ein großes Lob an die jungen Leute für ihren Einsatz und die tolle Umsetzung des Projekts. Wir hatten an dem Abend richtig viel Spaß”, so Direktor Buchholz. Rund 250 Gäste waren in die Schranne gekommen, darunter auch Bewohner des Ambulant Begleiteten Wohnen in Wört. Von der Spende wird die Anschaffung eines MotoMeds finanziert, ein Bewegungstherapiegerät zur Vorbeugung von Gelenkversteifungen.

2. Markt der Möglichkeiten an der KBS

Zum zweiten Mal präsentierten sich Bildungspartner und Einrichtungen aus der Region mit Infoständen in der Schulaula der KBS. Viele ältere Schüler und Schülerinnen sowie deren Eltern nutzten die Chance, um sich in persönlichen Gesprächen über nachschulische Möglichkeiten in den Bereichen Arbeit und Wohnen zu informieren. Zwei Themen, die auch im Schulalltag der KBS schon eine wichtige Rolle spielen: Ziel der Berufsschulstufe ist es, die Schüler und Schülerinnen auf ein möglichst selbstständiges Leben vorzubereiten und durch Praktika in Betrieben und Werkstätten rauszufinden, welcher Arbeitsplatz zu ihnen passen könnte. Die enge Vernetzung mit den Kooperationspartnern ist dabei tragende Säule. In diesem Jahr waren wieder mit dabei: der IFD - Integrationsfachdienst, die BVE - Berufsvorbereitende Einrichtung, die Agentur für Arbeit sowie die Beschützenden Werkstätten Heilbronn. Des Weiteren stellten sich die Samariterstiftung Ostalb, die Stiftung Haus Lindenhof, die Lebenshilfe Nördlingen sowie zum ersten Mal die Johannes-Landenberger-Schule aus Aalen vor. Auch dabei waren Bereiche aus eigener Trägerschaft mit nachschulischen Angeboten: das ABW - Ambulant Begleitetes Wohnen und die Integrationsfirma KBS-AI.

15 Jahre ABW in Ellwangen
So wenig Hilfe wie nötig, so viel Selbstbestimmung wie möglich

Seit 15 Jahren gibt es die ambulant begleitete Wohngemeinschaft (WG) in Ellwangen. Ein Grund Bilanz zu ziehen. In einem Pressegespräch blickten die WGler der Badgasse kürzlich zusammen mit Franziska Winkler, Leitung Ambulante Dienste und Direktor Thomas Buchholz auf die letzten Jahre zurück.
Die WG in der Badgasse ist eine der ersten ambulant begleiteten Wohngemeinschaften auf der Ostalb. Thomas Buchholz erklärte, damals mit Schülern und deren Eltern eine Möglichkeit der Wohnform zu finden, die weder Wohnheim noch Elternhaus heißen sollte. Mit dem Konzept des Ambulant Begleiteten Wohnens (ABW) ist dies gelungen: Simona, Matthias, Bernd, Anna, Vanessa und Stefan bewohnen zusammen eine 200 Quadratmeter Wohnung als WG. Vier von Ihnen sitzen im Rollstuhl. Jeder hat ein eigenes Zimmer und nutzt mit den anderen die Gemeinschaftsräume wie Küche, Wohnzimmer, Bad. Jeder hat einen eigenständigen Mietvertrag und wie es in einer WG üblich ist, auch verschiedene Dienste. Matthias übernimmt gerne die Einkäufe in der Stadt, Anna verwaltet die Haushaltskasse, Bernd kocht morgens immer den Kaffee. Jeder Mitbewohner bringt sich in dem Maße ein, wie er kann. Für alles, was die WGler nicht selbstständig können, bekommen sie Hilfe von außerhalb. Morgens und abends kommt der Pflegedienst. Bernadette Kohler ist pädagogische Fachkraft und kommt etwa viermal in der Woche. Sie unterstützt die WG bei Behördengängen, Arztbesuchen, beim Wäschewaschen. Manchmal muss sie auch Streit schlichten, denn bei sechs Personen kann es schon mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Anna, Matthias und die Anderen schätzen es sehr, eigenständig zu wohnen. Sie fühlen sich gut integriert in die Nachbarschaft, schätzen die zentrale Lage der Wohnung und dass sie am kulturellen Leben der Stadt teilnehmen können. „In den letzten 15 Jahren hat sich viel getan”, so Direktor Buchholz. „Stand man am Anfang dieser Wohnform für Menschen mit Behinderung noch kritisch gegenüber, so zeigt sich nun, dass unsere anfängliche Idee von Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung nun auch gelebt werden kann. Inklusion bedeutet eben, mittendrin in der Gesellschaft zu sein.”
Neben dem ABW in Ellwangen unterstützt die Reha-Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe gGmbH in der Region sieben weitere WGs und die Nachfrage steigt, auch hinsichtlich umfassend behinderter Menschen, die gerne eigenständig wohnen möchten. Wer Interesse am ABW hat oder mehr Informationen wünscht, kann gerne Kontakt mit Franziska Winkler aufnehmen unter Telefonnummer 07964 900450.

Inklusion bewegt Deutschland - Kindertagesstätte Rosengarten in Aalen-Wasseralfingen auf der neuen bundesweiten Inklusionslandkarte

Als erstes Inklusionsprojekt im Bereich Bildung und Erziehung im Ostalbkreis wurde die Aalener Kindertageseinrichtung Rosengarten auf der neuen Inklusionslandkarte der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen gelistet. Die Beauftragte, Verena Bentele, verkündete am 17. September 2014 gemeinsam mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, den Start der Karte auf www.inklusionslandkarte.de. Im Internet können ab sofort auf einer digitalen Deutschlandkarte Institutionen, Organisationen und Projekte gefiltert werden, die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen und sich auf den Weg gemacht haben, inklusiv zu werden. » Mehr

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Termine

Adventskonzert
Plakat Adventskonzert 2016
» Programm
als PDF zum Herunterladen.
Termin: Donnerstag, 15.12.2016
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Evangelische Stadtkirche Ellwangen
Es wirken mit der Ökumenischer Kinderchor Wört und der Schulchor der Franz-Bühler-Grundschule Unterschneidheim

KBS Elternbrief Oktober 2016
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» 12.12.2016 bis 16.12.2016 KW 50
» 05.12.2016 bis 09.12.2016 KW 49

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Muttergesellschaft: Reha-Südwest für Behinderte gGmbH, Kanalweg 40/42, 76149 Karlsruhe, www.reha-suedwest.de