Bregtalschule Furtwangen



Die Kindermappe

 

Die Idee der Kindermappe ist in unserem Schulkindergarten entstanden. Dort stellte sich immer wieder das Bedürfnis nach organisierten Informationen zu einem Kind, in einer Form, die transportabel und übersichtlich ist. 
Entstanden ist die Kindermappe, die alle relevanten Informationen zu einem Kind enthält. Jedes Kind hat eine eigene Mappe. Diese befindet sich in einem transportablen Behälter, der in die Gruppe mitgenommen werden kann und außerhalb der Kindergartenzeit fest verschlossen werden kann (Datenschutz).

Die Idee der Kindermappe war ein voller Erfolg. Im Bereich der Frühförderung wird die Kindermappe in einer erweiterten Version seit Schuljahresbeginn 2005/06 verwendet. Im Bereich der Frühförderung kam eine Reihe Formblätter hinzu, die die tägliche Arbeit effektiver und strukturierter machen sollten.

Ein besonderes Merkmal der Kindermappe ist ihre Transparenz. Der geistige Inhalt der Mappe ist Eigentum der Eltern (Erziehungsberechtigten). Sie haben jederzeit die Möglichkeit Einsicht in die Mappe zu erhalten. Den Eltern steht es frei, die Mappe z.B. zu ärztlichen Besuchen oder zu Gesprächen mit Therapeuten mitzunehmen.
Die Mappe untergliedert sich in sieben Bereiche, denen jede Aktion oder Schriftverkehr das Kind betreffend zugeordnet werden kann. Sie begleitet den gesamten Prozess der Frühförderung, vom Erstkontakt über die Aufnahme (Anamnese) bis zum Abschlussbericht. Sie kann alle ärztlichen Berichte beinhalten, wenn die Eltern dies wünschen.

Vielen Eltern ist nicht genau klar, was in der Frühförderung eigentlich gemacht wird. Dies ist besonders häufig dann der Fall, wenn die Förderung außerhalb des Elternhauses wie z.B. im Kindergarten stattfindet. Um mehr Transparenz schaffen zu können, wurde das Formblatt „Protokollblatt Fördereinheit“ entworfen. Dieses Blatt erhalten die Eltern zu jeder Förderung ihres Kindes. Meist steht ein Kopierer zur Vervielfältigung zur Verfügung, ansonsten gibt es immer noch Blaupauspapier.