Mofa-Führerschein - Ein großer Schritt zur Selbstständigkeit
Richtlinien und Vorgehensweise zum Erwerb des Mofa-Führerscheins für Schüler der Bregtalschule
An der Bregtalschule können Schüler nach bestandener Fahrradprüfung durch die Jugendverkehrsschule im Rahmen unserer Fahrschul-AG jeweils ein Unterrichtsblock pro Woche über ein ganzes Schuljahr oder ggf. darüber hinaus in Theorie und Praxis, sowie dem Handling weiter zum Erwerb der Fahrerlaubnis für Mofas und Mofaroller geschult werden.
Vorgeschrieben sind:
- 6 Doppelstunden Theorieunterricht in einer Fahrschule
- Prüfung wird vom TÜV abgenommen
- keine fahrpraktische Prüfung,
- jedoch zwei praktische Übungsstunden mit dem Fahrlehrer (1 Stunde Geschicklichkeitsübungen + 1 Stunde Stadtfahrt)
Zur Verfügung stehen folgende erforderliche Hilfsmittel:
- Fahrschulbögen, andere Literaturen, Folien, Videos, ...
- Fahrzeuge
- Schutzkleidung
- Übungshilfen wie Verkehrsschilder, Hütchen, ...
- Übungsparcours
- Anmeldeformulare (Elternunterschrift)
- Paßbilder der Teilnehmer
- Unterrichts- und Prüfungsgebühr
- Personalausweis zur Prüfungszulassung
6 Doppelstunden Theorieunterricht in der Fahrschule:
Unterrichtsstunden können wochentags am Vormittag nach Vereinbarung mit dem Fahrlehrer abgehalten werden.
Prüfung in der Regel zum Schuljahresende, oder nach Erreichen der Prüfungsreife auch während des laufenden Schuljahres.
Inhalte und Ziele der Mofa-Führerschein-AG
Inhalte:
Gezielte Vorarbeit auf die Unterrichtsstunden in der Fahrschule durch AG-Unterrichtseinheiten an der Bregtalschule.
Kennenlernen des Objekts durch Montage-, Instandsetzungs- und Reinigungsarbeiten an mehreren Mofas der Bregtalschule.
Umsetzen der gestellten Verkehrssituationen aus den Fahrschulbögen durch das Üben mit Fahrrädern im täglichen Stadtverkehr (Ortsbegehung/Übungseinheiten).
Fahrübungen auf abgesperrtem Schulgelände mit den schuleigenen Mofas zur Verbesserung der eigenen Fahrtühtigkeit und zur Motivationssteigerung beim langanhaltenden Pauken der Prüfungsfragen.
Ziele:
Erhalt des Führerscheins, was im weiteren Sinne wie folgt bedeutet:
- erweiterte Mobilität/Flexibilität im Straßenverkehr
- Verbesserung der Selbständigkeit
- Erweiterung des eigenen Umfelds
- Steigerung des Selbstwertgefühls
- Schritt in die Unabhängigkeit
- Erlernen technischer Funktionen beim Hantieren an den Objekten
- Wortschatzerweiterung beim Erarbeiten der Fragebögen
- Zugehörigkeit zur großen Gruppe der Verkehrsteilnehmer erleben und durchleben
- Verantwortung übernehmen / Entscheidungen treffen
- als Vorbild für andere stehen / andere zur Nachahmung anregen
- Nachahmer unterstützen / Hilfen anbieten
(Verkehrsschulungsbeauftragter der Bregtalschule)