Neue Bregtalschul-Außenklasse / Bäder im Internat saniert / Drei europäische Freiwillige
Schwarzwälder Bote, 29.09.2007
Furtwangen (wi). Einen guten Start ins Schuljahr erwischte die Bregtalschule. Noch in den Ferien konnte die Sanierung der Bäder im Altbau abgeschlossen werden und im Dachgeschoss wurden die Weichen für einen Multifunktionsraum gestellt. Gute Erfahrungen gab es mit der Neugründung einer Außenklasse an der Hauptschule.
Wie Rektor Winfried Neuburger kürzlich bei einem Pressetermin mitteilte, standen für die Sanierung der Bäder im Altbau des Internatsbereichs 50 000 Euro vom Träger, der Reha Südwest, zur Verfügung, daneben hätten sich aber auch die Haustechnik-Mitarbeiter kräftig engagiert, alleine Mike Ohnemus beispielsweise habe rund 200 Stunden eingebracht und dabei den Handwerkern zugearbeitet. So konnte man nicht nur im finanziellen Rahmen bleiben, sondern die Arbeiten auch noch vor Schulbeginn abschließen.
Auch das Dachgeschoss wurde zum weiteren Ausbau mit Fensterflächen und Heizung präpariert, so dass man im Winter den Boden verlegen kann. Im kommenden Jahr soll der Dachboden dann zum 80 bis 100 Quadratmeter großen Multifunktionsraum umgewidmet werden, der allen Gruppen zur Verfügung stehen werde, betonte Neuburger. Und da die Schule häufig Gäste habe, könnten diese nun auch adäquat untergebracht werden.
Stolz ist Neuburger auf die Neugründung einer Außenklasse an der Hauptschule, die ganz toll angelaufen sei. Nicht nur sei der Empfang herzlich gewesen, auch der tägliche Umgang mit dem dortigen Kollegium sei in jeder Hinsicht positiv. Vor allem aber seien auch die Schüler sehr freundlich, achteten auf Umgangsformen und nähmen auf ihre neuen Mitschüler Rücksicht.
Sieben Schüler im Alter von zehn bis 12 Jahren aus der "Hauptstufe" der Bregtalschule beteiligten sich, wobei die Fächer Sport, Kunst, Religion oder Musik so gelegt worden seien, dass die Bregtalschüler problemlos daran teilnehmen könnten.
Ein neues Vorhaben ist die Einrichtung eines "Wohntrainingsbereiches" in einer angemieteten Wohnung über dem Schuhhaus Rapp. Hier sollen Schülern der Übergangsstufe Kenntnisse im Bereich "Wohnen" vermittelt werden nach dem Motto "Wohnen kann nur da gelernt werden, wo auch gewohnt wird".
Phasenweise sollen daher hier vier bis fünf Schüler mal mit und mal ohne Begleitung einige Tage verbringen.
Sehr erfreulich ist, dass zwei Französinnen und eine Spanierin in der Schule mitarbeiten, die hier ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Hinzu kommen noch zwei deutsche FSJ-ler.
Für die europäischen Freiwilligen suche man aber noch händeringend eine Zweizimmerwohnung, da ihr Kommen erst kurz vor Schuljahrsbeginn feststand, so Neuburger.
Bregtalschule stellt sich vor - Als Internat eine Besonderheit im Land - Führung gewährt auch Blick in Wohnbereich
31.08.2007 Südkurier
Fragen und Einblicke, die beim Bregtalfest nicht berücksichtigt werden können, standen bei der SÜDKURIER-Leseraktion in der Bregtalschule am Mittwoch im Mittelpunkt. Zwei Stunden nahm sich Internatsleiter Karl-Heinz Ketterer Zeit, für die Führung durch die Einrichtung, in der rund 90 Mitarbeiter 80 geistig behinderte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 19 Jahren versorgen.
Zum Besichtigungsprogramm in der ferienbedingt nur von einem Fünftel der Kinder bewohnten Schule gehörte auch ein Blick in die Klassenzimmer. Ketterer erläuterte die kindergartenähnliche Unterrichtsform, bei der jedes Kind, seinen Möglichkeiten entsprechend, in Projekte eingebunden wird. Staunend nahm eine Leserin zur Kenntnis, dass auch für Behinderte eine Schulpflicht bis zum vollendeten 18.Lebensjahr besteht. Erklärungsbedarf bestand für die Mitarbeiterbildchen und Symbole an den auffallend farbenprächtigen Wänden: Sie erläutern den Kindern, wer im Lauf der Woche für Küchen- oder Nachtdienst zuständig ist und schaffen so Orientierung und Sicherheit.
Bildbeschreibung: Auch das Abendessen in einer Wohngruppe gehörte zu den Innenansichten, die den SÜDKURIER-Lesern in der Bregtalschule gewährt wurden. Mit am Tisch sitzen am Kopfende der Mitarbeiter Peter Pammer und die Praktikantin Sarah Felber. Bild: Wursthorn
Großes Interesse rief ein Blick in den Snoozle-Raum hervor: Das ist ein Zimmer, das durch spezielle optische, akustische und Geruchseffekte zur Beruhigung nach Anfällen eingesetzt wird. Dass es auch beliebt ist bei entspannungswilligen Mitarbeitern, verriet Ketterer schmunzelnd.
In die Küche, aus der täglich 120 Essen ausgeliefert werden, durfte die Gruppe aus hygienischen Gründen nur einen fernen Blick werfen, dafür wurde sie von den Jugendlichen im Wohnbereich gleich buchstäblich ohne Berührungsängste in Empfang genommen. Die Gäste sahen beim Abendessen, dass in der Bregtalschule Menschen ganz unterschiedlicher Behinderungsgrade versorgt werden.
Nach einem Blick in die Turnhalle und Therapieräume beantwortete Ketterer geduldig Fragen. Auch nach dem eigenen Werdegang, der den 48-jährigen Vöhrenbacher nach einem kaufmännischen Berufsbeginn in eine Erzieherlaufbahn führte. Er erläuterte die organisatorische Aufhängung in der Reha Südwest, die Geschichte der Schule samt der "Exiljahre" im Schönenbacher Schulhaus und die besondere Stellung der Schule im Land. So gebe es zwar "Sonderschulen G" in jedem Kreis, aber ein angeschlossenes Internat - in dem in Furtwangen 40 Kinder leben - sei landesweit selten.
Fragen bezogen sich auf die Aufnahmekriterien und Elternbeiträge. Der Internatsleiter sagte, dass Gutachten die Grundlage bilden und die Eingliederungsstelle beim Landratsamt den größten Teil der Kosten übernimmt. "Die Eltern sollen nicht noch zusätzlich finanziell belastet werden." Nach dem Heimaufenthalt sei es für die beschäftigungsfähigen jungen Behinderten schwieriger eine passende Wohnform als einen Arbeitsplatz zu finden. (wur)
Quelle: www.suedkurier.de/region/furtwangen/art1061,2777286
22.07.2007 Südkurier
Regelmäßig bietet der Waldkindergarten der Bregtalschule Schnuppertage, um interessierten Familien einen Einblick in die Arbeit bieten zu können. Auch dieses Mal waren wieder drei Kinder gekommen und waren eifrig damit beschäftigt, Steine zu bemalen. Werbung muss die Einrichtung nicht machen. Die zehn Plätze des Kindergartens sind für das nächste Kindergartenjahr längst belegt und auch für das folgende Jahr liegen bereits erste Anmeldungen vor.
FURTWANGEN WALDKINDERGARTEN , 20 Juli, 9-12 Uhr
Der Waldkindergarten Furtwangen lädt interessierte Eltern und Kinder am Freitag 20. Juli, von 9 bis 12 Uhr zum Schnuppertag ein. Anmeldungen bitte unter Telefon 07723/9321-30 oder waldkiga.bts@reha-suedwest.de, Ansprechpartnerinnen sind Barbara Philipp und Bianca Fischer.
Schnuppertag
18.07.2007 Bregtalkurier
Furtwangen - Interessierte Eltern und Kinder sind am Freitag, 20. Juli, in den Waldkindergarten an der Bregtalschule eingeladen. Diese Einrichtung ist der höchst gelegene Waldkindergarten in Deutschland. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen Kindergarten mit besonderer pädagogischer Konzeption: Wald- und Naturpädagogik. Die Gruppe des Waldkindergartens ist an den Schulkindergarten Rappelkiste angegliedert. Durch die enge räumliche und organisatorische Anbindung wird ein besonderes Feld der integrativen Erziehung, Bildung und Betreuung eröffnet: hier lernen Kinder voneinander und miteinander. Der Waldkindergarten hat eine kleine, überschaubare Größe von zehn Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Alle Interessierten sind eingeladen einen Vormittag mitzuerleben und sich fassend zu informieren.
Info: Anmeldungen unter 07723/ 9321-30 oder waldkiga.bts@reha-suedwest.de (Ansprechpartnerinnen: Barbara Philipp und Bianca Fischer).
Bregtalschule versteigert Sportartikel von Prominenten
17.07.2007 Südkurier
Furtwangen - Spannung im Pausenladen der Bregtalschule und der Freitag der Dreizehnte als echter Glückstag. Versteigert wurden die prominenten Sportartikel, für die Glücksritter bei Bregtalfest der Schule Gewinnanteile erwerben konnten. So entstanden mit fünf Euro Einsatz echte Gewinnchancen. Leider blieb die Beteiligung hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück. Nur etwa 40 Lose wurden verkauft, den größten Zuspruch erlebten die Fanartikel des Sportclub Freiburg.
Im Falle dieser Sportler-Tombola sei das rein regionale Anbieten ein kleiner Nachteil gewesen, bilanzierte Schulleiter Winfried Neuburger. Im Vorfeld der nächsten Auflage werde man wohl eher in die Breite gehen und auch die Internetplattform zu nutzen. Dass es eine Wiederholung gibt, sei sicher, weil man dermaßen gut durch die Bevölkerung unterstützt werde. Der Dank ging am Ende an die Mitspieler und an die bereitwillig helfenden Autogrammschreiber.
Folgende Artikel und Lose fanden bei der Auslosung zusammen: Das T-Shirt der Nationalmannschaft bekommt die grüne Nummer 1 , die T-Shirts vom SC-Freiburg gingen an die gelbe Nummer 3 und die orange Nummer 6. Die drei von Steffi Graf handsignierten Schläger gingen an die blauen Nummern 2, 4 und 6! Das Porsche-Modell von Thomas Schlageter, das samt einem Gutschein für eine kleine Rundfahrt und einen Fototermin ausgespielt wurde,geht an die weiße Nummer drei.
12.07.2007 Südkurier
Furtwangen (wur) An der Hauptschule am Ilben wird im nächsten Schuljahr eine Außenklasse der Bregtalschule eingerichtet. Das ermöglicht eine zweizügige fünfte Klasse. Sieben behinderte Kinder, die in diesem Schuljahr die Friedrichschule besuchen, wechseln nach den Sommerferien an den Ilben. Regulär weist die Hauptschule 28 Fünftklässler auf, der Klassenteiler liegt bei 34. Sinn der Außenklasse ist es, behinderte Schüler in eine Regelschule zu integrieren. Soweit weit das möglich ist, wird der Unterricht mit nichtbehinderten Schülern geteilt: Insbesondere in den musischen Fächern. Der Gemeinderat stimmte der Einrichtung der Außenklasse zu.
06.07.2007 Südkurier
Bregtalfest-Nachklapp: Der Termin für die Versteigerung der Tennisschläger von Steffi Graf und weiterer Artikel wurde auf Freitag, 13. Juli, um 11 Uhr im Pausenladen verlegt.
"Soul Shaker" und "Midnight Hour" begeistern beim Musikschultag in Rheinfelden
04.07.2007 Schwarzwälder Bote
St. Georgen. Die deutsch-schweizerische Grenzstadt Rheinfelden war Gastgeber des Musikschultags des Landes Baden-Württemberg.
Als grenzüberschreitende Begegnung wurden den Besuchern vielfaltige Attraktionen von Musik bis Kleinkunst geboten.Mit dabei waren von der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen die Bands "KuhGumBag"und die "Soul Shaker".
Auf der historischen Rheinbrücke und dem deutsch-schweizerischen Ufer hatten Bands und Ensembles aus ganz Baden-Württemberg sowie der Schweiz Gelegenheit, sich dem Publikum zu präsentieren. Das Angebot reichte von Orchestern und Kammermusikensembles über Straßenmusikgruppen bis zu Jazz-und Rockformationen Aufgelockert wurde alles durch Angebote zum Spielen und Mitmachen für Kinder sowie Kleinkunstdarbietungen.
Die Band "KuhGumBag" besteht als integratives Ensemble aus Schülern der Bregtalschule und der Jugendmusikschule in Furtwangen. Neben Klassikern wie "I feel good" oder "Midnight Hour" konnte die Band vor grenzüberschreitende Begegnung wurden den Besuchern vielfältige Attraktionen von Musik bis allem durch interessante Arrangements von Stücken wie "Smoke an the water" oder "Papa was a rolling stone" gefallen. Publikumsliebling waren die "Soul Shaker". Mit ihrem Repertoire aus Rock- und Soulnummern rissen die Musiker die Zuhörer mit ihrer Spielfreude mit und wurden nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.
03.07.2007 Südkurier
Furtwangen/Rheinfelden -In Rheinfelden wurde der Musikschultag des Landes Baden-Württemberg gefeiert. Als grenzüberschreitende Begegnung wurden den Besuchern vielfältige Attraktionen von Musik bis Kleinkunst geboten. Mit dabei waren von der Jugendmusikschule St.Georgen-Furtwangen die Bands "KuhGumBag" und die "Soul Shaker". Die Band "KuhGumBag" besteht als integratives Ensemble aus Schülern der Bregtalschule und der Jugendmusikschule in Furtwangen gefiel mit Klassikern und interessanten Arrangements. Die "Soul Shaker" rissen mit ihrem Repertoire aus Rock-und Soulnummern mit.
Auftritt am Rhein für Bergstädter
Südkurier - 03.07.2007
St.Georgen/Rheinfelden - Die deutsch-schweizerische Grenzstadt Rheinfelden war Gastgeber des diesjährigen Musikschultags, des Landes Baden-Württemberg. Mit dabei waren von der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen die Bands "Kuh- Gum-Bag" und die "Soul-Shaker". Als "grenzüberschreitende Shaker". Als Begegnung wurden den Besuchern vielfältige Attraktion von Musik bis Kleinkunst geboten. Die Band "Kuh-Gum-Bag" besteht als integratives Ensemble aus Schülern der Bregtalschule und der Jugendmusikschule in Furtwangen und ermöglicht Behinderten und Nichtbehinderte gemeinsame Musizieren.
Neben Klassikern wie "I feel good" oder "Midnight Hour" könnte die Bands vor allem durch interessante Arrangements von Stücken wie "Smoke on the water" oder "Papa was a rolling stone>" gefallen. Publikumsliebling war die Band "Soul Shaker", die durch zahlreiche Auftritte in der Region schon hinlänglich bekannt ist. Mit ihrem Repertoire aus Rock- und Soulnummern rissen die Musiker die Zuhörer mit ihrer Spielfreude mit und wurden nicht ohne Zugabe von der Bühne entlassen.
Auf der historischen Rheinbrücke und dem deutsch-schweizerischen Ufer hatten Bands und Ensembles Baden-Württemberg und der Schweiz Gelegenheit, sich den Publikum zu präsentieren. Das Angebot reicht von Orchestern und Kammermusikensembles über Straßenmusikgruppen bis zu Jazz- und Rockformationen. Außerdem gab es Angebote zum Spielen und Mitmachen für Kinder sowie Kleinkunstdarbietungen.
Zahlreiche Attraktionen und Informationen - Freundeskreis besteht seit 30 Jahren
Südkurier - 02.07.2007
von Christa Hajek
Rundum gelungen war das große Sommerfest der Furtwanger Bregtalschule am Samstag. Es war zugleich die Geburtstagsparty für den Freundeskreis, der sein 30-jähriges Bestehen feierte. Zahlreiche Besucher kamen, hatten viel Spaß und informierten sich über die vielseitige Arbeit der Bregtalschule.
Furtwangen - "Einfach super" fasste Direktor Winfried Neuburger die Bilanz des Festes kurz zusammen. Von Mittag bis nach Mitternacht war gefeiert worden. Waren es am Nachmittag ganze Familien die zu Fuß oder mit dem Shuttlebus der Schule ankamen, so gehörte der Abend vor allem den rock-begeisterten Jugendlichen. Angesichts schlechter Wetterprognosen hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, das Fest ins Schulgebäude zu verlegen. Petrus trotzte den Voraussagen und so wurden auf die Schnelle doch noch einige Tische und Bänke ins Freie gestellt. Die Besucherscharen verteilten sich, überall gab es viel zu sehen und auszuprobieren. Besondere Attraktion waren die Autogrammstunden der Skispringer Hansjörg Jäkle, Hans-Peter Pohl und Christoph Duffner sowie des Schwenninger Eishockey-Stars Dominik Auger. Neu im Programm waren auch ein Nagel- und ein Friseurstudio, wo Nägel manikürt und ausgefallene Frisuren gestaltet wurden.
Die Bregtalschüler hatten Marmelade und Holundersirup gekocht und verkauften sie beim Fest. Popcorn oder Waffeln, Saft-Mixgetränke oder Pfannkuchen, Kuchen und Grillwürste, es gab lukullische Genüsse in allen Variationen. Die Waffeln backten OHG-Schüler, die sich so Geld fürs Schullandheim verdienten. Ein Dreierteam der Hochschule Furtwangen dokumentierte das Fest auf Video und Fotos.
Die Jüngsten waren fasziniert vom Zauberer, dem sie bei seinen Kunststücken helfen dürften. 1+1=1 mag mathematisch zweifelhaft sein, die Formel demonstrierte aber eindrucksvoll das Miteinander der zwei Kindergärten, der "Rappelkiste" für behinderte Kinder und des Waldkindergartens. Mit Bildern und Texten informierte die Bregtalschule über ihre Arbeit, und die Mitarbeiter hatten viele Fragen zu beantworten. Im Mittelpunkt des Interesses stand der Snoezelen-Raum, ein Raum der Entspannung, den die Besucher selbst ausprobieren durften.
Schwungvoll hatte der Musical-Chor der Bregtalschule, geleitet von Regina Aust, das Fest eröffnet. Winfried Neuburger hieß die Besucher sehr herzlich willkommen, schickte Geburtstagsgrüße nach Spanien an die Vorsitzende des Freundeskreise der Bregtalschule Waltraud Zähringe: und hob dankbar hervor, dass es die "Sahnehäubchen" im Schulleben von Ferienfreizeiten und Mopedführerscheinen Pausenladen ohne Freundeskreis nicht gäbe.
Die Bregtalschule
Die Einrichtung ist eine Schule mit einem Internat für geistig behinderte Kinder und Jugendliche, unterrichtet werden derzeit 80 Schüler, davon leben auch 40 im Internat. Der Schulkindergarten Rappelkiste betreut 15 behinderte Kinder, den Waldkindergarten besuchen zehn Kinder. Die Bregtalschule hat derzeit rund 80 Mitarbeiter. Träger ist die Reha Südwest GmbH mit Sitz in Karlsruhe. Internet: www.bregtalschule.de
Sommerfest übertrifft alle Erwartungen / Unterstützung durch Mitarbeiter und Bevölkerung einmalig
Schwarzwälder Bote - 02.07.2007
Von Stefan Heimpel
Furtwangen. Einen riesigen Ansturm erlebte die Bregtalschule bei ihrem Sommerfest, verbunden mit dem 30-jährigen Jubiläum des Freundeskreises. Tausende von Besucher nutzen das vielseitige Angebot. Schulleiter Winfried Neuburger war mehr als zufrieden mit dem Ergebnis, zumal auch das Wetter mitspielte.
Zwar konnte das Zelt nicht wie geplant aufgebaut werden. Das führte aber dazu, dass die Gäste auch das "Innere" der Schule wahrnahmen und so weitere Informationen über die dort geleistete Arbeit bekommen konnten. Allerdings war dadurch auch das Angebot weit zerstreut. Viele der Besucher gehörten zu den Stammgästen, aber auch manches neues Gesicht war zu finden. Immer wieder waren es auch Angehörige der Kinder, die bei dieser Gelegenheit die Schule einmal gründlich kennen lernen wollten.
Bis in die Nacht hinein herrschte reger Betrieb und es waren sicher weit mehr als 2000 Besucher, die den Weg zu dem Fest fanden. Diese Resonanz hat alle Erwartungen von Schulleiter Neuburger übertroffen. Aber auch die Unterstützung sowohl durch die Mitarbeiter wie aus der ganzen Stadt sei einmalig, so Neuburger.
Auch der Freundeskreis der Schule war mit dem Fest rundum zufrieden. Besonders erfreut war man hier, dass die vom Freundeskreis geförderte neue Broschüre der Schule (Entwurf Bernd Böhm, Inhalt Winfried Neuburger) bereits präsentiert werden konnte. Das Programm war extrem vielseitig und bot für jeden etwas: gefragt waren die Autogrammstunden mit Dominic Auger (Wild-Wings) und den Ski-Adlern Hans-Jörg Jäckle (der auch Frau und Kinder mitgebracht hatte), Christof Duffner und Hans-Peter Pohl. Umlagert war auch das "Schönheitsstudio", wo der Salon Ion "Bellissima" und ein Nagelstudio unentgeltlich für Überraschungen sorgten. So manche "Prinzessin", überraschte ihre Familie mit neuer Frisur und gestylten Fingernägeln. Der "Vatertagswagen" aus Vöhrenbach war umringt von Gästen und die kleine aber feine Bulldog-Ausstellung fand ihre Liebhaber.
Gefragt waren auch Einrichtungen der Schule wie das Freiluft-Trampolin, der Snoezelen Raum oder die Kletterwand. Die Partnerschaft mit Ungarn und Frankreich wurde vorgestellt und die Turnhalle war Bühne für alle möglichen Darbietungen, Zauberer und Bands, darunter auch die integrative Band der Schule. Die Stimmung war hier auf jeden Fall "bombig", die "Rockheadz" spielten noch bis nach Mitternacht, erst gegen zwei Uhr konnten die Schule so langsam ihre Tore schließen.
Zahlreiche Attraktionen und Informationen - Freundeskreis besteht seit 30 Jahren
Südkurier - 02.07.2007
Furtwangen
Rundum gelungen war das große Sommerfest der Furtwanger Bregtalschule am Samstag. Es war zugleich die Geburtstagsparty für den Freundeskreis, der sein 30-jähriges Bestehen feierte. Zahlreiche Besucher kamen, hatten viel Spaß und informierten sich über die vielseitige Arbeit der Bregtalschule.
VON CHRISTA HAJEK

Bildbeschreibung: "Was mag in der Dose sein?" Im Parcours der Sinne versuchten die Kinder, herauszuhören, was sich in den Behältern befand. Bild: Hajek
Furtwangen - "Einfach super" fasste Direktor Winfried Neuburger die Bilanz des Festes kurz zusammen. Von Mittag bis nach Mitternacht war gefeiert worden. Waren es am Nachmittag ganze Familien, die zu Fuß, im Auto oder mit dem Shuttlebus der Schule ankamen, so gehörte der Abend vor allem den rock-begeisterten Jugendlichen.
Angesichts schlechter Wetterprognosen hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, das Fest ins Schulgebäude zu verlegen. Petrus trotze den Voraussagen und so wurden auf die Schnelle doch noch einige Tische und Bänke ins Freie gestellt.
Die Besucherscharen verteilten sich, überall gab es viel zu sehen und auszuprobieren. Besondere Attraktionen waren die Autogrammstunden der Skispringer Hansjörg Jäkle, Hans-Peter Pohl und Christoph Duffner sowie des Schwenninger Eishockey-Stars Dominik Auger. Neu im Programm waren auch ein Nagel- und ein Friseurstudio, wo Nägel manikürt und ausgefallene Frisuren gestaltet wurden.
Die Bregtalschüler hatten Marmelade und Holundersirup gekocht und verkauften sie beim Fest. Popcorn oder Waffeln, Saft-Mixgetränke oder Pfannkuchen, Kuchen und Grillwürste, es gab lukullische Genüsse in allen Variationen. Die Waffeln backten OHG-Schüler, die sich so Geld fürs Schullandheim verdienten. Ein Dreierteam der Hochschule Furtwangen dokumentierte das Fest auf Video und Fotos.
Die Jüngsten waren fasziniert vom Zauberer, dem sie bei seinen Kunststücken helfen durften. 1+1=1 mag mathematisch zweifelhaft sein, die Formel demonstrierte aber eindrucksvoll das Miteinander der zwei Kindergärten, der "Rappelkiste" für behinderte Kinder und des Waldkindergartens. Mit Bildern und Texten informierte die Bregtalschule über ihre Arbeit, und die Mitarbeiter hatten viele Fragen zu beantworten. Im Mittelpunkt des Interesses stand der Snoezelen-Raum, ein Raum der Entspannung, den die Besucher selbst ausprobieren durften.
Schwungvoll hatte der Musical-Chor der Bregtalschule, geleitet von Regina Aust, das Fest eröffnet. Winfried Neuburger hieß die Besucher sehr herzlich willkommen, schickte Geburtstagsgrüße nach Spanien an die Vorsitzende des Freundeskreises der Bregtalschule Waltraud Zähringer und hob dankbar hervor, dass es die "Sahnehäubchen" im Schulleben, von Ferienfreizeiten und Mopedführerscheinen bis zum Pausenladen, ohne Freundeskreis nicht gäbe.
29.06.2007 Schwarzwälder Bote
Furtwangen. Aus wettertechnischen Gründen hat die Bregtalschule den Zeltaufbau für das Bregtalfest am morgigen Samstag abgesagt. Es sei zu viel Wind und zu viel Regen zu erwarten und damit zu gefährlich. Es sei nicht das beste Wetter angesagt. Daher wird das Fest im Haus organisiert. Die Zeiten bleiben die gleichen; das Fest findet von 14 bis 22 Uhr statt. Das Angebot wird fast komplett übernommen. Daher müssen die Besucher eben ein wenig zusammen rücken. Die Veranstaltungen und Auftritte finden in der geöffneten Halle auf der Bühne statt.
29.06.2007 Südkurier
Furtwangen - Die Wetterprognose für Samstag ist, gelinde gesagt, bescheiden. Deshalb veranstaltet die Bregtalschule ihr Bregtalfest komplett innerhalb des Schulgebäudes. "Umsonst und drinnen" lautet das Motto am morgigen Samstag von 14 bis 22 Uhr. Vielfältig sind die Angebote an Speisen und Getränken und die Bühnenprogramme. Ab 17 Uhr spielen mit KuhGumBag, Baarfooters (ah 18 Uhr) und Rockheadz (ab 20.30 Uhr) drei Bands. Autogrammstunden mit Sportgrößen, Versteigerungen von Sportutensilien wie drei Tennisschläger von Steffi Graf, Aktionsbereiche und Infostände runden den Tag ab. Zwischen Post und Schule pendelt ab 13.45 Uhr ein Shuttle-Bus. Die Fahrt geht über die Haltestelle Bregstraße/Kussenhof. Letzte Rückfahrt um 18.30 Uhr ab Schule.
Bregtalfest am 30. Juni
Elztäler Wochenbericht vom 28.06.2007
Furtwangen (gba). Unter dem Motto "Wir werden 30!" veranstaltet die Bregtalschule Furtwangen am Samstag, 30. Juni, ihr "sagenumwobenes" Bregtalfest mit vielen Attraktionen zum runden Geburtstag des Freundeskreises.
Der Freundeskreis wird am 30. Juni 30 Jahre alt. Die Veranstalter haben weder Kosten noch Mühen gescheut und präsentieren ab 14 Uhr bis in den Abend hinein ein umfangreiches Programm für alle Altersgruppen. So wird der "Büssing-Autogramm-Bus" ein Höhepunkt sein, es werden Tennisschläger von Steffi Graf versteigert und es gibt ein T-Shirt der Fußballelf u.v.m.
Einladung Ehemaliger
Ehemalige Schülerinnen und Schüler - auch aus dem Elztal und dem gesamten Kreisgebiet Emmendingen und Freiburg - deren Angehörige, Verwandte, Freunde und Gönner der Schule sind herzlich zu diesem Fest eingeladen.
Bregtalfest
Südkurier vom 28.06.2007
Der Freundeskreis der Bregtalschule Furtwangen lädt am Samstag, 30. Juni, ab 14 Uhr zum Bregtalfest ein. Auf dem umfangreichen Programm stehen Zauberei und Jonglage, Kinderschminken, Frisuren und mehr, Klettern, eine Mohrenkopfmaschine uvm. Aus wettertechnischen Gründen kann das Fest nur im Gebäude und nicht wie geplant im Zelt stattfinden. Für die musikalische Unterhaltung sorgt von 17 bis 18 Uhr die Band "KuhGumBag", von 18.30 bis 20 Uhr die "Baarfooters" und "Rockheadz" ab 20.30 Uhr. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Der Freundeskreis feiert am Samstag, 30. Juni, von 14 bis 22 Uhr sein 30-jähriges Bestehen. Rund um das Schulgebäude ist Unterhaltung mit Musik, Zauberer, einem Bulldog-Treffen und anderen Überraschungen angesagt.
Am 30.Juni locken Marktstände am Nachmittag und Rock-Konzerte am Abend - Mehr als hundert Menschen helfen mit
Südkurier vom 19.06.2007
Furtwangen (wur). Effizient und leise: So arbeitet der Freundeskreis der Bregtalschule.
So leise, dass sein 30-jähriges Bestehen in diesem Jahr gar kein Thema sein wird beim großen Bregtalfest, das die Schule mit über 100 Helfern am Samstag, 30.Juni, feiert.
Nachmittags wartet auf die Besucher ein regelrechtes "Budendorf" mit rund 15 Marktständen, an denen Essen, Getränke und Mitmach-Aktionen angeboten werden und abends wird das Fest dann zum Festival, wenn sich drei Bands mit Livekonzerten auf der Bühne ablösen. Die jeweiligen Coverversionen von Rock-Klassikern sind dabei allesamt gratis zu hören.
Den Auftakt macht die inzwischen häufig "gebuchte" Integrativband "KuhGumBag", die zwischen 17 und 18 Uhr auftritt. Sie wird um 18.30 Uhr abgelöst durch die "Baarfooters". Diese Gruppe setzt sich aus Mitgliedern der bekannteren Triberger Formation "Fluvig" zusammen. Um 20.30 Uhr lassen dann die einheimischen Musiker "Rockheads" um Bernhard Czmiel ein ebenfalls 90-minütiges Konzert folgen.
Den ersten Bühnenauftritt hat zum Festbeginn um 14 Uhr allerdings der Musical-Chor der Bregtalschule. Er geleitet musikalisch in ein vielseitiges Programm für die von Schulleiter Winfried Neuburger erhofften 1000 Besucher. Kinder können sich schminken und frisieren lassen, den Sinnesparcours erleben, sich mit dem Therapiehund "Lio" der aus Vöhrenbach stammenden Carmen Habenicht anzufreunden und sich von Kletter-, Trommel- oder Aktionskunst-Angeboten animieren lassen. Als Bühnenauftritte sind die Zauber- und Jongelagenummern von Giacomo Spirelli angelegt.
Sicher wird auch niemand verhungern oder verdursten. Mohrenkopfmaschine, Popcornproduktion, Saftstand oder Stockbrot-Bruzzelei sind die "Nasch-Stände", bewirtet wird aber auch ganz traditionell mit Kaffee und Kuchen und dem "legendären" Vöhrenbacher Vatertagswagen mit seinen Getränken. Auch der Grill wird angeworfen.
Eine besondere Attraktion für technikbegeisterte Väter dürfte die kleine Bulldog-Ausstellung werden. Und was dem einen seine Landmaschinen sind, sind dem anderen Sportler-Autogramme. Im Büssing-Bus werden Christof Duffner und Hans Peter Pohl signieren, die Zusagen anderer Sportgrößen stehen noch aus. Im Bus zu sehen sind auch Fanartikel, die zur Versteigerung bereitgestellt werden, so etwa ein Tennischläger von Steffi Graf.
Außer Kulinarischem und Spielen warten auf die Besucher auch einige Infostände. So hat das Otto-Hahn-Gymnasium einen Stand, an dem sie ihre Schulpartnerschaft mit Colne vorstellt. Die Deutsch- Ungarische Partnerschaft der Bregtalschule wird ebenso vertreten sein wie die befreundete Behinderteneinrichtung aus Ste. Marie aux Mines.
Ingesamt sind bei dem Fest etwa 90 Mitarbeiter der Bregetalschule auf den Beinen, die sich in ihren verschiedenen Betreuungsangeboten um etwa 150 Kinder kümmert. Unterstützt werden sie von etwa 20 Helfern aus den Reihen befreundeter Vereine.
Herkömmliches Bierfest hat ausgedient: Stadtkapelle setzt jetzt auf heiße Rhythmen und anspruchsvolle Blasmusik
13.06.2007 Bregtalkurier
Die Bandnight war beim neuen Veranstaltungskonzept der Stadtkapelle Furtwangen der Renner, für das Luftwaffenmusikkorps interessierten sich dagegen nur Wenige Zuhörer. Die Stadtkapelle hatte das bisherige Bierfest auf der Escheck mit einem Musikfest in der Festhalle ausgetauscht.
Furtwangen - Die 400 meist jugendlichen Gäste der Bandnight kamen voll auf ihre Kosten: Man feierte mit den verschiedenen Musikformationen, besonders die Musiker um Claus-Peter Grieshaber, Andreas Burger und Stefan Bruder mit "Contenance in the fridge", die als letzte die Bühne betraten, fesselte die Jugendlichen.
Auch die beiden anderen Musikformationen aus dem Raum Furtwangen sorgten für ausgelassene Party-Stimmung. Nach "Wörst Case Scenario" folgte "Pool Pirates" mit Furtwanger Musikern Mark und Frank Rimbrech.
Keine Frage - die Bands hatten ihre Fans mitgebracht und überzeugten mit guter Musik. Eine solche Veranstaltung könnte ohne weiteres zur Dauereinrichtung beim Musikfest der Stadtkapelle werden.
Den Auftakt zum neuen Musikfest der Stadtkapelle machte am Freitag ein Blasmusik-Konzert der Spitzenklasse. Das Luftwaffenmusikkorps aus Karlsruhe spielte in der Festhalle auf. Als Benefizkonzert wurde die Veranstaltung durchgeführt, der Erlös fließt zu gleichen Teilen der Bregtalschule Furtwangen und der Jugendkapelle der Stadtkapelle zu. Umso bedauerlicher, dass sich nur 160 Zuhörer in der Halle verloren, um dieses wirklich außergewöhnliche Blasmusikkonzert zu genießen. Die Verantwortlichen der Stadtkapelle waren frustriert, weil ihr hochkarätiges Angebot auf derart geringes Interesse stieß, obwohl im Oberen Bregtal doch scheinbar viele Freunde der konzertanten Blasmusik zuhause sind.
"Wir sind etwas enttäuscht dass ein solches kulturelles Angebot, nicht angenommen wird", meinte die Vorsitzende der Stadtkapelle Nicole Weckerlin. Doch eines ist sicher. Diejenigen Musikfreunde die den Weg in die Festhalle gefunden hatten, wurden nicht enttäuscht, denn das Konzert war ein Hochgenuß.
Musikkorps vor fast leerer Halle
11.06.2007 Südkurier
Mit einem neuen Konzept für ein Musikfest versuchte sich die Stadtkapelle Furtwangen an diesem Wochenende: Nachdem das Bierfest auf der Escheck nach vielen erfolgreichen Jahren zuletzt nicht mehr rentabel war, suchte man nun nach einer neuen Form. Der Verein lud zum Musikfest in die Furtwanger Festhalle. War die Bandnight mit Nachwuchsgruppen aus dem Raum am Samstag ein Erfolg, so war das Blasmusikkonzert am Freitag trotz hervorragender Kapelle relativ schwach besucht.
von Stefan Hempel
Furtwangen - Den Auftakt zum neuen Musikfest der Stadtkapelle sollte ein Blasmusik-Konzert der Spitzenklasse machen. Das Luftwaffenmusikkorps aus Karlsruhe war dazu in die Furtwanger Festhalle gekommen. Zustande gekommen war dieser Kontakt über den aktiven Musiker der Stadtkapelle, Daniel Furtwängler. Er hatte während seines Wehrdienstes bei diesem Musikkorps mitgespielt. Veranstaltet wurde das Ganze als Benefizkonzert, denn der Erlös aus diesem Konzertabend soll zu gleichen Teilen der Bregtalschule Furtwangen und der Jugendkapelle der Stadtkapelle zugute kommen. Um so bedauerlicher, dass nur 160 Zuhärer zu diesem Blasmusikkonzert der Spitzenklasse in die Festhalle gekommen waren. Gerade auch die Verantwortlichen der Stadtkapelle waren etwas enttäüuscht, das ein solches kulturelles Angebot, nicht angenommen wird, obwohl es doch auch im oberen Bregtal viele Freunde der konzertante Blasmusik gibt. Diejenigen aber, die den Weg in die Festhalle gefunden hatten, kamen voll auf ihre Kosten. Unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling bot das große Blasorchester einen Reigen bunter Melodien. Opernmelodien von Giuseppe Verdi standen ebenso auf dem Programm wie amerikanischer Jazz und südamerikanische Rhythmen. Es fehlte natürlich auch nicht die moderne konzertante Blasmusik. Und nicht zuletzt gehört zu einer Militärkapelle natürlich auch der Marsch, der in verschiedenen Formen präsentiert wurde. Dabei verstand es Christoph Scheibling in lockerer Form durch das Programm zu führen und den Zuhörern auch viele interessante Details zu den Werken und dem Orchester zu vermitteln. Entsprechender Beifall sorgte dafür, dass die Musiker erst nach zwei Zugaben von der Bühne gehen durften.
Am Samstag war der Besuch mit rund 400 meist jugendlichen Gästen wesentlich besser, als drei Musikformationen aus dem Raum Furtwangen mit ganz anderer Musik für Stimmung und Unterhaltung sorgten. Allerdings verzögerte sich der Start des Konzertes, da die jugendlichen Besucher immer später zu solchen Veranstaltungen kommen.
400 bei Bandnight
Den Auftakt bildete hier "Wörst Case Scenario", eine Band, die im Wesentlichen aus Studenten der Fachhochschule besteht. Es folgten als zweite Gruppe die "Pool Pirates" mit Furtwanger Musikern um Patrick Mark und Frank Rimbrecht. Während diese beiden ersten Gruppen sich auf relativ harten Rock konzentrieren, bietet die dritte Gruppierung "Contenance the Fridge" ebenfalls mit Bregtäler Musikern um Claus-Peter Grieshaber, Andreas Burger und Stefan Bruder mit einer 'kräftigen Bläser-Gruppe als so genannte Ska-Band wieder eine ganz andere Musik. Auf jeden Fall kam offensichtlich dieses Podium für junge die Bands beim Publikum gut an, eine solche Veranstaltung könnte also ohne weiteres zur Dauereinrichtung beim Musikfest der Stadtkapelle werden.
Die Stadt gehört den Kindern
Südkurier, 19.05.2007

Fotobeschreibung: Beim Waldkindergarten durfte gehämmert werden.
Die Parole war früh ausgegeben: Das größte Kinderfest, das Furtwangen je gesehen hat, kündigte Moderator Stefan Lubowitzki an. Ob er Recht behielt, wird sich nach dem heutigen, zweiten Kinderfest-Tag zeigen. Der Start jedenfalls war rekordverdächtig. Hunderte Kinder und Eltern genossen gestern auf dem Marktplatz einen Sonnentag voller toller Attraktionen.
Südkurier, 16.05.2007
Südkurier vom 28.03.2007
Furtwangen - An der Bregtalschule gibt es seit Februar 2006 das Gewaltpräventionsprogramm "Faustlos". Über die bisherigen Erfahrungen wird am Montag, 21. Mai, 19.30 Uhr, im Rahmen eines Informationsabends im Forum der Schule gesprochen. Ziel von Fauslos ist es, die sozial-emotionalen Fähigkeiten der Kinder zum Lösen von Problemen zu fördern sowie den Umgang mit den eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen zu üben und zu erweitern. Gearbeitet wird mit "Faustlos" im Waldkindergarten, im Schulkindergarten Rappelkiste, sowie in einigen Klassen der Unter- und Mittelstufe.
Süßwerk-Profi arbeitet mit Schülern
Südkurier vom 28.03.2007
Furtwangen Süße Zeiten sind an der Bregtalschule angebrochen: In der Schulküche "wirbelt" derzeit ein französischer Freund der Familie von Schulleiter Wilfried Neuburger mit besonderer Kompetenz: Christophe Luxe ist nämlich gelernter Patisseur und Chocolatier, also Konditor und Spezialist für schokoladige Köstlichkeiten.

Fotobeschreibung: Pralinen herstellen mit dem Spezialisten Christoph Lux: Das ist derzeit Schulprogramm an der Bregtalschule mit (von links) der Schülerin Jenny, dem Mitarbeiter Peter Pammer, Christoph Lux, dem Schüler Eike Fierus und Romain Lavenant, einem europäischen Freiwilligen aus Frankreich.
Luxe stammt aus der Nähe von St.Tropez und verbringt seinen Urlaub im Schwarzwald. Aus dem persönlichen Kontakt mit Neuburger, der seinen Freund in Straßburg abgeholt hat, reifte die Idee, das süße Wissen mit Schülern der Bregtalschule zu teilen. Dabei entstehen dieser Tage Köstlichkeiten, die am morgigen Donnerstag und am Freitag im Pausenladen probiert und gekauft werden können. Jeweils paarweise halfen Schüler aus verschiedenen Klassen mit. Viele von ihnen sind dann im Laden mit dabei, wenn die Resultate zum Probieren verteilt und auch päckchenweise verkauft werden.
Luxe arbeitet im Übrigen ganz unentgeltlich in der Bregtalschule. Zeigen will er den Schülern, wie man Trüffelpralinen und leckere Kuchen zubereitet. Am Donnerstag wird er im Laden sein mit einer Präsentation, die alle Furtwanger einlädt. Das Motto lautet: "Chocolat und Wein".
"Ein Fest für alle Sinne entsteht dann, wenn facettenreiche Schokolade auf den speziellen Zauber eines passenden Weines trifft", sagt die Schul-Sozialpädagogin Jasmin King. Sie hat sich bei einem Sommelier informiert und bietet nun einen passenden Rose als Gegenstück zu den sahnigen körperreichen Trüffelpralinen. "Shiraz Rose" bringe den klassischen Schmelz und das feine milchige Kakaoaroma dieser kleinen Köstlichkeiten zur vollsten Entfaltung.
Direktor Gerhard Weeber von der Karl-Wacker-Schule betonte, dass man möglichst viele Gruppen aus der Behindertenbetreuung in der Region in das Projekt integrieren möchte, um den Behinderten wirklich eine neue Perspektive bieten zu können. Kreissozialamtsleiter Jürgen Stach zeigte sich überzeugt von der Idee. Weil aber ein solches Projekt in Konkurrenz zu den bisherigen Werkstätten für Behinderten treten könne, sei es wichtig, dass hier die verschiedenen Institutionen im Gespräch bleiben.
In Bregtalschule entstehen leckere Verführungen
Schwarzwälder Bote vom 27.03.2007
Furtwangen Köstlichkeiten werden derzeit in der Bregtalschule kreiert. Christophe Lux, Patissier und Chocolatier aus der Nähe des südfranzösischen St. Tropez, ist auf Einladung von Direktor Winfried Neuburger in Furtwangen zu Gast.
Der Meister der Leckereien wird seine süßen "Verführungen" auch einem breiten Publikum präsentieren. Am Donnerstag, 29. März, ist er ab 11 Uhr im Pausenladen der Bregtalschule in der Innenstadt. Das Motto lautet: Chocolat und Wein.
Christophe Lux wirbelt in Schulküche
Christophe Lux wirbelt bereits in der Schulküche. Die Lehrstunde für die jungen Leute ist ein besonderes Erlebnis. Lux zeigt den Schülern, wie man Pralinen (Trüffel) und leckere Kuchen zubereitet. Am Donnerstag werde er im Laden sein, wo die Kombination von Schokolade und eine große Rolle spielen wird, teilt Neuburger mit. Der Wein sei erhältlich in Zusammenarbeit mit dem Alle Welt Laden Furtwangen, informiert er weiter.
Christophe Lux macht diese Veranstaltung im Übrigen während seiner Freizeit und kostenneutral und würde sich persönlich sehr freuen, wenn die Einrichtung außer den Erfahrungen noch einen weiteren Nutzen davon hätte, zeigt der Direktor der Furtwanger Bregtalschule auf, der den Schülern mit dem Patissier und Chocolatier freilich eine besondere Überraschung bereitete.
Neue Berufsperspektiven
03.02.2007
Schwarzwald-Baar (hei) Neue Wege in den Arbeitsmarkt sollen Behinderten jetzt im Schwarzwald-Baar-Kreis geöffnet werden: Noch in diesem Jahr soll eine Gesellschaft gegründet werden, die dann als Träger die Behinderten offiziell einstellt und in Arbeit in der freien Wirtschaft vermittelt - ähnlich wie bei einer Zeitarbeitsfirma, wobei sich der Träger zusätzlich auch um die behindertengerechte Arbeitsplatz-Einrichtung kümmert. Dies soll den Betroffenen ganz neue Möglichkeiten bieten, die über das Angebot der Werkstätten für Behinderte hinaus gehen. Zum ersten Spitzengespräch haben sich jetzt Vertreter der Bregtalschule Furtwangen, der Karl-Wacker-Schule Furtwangen, der Stadt Furtwangen und des Kreissozialamtes in der Bregtalschule getroffen, um eine gemeinsame Marschrichtung festzulegen. Mit dabei waren auch Gäste aus dem Elsass, wo es ähnliche Projekte bereits gibt. Vertreter des Generalrats des Elsass und Mitarbeiter eines konkreten Projektes in Ste. Marie aux Mines (wo seit kurzem Praktikanten der Furtwanger Bregtalschule tätig sind) berichteten von guten Erfahrungen.
Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die Betreuung in den Werkstätten für Behinderte eine wichtige Möglichkeit sei, aber nicht die einzige Möglichkeit bleiben dürfe. Denkbar seien ohne weiteres Beschäftigungsmodelle, bei denen die Behinderten wesentlich mehr Freiraum haben und die ähnlich einer Beschäftigung in der freien Wirtschaft sind. Es gebe viele Bereiche, wo bestimmte Arbeiten aus der Industrie und anderen Bereichen der Wirtschaft problemlos von Behinderten erledigt werden könnten.
Allerdings sind die Arbeitsplätze in der Industrie nicht immer für einen Behinderten geeignet, hier muss also ein Mittler ins Spiel kommen. Hier denkt man nun an die neu zu gründende Gesellschaft als Anstellungsträger: Diese beschäftigt die entsprechenden Behinderten und sucht für sie in der Industrie Aufträge. Dabei sei es ohne weiteres denkbar, dass die Behinderten dann kurz- oder langfristig direkt in dem entsprechenden Unternehmen arbeiten, aber eben in dauernder Kooperation mit dem Anstellungsträger.
Die Behinderten würden im normalen Arbeitsalltag eine große Bestätigung erfahren und zugleich eigenes Geld verdienen.
Direktor Gerhard Weeber von der Karl-Wacker-Schule betonte, dass man möglichst viele Gruppen aus der Behindertenbetreuung in der Region in das Projekt integrieren möchte, um den Behinderten wirklich eine neue Perspektive bieten zu können. Kreissozialamtsleiter Jürgen Stach zeigte sich überzeugt von der Idee. Weil aber ein solches Projekt in Konkurrenz zu den bisherigen Werkstätten für Behinderten treten könne, sei es wichtig, dass hier die verschiedenen Institutionen im Gespräch bleiben.
Südkurier vom 03.02.07
Neue Wege in den Arbeitsmarkt sollen für Behinderte im Schwarzwald-Baar-Kreis geöffnet werden: Noch In diesem Jahr soll Gesellschaft gegründet werden, die dann als Träger die Behinderten offiziell einstellt und in Arbeit in der freien Wirtschaft vermittelt. Das Modell funktioniert ähnlich wie bei einer Zeitarbeitsfirma, wobei der Träger zusätzliche Dienstleistungen für die Wirtschaft anbietet, zum Beispiel die behindertengerechte Einrichtung des Arbeitsplatzes. Dies soll den Betroffenen neue Job-Möglichkeiten bieten, die über das Angebot der Werkstätten für Behinderte hinaus gehen. Die Bregtalschule Furtwangen, die Karl-Wacker-Schule Donaueschingen, die Stadt Furtwangen und das Kreissozialamt besprachen jetzt das Projekt.
Südkurier Medienhaus vom 27.01.07
Gestern fiel an der Bregtalschule der Startschuss für eine grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Behinderten-Betreuung (wir berichteten vorab). Noch in diesem Jahr soll im Schwarzwald-Baar-Kreis ein Dienstleistungsunternehmen gegründet werden, mit Hilfe dessen neue Formen der Beschäftigung von Behinderten gefunden werden sollen. Im Elsass soll ein entsprechendes Unternehmen gegründet werden und so in absehbarer Zeit durch eine Kooperation die Arbeit der Behinderten auch grenzüberschreitend möglich sein. Anlass für dieses Treffen war der Beginn eines Praktikums für drei Schüler der Bregtalschule in einem Behinderten-Projekt im elsässischen Ste. Marie aux Mines. Entsprechend dem Anlass waren hochrangige Vertreter aus dem Bereich der Verwaltung und der Behindertenbetreuung aus beiden Ländern nach Furtwangen gekommen, zum Beispiel mehrere Leiter von Behinderten-Projekten in Ste. Marie aux Mines. Für die deutsche Seite waren unter anderem Direktor Winfried Neuburger von der Bregtalschule und Ferienland-Geschäftsführer Stefan Schürlein dabei. (hei)
Südkurier Medienhaus vom 25.01.07
Mit großem Erfolg beteiligte sich die Außenklasse der Bregtalschule in der Friedrichschule am großen Natur-Wettbewerb des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND). Die Schüler reichten ein Tagebuch ein, in dem die Natur im Furtwanger Stadtgarten während eines Jahres dokumentiert wurde. Lohn der Mühe: Die Klasse wurde Landessieger und machte bundesweit den zweiten Platz. Mit einem guten Ergebnis hatten die Schüler zwar schon gerechnet, nicht aber mit dem Titel - angesichts von insgesamt 40 teilnehmenden Schulklassen. Zur Siegerehrung beim Landeswettbewerb wurden die Kinder nach Stuttgart ins Linden-Museum eingeladen, wo Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch den Kindern gratulierte und auch den Preis überreichte: einen Gutschein für eine geführte Exkursion im Schwenninger Moos. Noch größer war dann die Freude, als die Schüler auch auf Bundesebene erfolgreich waren und hier den zweiten Platz belegten: Als Preis kam hier eine Überraschungskiste mit verschiedenen Spielen, Experimenten und Gutscheinen zum Thema Umwelt und Natur. Der Anstoß zur Teilnahme am Wettbewerb kam von Physiotherapeutin Ute Müller, die einmal in der Woche in die Klasse von Renate Rieber kommt, um hier bewegten Unterricht zu machen. Dabei entstand die Idee, diesen Unterricht ins Freie zu verlegen und mit einer Erkundung der Natur zu verbinden. Ute Müller hatte zuvor bereits mit ihren Söhnen erfolgreich am Natur-Wettbewerb teilgenommen. Von März bis Oktober waren die Schüler somit regelmäßig im Stadtgarten und konnten hier die Veränderungen in der Natur im Lauf eines Vegetationsjahres beobachten. Und die Besuche wurden mit viel Bewegung verbunden: Laufen, Springen und Klettern. Dabei zeigten sich Ute Müller und Renate Rieber selbst überrascht, welche Vielfalt man im Stadtgarten findet von Kleinlebewesen über verschiedene Blumen bis zu Walderdbeeren, Himbeeren oder Holunderbeeren. Anfangs mussten die Kinder noch von den Erwachsenen auf die verschiedenen Pflanzen und Tiere hingewiesen werden, mit der Zeit begeisterten sie sich aber so für die Natur, dass sie selbst auf Entdeckungsreise gingen und immer wieder neue Lebewesen beobachten konnten. Von jedem Besuch im Stadtgarten wurde dann mit Bildern, Bastelarbeiten oder auch getrockneten Pflanzen ein Protokoll erstellt und dies zu einem Naturtagebuch zusammengefasst. Und eben für dieses gelungene Naturtagebuch wurden die Kinder nun in Stuttgart ausgezeichnet. (hei)
Schwarzwälder Bote vom 25.01.07
Furtwangen. Walderdbeeren und Maulwurfshügel, Spinnen und Wildblumen, all das entdeckten Kinder der Außenklasse der Bregtalschule im Stadtgarten. Damit hat die kleine Gruppe den ersten Preis beim Landes-Wettbewerb NaturTageBuch der BUND-Jugend gewonnen. Ziel des Projektes ist es, Kinder von acht bis zwölf Jahren mit viel Freude und auf spielerische Weise mit der Natur in Berührung zu bringen. Mit allen Sinnen sollen sie aufnehmen, beobachten, sammeln und ein Gespür für Lebendiges entwickeln. Man sucht sich einen Lieblingsplatz und gestaltet frei eine Art Tagebuch. Die Idee dazu brachte Ute Müller ein, die als Physiotherapeutin in der Klasse bewegten Unterricht macht. Mit ihren Söhnen hat sie bereits an diesem Wettbewerb erfolgreich teilgenommen, Lehrerin Regina Rieber griff die Idee auf. Von März bis Oktober vergangenen Jahres waren sie jeden Freitag Vormittag im Stadtgarten auf Erkundungstour und zum Klettern und Spielen, das Grün liegt ja quasi vor der Haustür. Im Winter zeigte der Park trotz kahler Bäume Leben. Spuren von Hund und Hase entdeckten sie im Schnee und ein Entenpaar zog seine Runden in der Breg. Heckenrosen trugen noch Früchte. Manche Höhenangst und Ekel vor Krabbeltieren wurde überwunden und die Motorik und Wahrnehmung geschult. Ziemlich schnell gingen die Kinder auf Entdeckungstour und mancher Arm verschwand nahezu in den Maulwurfsgängen. Holunderbeeren und Walderdbeeren schmeckten den Kindern gut. Zurück in der Klasse bastelten und malten sie, trockneten Blumen. Fotos und die notwendigen schriftlichen Begleittexte erstellten die Betreuer, alles zusammen packten sie in einen dicken Ordner. Aus 700 Bewerbungen erzielten sie den ersten Platz. Am Sonntag fuhren sie zur Preisverleihung nach Stuttgart ins Linden-Museum. Im Frühjahr wurden sie zu einer geführten Wanderung durchs Schwenninger Moos eingeladen. Zudem erhielten die Kinder einen Naturforscher-Rucksack, gefüllt mit Büchern und Postern. Doch damit nicht genug - sie erzielten mit ihrem Tagebuch beim Bundeswettbewerb den zweiten Preis. Statt einer Fahrt nach Berlin erhielten sie ein Geschenkepaket, gefüllt mit Bücher und Spielen, Blumensamen, Quiz und Tigerenten-Faulenzer-Tee. Begeistert waren Kinder und Betreuer, deshalb suchen sie sich ein neues Zielobjekt zum Erforschen.
Schwarzwälder Bote vom 25.01.07
Furtwangen/Ste. Marie aux Mines. In der Partnereinrichtung der Bregtalschule, "Les tournesols" (die Sonnenblumen), in Ste. Marie aux Mines, kamen die Verantwortlichen zu einem weiteren Treffen zusammen, um dieser Partnerschaft einen weiteren ergänzenden Aspekt zu geben. Dies teilte gestern Direktor Winfried Neuburger mit. So werden vom 5. Februar bis zum 4. März das erste Mal drei Praktikanten von Sonderschulen für Geistigbehinderte aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis im Elsaß arbeiten und damit eine Arbeitstrainingsmaßnahme mitmachen. Zwei der Schüler kommen von der Bregtalschule und sind mächtig stolz auf sich selbst und auch ein wenig aufgeregt, ob der für sie doch völlig neuen Aufgabenstellung. Sie werden dort anfangs begleitet von Peter Pammer und erhalten dort ebenfalls eine Unterstützung von dem dortigen Leiter, Hubert Lé. Nach der Arbeit in der Produktionsstätte werden sie in einem eigenen Appartement untergebracht sein und individuelle Hilfen bekommen. Diesen Modell-Charakter als auch den Tag der deutsch-französischen-Freundschaft haben auch drei Mitarbeiterinnen des Landratsamtes, Gerland, Gerster und Brodbeck, genutzt, um die deutsche Delegation zu begleiten. Am nächsten Freitag, 26. Januar, wird eine französische Abordnung des Conseil général (entspricht dem Landratsamt), der Bürgermeister (Abel) und Direktoren der französischen Einrichtungen auf den deutschen Part in Form des Geschäftsführers der Reha-Südwest gGmbH, Herbener-Roos, dem Rektor der Karl-Wacker-Schule Donaueschingen, Gerhard Weber und Direktor Winfried Neuburger treffen. "Es soll auch auf deutscher Seite ein Zeichen gesetzt werden, dass wir bereit sind, für eine neue Form der Kooperation und Zusammenarbeit", erklärte Neuburger. Die rechtlichen Voraussetzungen sollen geschaffen werden, um verlässlichere Strukturen bieten zu können, die beiden Seiten eine weitere Entwicklung ermöglichen sollen. Dies könnte beispielsweise eine Art Europäische wirtschaftliche Interessenvertretung (EWIV) sein, um beispielsweise noch konkreter mit einer französischen Einrichtung zusammenarbeiten zu können. Neuburger: "Hier geht es nicht nur um die Vermittlung von Arbeitsaufträgen und Praktikumsplätzen, sondern es sollen Möglichkeiten ausgelotet werden, inwiefern wir auch Arbeitsplätze für Abgangsschüler im Bereich Produktion anbieten können." Darüber hinaus ist auch noch das Projekt eines Freizeitparks in Frankreich am entstehen und das Tourismuskonzept des Ferienlands ließe sich durchaus in Verbindung bringen mit der Rheinschiene, teilt Neuburger weiter mit. Der Erlebnispark Triberg habe durchaus vergleichbaren Charakter und werde für Touristen eine attraktive Ergänzung darstellen. Somit seien die beiden Einrichtungen der Behindertenhilfe als eine Art Kontaktstelle mit börsialem Anspruch zu sehen, die Partner auf beiden Seiten des Rheins zusammen bringen zu können. "Dieser Aufgabe stellen sich beide und sind auch bereit sich hierfür weiterhin einzusetzen."
Südkurier Medienhaus vom 24.01.07
Sie ist ein bekanntes Gesicht in Furtwangen: Früher war Ute Müller (Bild) in der Physiotherapie des Krankenhauses beschäftigt, heute als Therapeutin an der Bregtalschule und im Bereich des Rehasports beim Turnverein. Am 1.Februar eröffnet die 41-Jährige eine Praxis für Physiotherapie an der Friedrichstraße. Sie bezieht die ehemaligen Räume der SBG und bietet Krankengymnastik, unfallchirurgische Nachbehandlung mit dem Spezialgebiet Handchirugie, Fußreflexzonentherapie, Lymphdrainage oder Massage. Im siebten Jahr finden ihre Qi-Gong-Kurse statt. Ein Anfängerkurs startet am Dienstag, 6.Februar, 19.45 Uhr. (wur)
Südkurier Medienhaus vom 24.01.07
Furtwangen - Noch weiter vertieft wird die Partnerschaft der Furtwanger Bregtalschule mit der Partnereinrichtung "Les tournesols" (die Sonnenblumen) im elsässischen Ste. Marie aux Mines. So werden vom 5.Februar bis 4.März erstmals drei Praktikanten von Sonderschulen für Geistigbehinderte aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis im Elsass arbeiten. Sie werden über mehrere Wochen eine Arbeitsstrainingsmaßnahme mitmachen. Zwei der Schüler kommen von der Bregtalschule und sind mächtig stolz und ein wenig aufgeregt. Sie werden dort anfangs begleitet von Peter Pammer und erhalten dort ebenfalls eine Unterstützung von dem dortigen Leiter, Hubert Lé. Nach der Arbeit in der Produktionsstätte werden sie in einem eigenen Appartement untergebracht sein. Am Freitag gehen die deutsch-französischen Konsultationen weiter. Unter anderem wird der Direktor der Bregtalschule, Winfried Neuburger, dabei sein, wenn neue Formen der Zusammenarbeit erarbeitet werden. Denkbar ist eine Art Europäische wirtschaftliche Interessenvertretung (EWIV), um noch konkreter mit einer französischen Einrichtung zusammenarbeiten zu können. Hier geht es nicht nur um die Vermittlung von Arbeitsaufträgen und Praktikumsplätzen, sondern auch um die Möglichkeit, Arbeitsplätze für Abgangsschüler im Bereich Produktion anbieten zu können. Die Bregtalschule möchte in der Region und auch darüber hinaus bei Werkstätten für Menschen mit Behinderung ausloten, inwiefern hier Aufträge abgewickelt werden können.
Südkurier Medienhaus vom 20.01.07
Über 1000 Euro überreichten die Gütenbacher Heiligabendbläser an den Freundeskreis der Bregtalschule. Die Vorsitzende Waltraud Waltraud Zähringer nahm die Spende mit einem herzlichen Dankeschön in Empfang, sie kommt den behinderten Kindern und Jugendlichen der Bregtalschule zugute. Der musikalische Weihnachtsgruß an die Gütenbacher gehört seit rund 40 Jahren zum Programm des Heiligen Abends. Von 16.30 bis 21 Uhr spielten Andreas Scherzinger, Tobias Scherzinger, Achim Scherzinger, Christoph Seng und Markus Kapp an verschiedene Plätzen im Ort weihnachtliche Weisen, und die Gütenbacher bedankten sich mit großzügigen Spenden, die Heinz Faller einsammelte. (hjk)
Schwarzwälder Bote vom 16.01.07
Die neuen Öffnungszeiten des Pausenladens der Bregtalschule am Marktplatz sind wie folgt: Montag 10 bis 14 Uhr, 16 bis 19 Uhr; Dienstag 10 bis 14 Uhr, 16 bis 19 Uhr; Mittwoch 10 bis 14 Uhr; Donnerstag 10 bis 14 Uhr, 16 bis 19 Uhr und Freitag 10 bis 13 Uhr.
Schwarzwälder Bote vom 13.01.07
Eine Riesenerfolg landete die Integrationsklasse 2 a der Bregtal-/Friedrichschule: bei dem Naturtagebuch-Wettbewerb der BUND-Jugend war sie mit den Lehrerinnen Ute Müller und Renate Rieber auf Landesebene siegreich und auf Bundesebene landete sie auf Platz zwei. An dem Natur-Tagebuch beteiligten sich ausschließlich Schüler der Bregtalschule. (wi)
Bregtalkurier vom 03.01.07
Über die Grenzen hinweg wollen die Bregtalschule und das französische Behindertenzentrum "Les Tournesols" zusammen arbeiten. Kürzlich war Hubert Lé aus St.-Marie-aux-Mines zu Gast, um den Austausch zu besprechen. Im Pausenladen erläuterten Direktor Winfried Neuburger und sein französischer Kollege Hubert Lé das Konzept. Die Einrichtung im Elsass hat eine Werkstatt aufgebaut, in der zur Zeit etwa 50 Menschen mit Handicap arbeiten. Vor allem werden Küchenmöbel montiert und lackiert. Für Jugendliche der Bregtalschule ergibt sich die Möglichkeit, ein vierwöchiges Praktikum zu absolvieren. Die Lehrkräfte beurteilen, welche Schüler "das packen können", letztlich entscheiden die Schüler und ihre Eltern, wer fährt. Ein Betreuer wird die Jugendlichen begleiten und ihnen helfen, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Bei dem Treffen konnte Direktor Neuburger einen Scheck über 200 Euro entgegen nehmen. Gespendet wurde das Geld von der "temporär autonome Zone (taZ)".