Bregtalschule Furtwangen



Integration

 

Wir integrieren die Außenwelt in unsere Welt unter anderem durch eine vielfältige Öffentlichkeitsarbeit. Anhand der verschiedensten konkreten Beispiele lässt sich eine sehr hohe Akzeptanz der Bregtalschule und deren Kinder und Jugendlichen aufzeigen. Dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es an dieser Stelle trotzdem noch einiges zu tun gibt. Der eingeschlagene Weg, ausgehend von einer "Be-Sondereinrichtung" zu argumentieren und zu handeln, darf nicht nahe legen, dass dies der einzig gangbare Weg ist, sondern dass andere Modelle durchaus denkbar und nachdenkenswert sind und gleichfalls positive Resultate erreichen können. Eine individualisierte Sichtweise ist notwendig.

Mit unseren Beispielen für integrative möchten wir dokumentieren, dass wir uns nicht als Separationseinrichtung mit bestmöglichen Förderansätzen verstehen, sondern dass hier Integration gelebt wird und dass wir bestrebt sind, unsere Ideen sternförmig weiter auszubreiten. "Mein Kind wird nicht nur in der Einrichtung akzeptiert, sondern auch außerhalb!" Die Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sollte aber auch nicht überbewertet werden hinsichtlich der gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge.

  • Verlegung der Teeniedisco (Stadtjugendpflege) auf einen Donnerstag, damit unsere Jugendlichen daran teilnehmen können
  • Die Bregtalschüler werden in der Stadt oftmals nicht mehr als Bregtalschüler/innen wahrgenommen. Sie gehören zum üblichen Stadtbild hinzu.
  • 1200 Besucher/innen beim Sommerfest
  • Schüler des Gymnasiums bieten in ihrer Freizeit eine AG an der Bregtalschule an
  • Angebot von behindertengerechten Praktikums- und Arbeitsplätzen von verschiedenen Firmen
  • Sehr viele Anfragen nach internen Praktikumsplätzen, Charakterisierung als Modelleinrichtung
  • Ehrenamtliche Helfer/innen mit viel Eigeninitiative
  • Gemeinsame Kommunion, Konfirmation
  • Elternstammtisch der Außenklasse mit der Kooperationsklasse, gemeinsame Ausflüge etc.
  • Nachfrage einer Grundschule (Friedrichschule) für eine weitere Außenklasse
  • Gemeinsame Sportveranstaltungen
  • Binnenintegration: Einbezug der Schwerstmehrfachbehinderten in das tägliche Unterrichts- und Freizeitleben

Wir sind eine besondere Einrichtung mit besonderen Möglichkeiten, aber keine abgeSonderteneinrichtung. Unsere Aufgabenstellung ist nicht nur unter dem obersten Ziel „Selbstverwirklichung in sozialer Integration“ zuzuordnen, sondern beinhaltet gleichzeitig eine Methode des Aufeinanderzugehens, der tagtäglichen Transparenz und Öffnung, um unsere Integrationsbereitschaft eindrücklich zu dokumentieren. Wir präsentieren uns als leistungsbereiter Partner für alle möglichen und scheinbar unmöglichen Fragestellungen. Wir arbeiten mit der Öffentlichkeit, suchen sie auf und verlassen uns nicht auf deren Kommen in dem wir passiv in der Einrichtung hervorragende Arbeit leisten.