Kletterwand - Tourismuskonzept
Die Kletterwand ist bei uns ein Beispiel für einen gelungenen Bottom-Up-Prozess. Beispielhaft kann hieran verdeutlicht werden, was es bedeutet, dass Mitarbeiter/innen, wenn man es ihnen zutraut, sehr gut in der Lage sind, Prozesse zu initiieren, durchzuführen und zu begleiten.
- 1 Mitarbeiter klettert in seiner Freizeit
- entdeckt über das Studium von Fachliteratur, dass dies auch für unsere Kinder und Jugendlichen ein interessantes Einsatzgebiet ist, macht erste Versuche
- schlägt das Projekt Kletterwand in der Internatsbesprechung vor, wird befürwortet
- die Internatsleitung gibt diese Info an die Abteilungsbesprechung weiter - Go-Befehl
- Einholen der ersten Kostenvoranschläge ergibt einen Kostenrahmen von 25.000 DM (zu teuer)
- Der Mitarbeiter sucht "Verbündete", die sich bereit erklären die Kosten durch Eigenanteile zu reduzieren
- Die Besorgung der Griffschalen läuft dank persönlicher Kontakte direkt über den Hersteller
- Das Gerüst kann zwar nur am Wochenende, aber kostenneutral, von einem Handwerksbetrieb ausgeliehen werden.
- Die Grund-Platten werden vom Hausmeister besorgt und angeliefert
- Die Montage erfolgt mit freiwilligen Mitarbeitern/innen am Wochenende
- Der Gesamtkostenrahmen reduziert sich so auf 4000.-DM!
- Die Betreuung der Kletterwand wird von einzelnen Mitarbeitern/innen erledigt
- Interne Fortbildung einer Mitarbeitergruppe, um die Ansprechpartner zu multiplizieren